28. November 2013

Wert der GWQ-Aktie vervielfacht


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Gute fünf Jahre nach Aufnahme des operativen Geschäfts der GWQ ServicePlus AG hat sich der Wert des Krankenkassendienstleisters nach eigenen Angaben weit mehr als verzehnfacht. „An der Börse wäre die GWQ-Aktie eindeutig ein Top-Performer“, kommentiert dies die GWQ, deren Aktien derzeit 16 Krankenkassen halten. Die GWQ spricht sich in diesem Zusammenhang für noch mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen aus und spricht ausdrücklich von einer erfolgreichen "Bündelung der Nachfragemacht" der Kassen - bei Leistungserbringern dürften die Kommentare der GWQ allerdings einigen Ärger hervorrufen.

Die Unternehmensentwicklung, erklärt die GWQ, belege Ertragskraft und Zukunftsfähigkeit des GWQ-Geschäftsmodells. Dieses setze  auf die Bündelung der „Nachfragemacht“ von mittelständischen Krankenkassen, um „verbesserte Einkaufskonditionen“ zu erhalten und die „Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung durch innovative Verträge zu verbessern“. Die GWQ sieht darin für sich noch erhebliches Wachstumspotenzial und fordert, dass die Politik die Erleichterung von sektorenübergreifenden Versorgungsverträgen beschließt.

Die Unternehmensentwicklung, so die GWQ, zeige des Weiteren, dass „neue und bessere Versorgungslösungen wirtschaftlich zu organisieren sind und die Wettbewerbskraft von Aktionären wie Kunden der GWQ stärken." Denn die GWQ übernehme "als eine Art externes Kompetenzcenter die Aufgabe, den von den Kassen formulierten Bedarf an medizinischen Produkten und Dienstleistungen zu befriedigen. Dazu schließt sie mit interessierten und leistungsfähigen Partnern auf dem Gesundheitsmarkt Verträge, die für mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit bei konkreten Versorgungsthemen sorgen.“

Der Wertzuwachs der nicht börsennotierten GWQ sei durch ein externes Gutachten zur Unternehmensbewertung festgestellt worden. In diesem Gutachten seien nicht nur die seit der Unternehmensgründung wachsenden Umsatz- und Ertragszahlen einbezogen worden, sondern auch die absehbaren Entwicklungsperspektiven des Dienstleisters.

Diese zeigen laut GWQ-Vorstand, Dr. Johannes Thormählen, dass Selektivverträge als gleichberechtigte Ergänzung der ambulanten Regelversorgung und der kollektiven Krankenhausversorgung einen Gewinn für Akteure wie "Kunden" des Gesundheitssystems bringen: „Qualitätsorientierte Ärzte und Kliniken könnten ihre Leistungskraft beweisen, Kassen können mit guten und effizient organisierten Versorgungsverläufen im Wettbewerb punkten – und die Patienten könnten sich frei für eine gut koordinierte und qualitätsgesicherte Behandlungsalternative entscheiden. Die aktuelle Bewertung der GWQ steht dafür, dass es sich hierbei um einen Wachstumsmarkt handelt – umso mehr, je mehr Freiheit die Gesundheitspolitik dem Qualitätswettbewerb in der Gesundheitsversorgung einräumt.“