09. Dezember 2013

Berufszugang unterliegt nationalem Recht


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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt die Stellungnahme des Bundesrats zu der Bewertung der nationalen Regeln des Berufszugangs. Insbesondere die Aussage, dass die Entscheidung über Regelungen des Berufszugangs in der Kompetenz der einzelnen EU-Mitgliedstaaten liegt. Im Zuge dessen spricht sich der ZDH für den Meisterbrief als alternativlose Grundlage unternehmerischer Tätigkeit aus.

Dazu erklärte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Das Handwerk begrüßt das klare Signal des Bundesrates in Richtung Brüssel. In seiner Stellungnahme wird betont, dass die in Deutschland bestehenden Berufszugangsregelungen den gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Zudem wird deutlich gedmacht, dass die Entscheidung über Regelungen des Berufszugangs allein in der Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten liegt. Die Europäische Kommission zielt aktuell auf eine Abschaffung bestehender Berufsreglementierungen und erhofft sich davon mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Das ist ein Irrglaube. Geringere Qualifikation und sinkende Qualität gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit der Betriebe und unterhöhlen damit die Attraktivität der dualen Berufsausbildung. Der Bundesrat unterstreicht zu Recht, dass der Meisterbrief als Grundlage für eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit und für die Ausbildung des Nachwuchses im Handwerk ohne Alternative ist."