25. September 2013

Handwerk formuliert Erwartungen an neue Regierung

 

Noch haben die Konalitionsverhandlungen nicht begonnen, meldet sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks mit den Vorstellungen des Handwerks für die künftige Regierung zu Wort: Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke:

„Die Wähler haben mit großer Mehrheit die ausgleichende, stabilisierende Politik der Bundeskanzlerin bestätigt und vor allem auch ihr persönlich Vertrauen ausgesprochen. Dazu gratuliert das deutsche Handwerk. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wir jetzt die Gespräche zur Regierungsbildung."

 

"Wir setzen darauf, dass jetzt Hängepartien beendet werden und die neue Bundesregierung in zentralen Sachfragen Initiative ergreift. Dazu gehört entschlossenes Handeln bei den energiepolitischen Baustellen, mit einer schnellen Reform des EEG und gezielten Anreizen für Investitionen in Energieeffizienz.

 
Handwerk und Mittelstand erwarten ebenso: Stärkung der beruflichen Bildung und Sicherung der Fachkräftebedarfs; keine zusätzlichen Belastungen, sondern Stärkung der Liquidität und einer soliden Finanzierungsgrundlage für die Betriebe; Investitionen in den Standort Deutschland und seine Infrastruktur

Wir bedauern, dass mit der FDP der wirtschaftsliberale Faktor aus der bundespolitischen Gestaltung ausgeschieden ist. Wir danken ausdrücklich Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler für eine Politik, die auf die Leistungsfähigkeit des deutschen Handwerks gesetzt hat."