ostechnik.de - Orthopädie & Chirurgie
Gonarthrose
Darstellung einer deutlichen Varusfehlstellung mittels Lasar posture. Die Kraftlinie zeigt eine Verschiebung in den medialen Gelenkspalt.
04. Oktober 2017

Diagnostik und Therapie der Gonarthrose

Zusammenfassung

Die Kniearthrose führt zu Schmerzen, da der Gelenkknorpel verschleißt und die Gelenkinnenhaut schmerzhaft gereizt ist. ­Typischerweise entstehen Anlaufschmerzen zum Beispiel nach dem Aufstehen, aus dem Sitzen oder Liegen. Die Beweglichkeit des Kniegelenks vermindert sich und es können Reizergüsse entstehen, so dass das Kniegelenk nicht mehr gestreckt werden kann. Als Folge bildet sich eine zunehmende Fehlstatik des Beckens und der Wirbelsäule aus, die zu weiteren Problemen führen kann.

mehr ...
Anzeige

Ab- und Umbauprozess
Photographeeu/fotolia
05. September 2017

Der ältere Mensch und Einlagen

Beim Alterungsprozess verändern sich alle Anteile des sensomotorischen Systems – es findet ein Ab- und Umbauprozess statt. Einlagen können hier einen positiven Einfluss auf die Biomechanik, die Balance und krankheitsspezifische Beschwerden ausüben. Von Wolfgang Laube, Michael Kaune und Gregor Pfaff

mehr ...
Zehenstegsandalen mit konturiertem Fußbett gegenüber herkömmlichem Schuhwerk
Foto: Sentello/fotolia
10. Juli 2017

Studie: „Flip-Flops“ mit Fußbett reduzieren Fußschmerzen

Eine randomisierte, kontrollierte Studie, die an der Podiatrischen Klinik der Universität Newcastle und am Wyong Hospital durchgeführt wurde, zeigte, dass Zehenstegsandalen mit konturiertem Fußbett gegenüber herkömmlichem Schuhwerk einen signifikanten Effekt bei der Verringerung von Fußschmerzen haben können. Von Annette Switala

mehr ...
Die Mechanosensoren der Hand sind weitaus sensitiver als die des Fußes
Mandrixta/fotolia
10. Juli 2017

Die Sensoren der Fußsohle und ihre Funktionen

Die Funktionen der Sensoren der Fußsohle sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Einlagen eine Wirkung auf das sensomotorische System entfalten können. In dieser Folge der Serie „Einlagen und Sensomotorik“ erfahren Sie, welche Funktionen die verschiedenen plantaren Sensoren haben und wie sie arbeiten.

mehr ...
Funktionen der plantaren Afferenzen und der myofaszialen Kette Bein
Foto: gradt/fotolia
06. Juni 2017

Die Funktionen der plantaren Afferenzen und der myofaszialen Kette Bein

An der Sicherung und der Qualität der posturalen Regulationen (der Balance beziehungsweise des Gleichgewichts) für das Stehen und Gehen sind die Informationen sehr vieler Sensoren der Oberflächen- und Tiefensensibilität beteiligt. Ebenso beteiligt sind sie an der Organisation und der korrekten Dynamik der Bewegungskoordination.

mehr ...
Der Fuß ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Boden
Foto: minicell/fotolia
04. Mai 2017

Zur Wirkung von Einlagen

Von Wolfgang Laube, Michael Kaune und Gregor Pfaff

Zusammenfassung

Die Fußsohle ist die Schnittstelle Mensch–Boden. Sie hat sich mit dem Fuß zum „Sensor“ entwickelt, um die Informationen für die Gangsensomotorik und die posturalen Gleichgewichtsregulationen zur Verfügung zu stellen. Das Gehen basiert auf diesen Informationen mit folgenden Ein­fluss­faktoren:

mehr ...
Dynamische Unterschenkelorthesen in Prepreg-Technik nach Hafkemeyer
04. Mai 2017

Gangbildverbesserung bei Cerebralparese am Beispiel der dynamischen Unterschenkel­orthese in Prepreg-Technik nach Hafkemeyer

Zusammenfassung

Durch geeignete orthopädieschuhtechnische und orthopädietechnische Hilfsmittelversorgungen können positive Gangbildveränderungen erzielt werden. Hierzu ist die Zusammenarbeit zwischen Patient, Eltern, Physiotherapie, Orthopädietechnik und Verordner von entscheidender Bedeutung. Bei Korrigierbarkeit der Befunde muss die Korrektur in der Orthese nachvollziehbar sein. Die Passgenauigkeit, Formschlüssigkeit und das Volumen der Or­these müssen korrekt sein, damit eine Funktionsverbesserung erzielt werden kann.

mehr ...
Flexionsfehlstellung mit Torsionskomponente der Zehen
Fotos: Engels
06. April 2017

Tenotomie der Flexorensehnen bei Zehenkuppenläsionen am diabetischen Fuß

Zusammenfassung

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine lebenslange Erkrankung, die in aktiven und inaktiven Phasen verläuft. Es bedroht die Mobilität der Betroffenen. Veränderungen der Biomechanik, die bei Menschen mit erhaltenem Schmerzempfinden zur Einforderung therapeutischer Hilfe führen, können bei denjenigen mit aufgehobenem Schmerz im Rahmen der Neuropathie Wunden verursachen, die kontinuierlich weiter belastet werden.

mehr ...
Ein Jahr nach Spreizfußkorrektur des Fußes
13. März 2017

Der Spreizfuß

Von Ludwig Schwering

Zusammenfassung

Der Spreizfuß stellt eine dreidimensionale Strukturstörung des Fußes dar, die geprägt ist von einem Auseinanderweichen der Mittelfußknochen und einem Höhertreten der Köpfchen des ersten und fünften Mittelfußknochens. Neben einer seltenen, angeborenen Ursache kommen vor allem Übergewicht, eine verkürzte Wadenmuskulatur sowie Bandinstabilitäten bei der Entstehung des Spreizfußes in Betracht. Von Ludwig Schwering

mehr ...
Alterungsprozess das sensomotorische System
Robert Kneschke/fotolia
07. Februar 2017

Wie beeinflusst der Alterungsprozess das sensomotorische System?

VON DR. WOLFGANG LAUBE

Das sensomotorische System (SMS: Laube 2009, Abb. 1, 3, 4) des Menschen fasst alle Strukturen zusammen, welche alle erdenklichen aktiven Körperhaltungen und alle Bewegungen – vom scheinbar „einfachen Gehen“ bis zur höchst anspruchsvollen Sensomotorik der Sprache oder derjenigen zum Spielen eines Instrumentes – verantworten.

mehr ...
02. August 2016

Sensomotorische Einlagenversorgung vor dem vierten Lebensjahr. Ein Fallbeispiel.

Sensomotorische Einlagenversorgung ist in der Regel erst bei Patienten im Alter von dreieinhalb bis vier Jahren sinnvoll, da erst dann die propriozeptive Wahrnehmung genügend ausgereift ist.
In begründeten Ausnahmefällen beginne ich mit der Versorgung schon bei knapp dreijährigen ­Kindern, wie im vorliegenden Fall einer Patientin mit Prader-Willi-Syndrom.
Von Frank Starke

mehr ...
02. August 2016

Die Entwicklung des gesunden Kinderfußes – Ergebnisse aus der ‘Kidfoot Münster‘-Längsschnittuntersuchung

Zusammenfassung:
Von den ersten Schritten bis zum Alter von etwa zehn Jahren wurde in Münster die Entwicklung des kindlichen Fußes beobachtet und mit der Pedographie dokumentiert. Die Daten von etwa 100 Jungen und Mädchen zeigen, wie sich die Schritt­abwicklung mit der Zeit stabilisiert und wie sich die Fußform im Wachstum und unter Belastung physiologisch verändert. Die Daten zeigen aber auch, dass sich bestimmte Fußformen schon früh abzeichnen und man bei Fehlentwicklungen nicht zuwarten sollte.

mehr ...
02. August 2016

Fehlhaltungen und Deformitäten des kindlichen Fußes

Von Ludwig Schwering


Zusammenfassung
Nach der Geburt zeigen sich bei vielen Säuglingen Fußdeformitäten. Nicht das Ausmaß der Deformierung sondern die Redressierbarkeit spiegelt die Schwere der Erkrankung wieder und ist entscheidend für den Therapieerfolg. Bei frühzeitigem Beginn lassen sich die meisten Fehlhaltungen zügig durch rein konservative ­Behandlung zur Ausheilung bringen. Anlagebedingte, strukturelle Deformierungen bedürfen einer wohl abgestimmten operativen und konservativen Behandlung. Dieser Beitrag gibt einen exemplarischen Überblick über ausgewählte Kinderfußerkrankungen zur Veranschaulichung abgestimmter Behandlungskonzepte.

mehr ...
01. August 2016

Römische Leistenfunde: Frühe orthopädische Versorgung?

In einer Latrine in einer römischen Siedlung in Oberwinter­thur im Kanton Zürich kam ein Paar 2000 Jahre alte Schuhleisten aus Ahorn zum Vorschein. Die Form eines der beiden Leisten weckte auch das Interesse von Orthopäden und Ortho­pädieschuhmachern. Könnte es sich hier um einen ­Leisten für einen Klumpfuß handeln? Ein vor Ort Termin in der Kantonsarchäologie Zürich sollte helfen, diese Frage zu klären. Von René Baumgartner, Bruno Friemel und Wolfgang Best

mehr ...
01. August 2016

Der Plattfuß – Ursachen, Untersuchung und Behandlung

Von Ludwig Schwering


Zusammenfassung
Der Plattfuß (Pes planus) beschreibt eine dreidimensionale Deformität mit Abflachung des Fußlängsgewölbes, Abspreizung des Vorfußes und Knickfuß. Zusätzlich besteht eine Innendrehungsfehlstellung des Vor- gegen den Rückfuß und eine Spitzfußkomponente des Rückfußes mit regelmäßig vorhandener Verkürzung der Wadenmuskulatur. Neben konstitutionellen Formen bestehen sekundäre Formen, bei denen strukturelle, stoffwechselbedingte und neurologische Ursachen den Pes planus hervorrufen. Je nach Alter, Ausprägung und Beschwerdebild wird von der Einlagenversorgung mit Abrollsohle bis zur komplexen operativen Rekonstruktion stadiengerecht vorgegangen. Die sorgfältige Untersuchung und subtile Stufentherapie führt zu zufriedenstellenden Ergebnissen.

mehr ...
01. August 2016

Fersenschmerz: Ursachen und Therapie

Von Michael Gabel


Zusammenfassung
Schmerzen an der Ferse - plantar oder dorsal - sind Beschwerden, mit denen der Orthopäde und Fußchirurg in seiner Praxis häufig konfrontiert ist. Verschiedene Erkrankungen und Funktionsstörungen können diese Beschwerden auslösen. Die Auswahl der richtigen Therapie ist dabei die Grundlage für den Behandlungserfolg. Grundlage hierfür ist eine genaue und umfassende Diagnose, bei der alle in Frage kommenden Krankheitsbilder abgeklärt werden.

mehr ...
01. August 2016

Myofasziale Ketten

Muskeln bilden mit den Faszien ein funktionelles Netzwerk, das den ganzen Körper umspannt. Zum besseren Verständnis der menschlichen Bewegungen, aber auch als neuer Ansatz in der Therapie dienen die sogenannten myofaszialen Ketten, die weit voneinander entfernte Muskeln über Muskelschlingen und Bindegewebe miteinander verbinden. Durch eine Auswertung zahlreicher Studien konnte nun erstmals für die Existenz und Funktion einige dieser Ketten der wissenschaftliche Nachweis erbracht werden. Von Wolfgang Best

mehr ...
01. August 2016

Faszien als körperumspannendes Netzwerk

Seit dem ersten Faszienforschungskongress 2007 an der Harvard Universität in Boston wächst das Interesse von Wissenschaftlern, Klinikern und Manualtherapeuten am faszialen System. Das Verständnis der Faszien als übergeordnetes dreidimensionales Netzwerk unseres Körpers eröffnet zahlreiche neue Blickwinkel, beispielsweise auf die Funktion des Bindegewebes, das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Sehnen und auf Schmerzen.
Von Udo Winterhalter, mit Prof. Werner Klingler

mehr ...
01. August 2016

Wer sich nicht bewegt, verklebt

„Move or die“ lautete am 12. und 13. Februar 2016 der kämpferische Titel des diesjährigen Sport­medizinischen Symposiums des Sportmedizinischen Instituts Frankfurt a.M. und der Orthotech GmbH. Wer sich nicht bewegt, dessen Faszien verkleben und fibrotisieren, war die eine Assoziation dazu. Doch auch für das Sportmedizinische Symposium stellte sich die Frage, ob das 20. Jubiläum die letzte Ausgabe der beliebten Veranstaltung werden würde.
Von Annette Switala

mehr ...

Kostenlose Newsletteranmeldung

Nach oben ⇑

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Schließen