29. Mai 2013

Neue Ausbildungsverordnung „Orthopädietechnik-Mechaniker/in“ veröffentlicht


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Die neue Ausbildungsverordnung für die Gesellenausbildung  zum „Orthopädietechnik-Mechaniker“ ist veröffentlicht. Dies teilt der BIV-OT mit. Die neue Ausbildungsverordnung  ist ab dem 1. August gültig. Die Ausbildungsdauer wird auf drei Jahre verkürzt.

Alle Auszubildenden, die ab dem 1. August ihre Ausbildung beginnen, erlernen den Beruf des „Orthopädietechnik-Mechanikers“.Betriebe, die jetzt ihre Verträge für eine Ausbildung ab dem 1. August abschließen, müssen dies nach der neuen Verordnung tun. Betriebe, die vor der Veröffentlichung der neuen Verordnung bereits Verträge ab 1. August über eine Ausbildung nach der alten Verordnung „Orthopädiemechaniker und Bandagist“ abgeschlossen haben, haben diese Verträge entsprechend der neuen Verordnung zu ändern.

Neben der Verkürzung der Ausbildung auf drei Jahre ist eine wichtige Änderung, dass es statt Zwischen- und Gesellenprüfung eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen geben wird.  Aus den Ergebnissen beider Teile ergibt sich die Abschlussnote. In den letzten sechs Monaten der Ausbildung gibt es einen betrieblichen Schwerpunkt (Prothetik, individuelle Orthetik oder individuelle Rehatechnik).

Erläuterung und Praxishilfen
Der BIV-OT kündigt an, dass es für die neue Gesellenausbildung eine Praxishilfe vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB)  geben wird, die bei der praktischen Umsetzung im betrieblichen Alltag hilft. Durch Personalmangel im BiBB könne die Erstellung allerdings noch dauern. Zur Überbrückung plant der Verband,  wichtige Teile, wie z. B. das Muster eines betrieblichen Ausbildungsrahmenplanes, an die neue Ausbildung anzupassen und zum Ausbildungsbeginn zur Verfügung zu stellen.

Zur neuen Ausbildungsverordnung