25. September 2013

Zukunft aus Meisterhand: Der Tag des Handwerks 2013

 Hunderte Veranstaltungen, tausende Besucher und eine richtungsweisende Botschaft: „Zukunft kommt von Können“. Am 21. September beging die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ zum dritten Mal den Tag des Handwerks. Bundesweit lockten Betriebe und Organisationen mit Information und Unterhaltung. Selbstbewusst in die Welt von morgen: Unter dem Motto „Zukunft kommt von Können“ haben sich Handwerksorganisationen und -betriebe am dritten Tag des Handwerks in ganz Deutschland von ihrer innovativen Seite gezeigt.

 

Auf mehreren hundert Aktionen präsentierte sich die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ als echter Zukunftsmotor. Denn von der Energiewende über den demografischen Wandel bis zum ökologischen Städtebau meistern die rund 5 Millionen Handwerker schon heute die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen. „Mit Einsatzbereitschaft, Know-how und großem Ideenreichtum gibt das Handwerk schon heute zukunftsweisende Antworten auf Fragen zu Mobilität, Energieversorgung oder Wohnen im Alter“, sagte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Zudem liefert das Handwerk mit jährlich etwa 120.000 neuen Gesellen die kompetenten Problemlöser von morgen gleich mit – und zeigt damit auf: Zukunft kommt von Können.“

Den Startschuss für den Aktionstag hatte der ZDH-Generalsekretär bereits am Freitag, 20. September, bei einer aufsehenerregenden Werbeaktion im Berliner Regierungsviertel gegeben. Im Vorfeld der Bundestagswahl unterstrichen vier fahrende Plakatwände die gesellschaftliche Relevanz des Handwerks. Ihre Botschaft: „Kanzleramt gebaut. Stimmzettel gedruckt. Kandidaten frisiert. Das Handwerk. Immer die beste Wahl“. Das Versprechen aus der Hauptstadt wurde am Tag des Handwerks vor allem dort eingelöst, wo die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ ihre Basis hat: in den Regionen.

Bei unzähligen Veranstaltungen, Mitmach-Aktionen und Wettbewerben sowie Sport-, Konzert- und Informationsveranstaltungen hieß es für tausende Besucher zusehen, staunen und selbst Hand anlegen: Etwa bei der Handwerker-Olympiade in Stuttgart, wo nicht nur um die Wette geschraubt, gehämmert und frisiert, sondern auch der erste Handwerker-Fußball-Cup ausgetragen wurde. Eleganter ging es in Wiesbaden zu, wo die Handwerkskammer in einer großen Modenschau textile Meisterwerke, handgefertigten Schmuck und ausgefallene Haar-Stylings präsentierte. Auf das Guinness-Buch der Rekorde hatte man es in Düsseldorf abgesehen, wo den ganzen Tag lang am größten Malbuch der Welt gebastelt wurde. Vielerorts, etwa auf zentralen Plätzen in Köln, Leipzig und Ingolstadt, herrschte auf zentralen Plätzen echte Festival- Atmosphäre, die mit bekannten Popstars vor allem ein junges Publikum anlockte.

Die Aktionen am Tag des Handwerks lösten ein breites Medienecho in Print- und Onlinemedien sowie den sozialen Netzwerken aus.

Unter www.handwerk.de/tdh können alle Interessierten auch online noch einmal an den schönsten Aktionen vom dritten Tag des Handwerks teilhaben. Zahlreiche Fotos aus den Regionen und weiterführende Informationen zu den Events, erinnern an die schönsten Momente – und wecken bereits Vorfreude auf den nächsten Tag des Handwerks am 20. September 2014.