14. Juli 2015

Aufschwung bei Azubis in Ostdeutschland


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In Ostdeutschland wächst die Zahl der neuen Ausbildungsverträge. 7.289 Neuverträge wurden zum Stichtag 30. Juni gezählt, das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks: "In den ostdeutschen Bundesländern steigt die Zahl der Schulabgänger wieder an. Sie treffen auf ein großes Angebot im Handwerk und nutzen ihre Chance." Insgesamt liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge im Handwerk Ende Juni mit 58.532 (plus 0,4 Prozent) über dem Vorjahresergebnis zu diesem Zeitpunkt, trotz eines Minus von 0,6 Prozent in Westdeutschland.

Während in Ostdeutschland der Tiefpunkt des demografisch bedingten Rückgangs der Schulabgänger bereits überwunden ist, beginnt in den übrigen Bundesländern diese Entwicklung erst.

Lehrstellen-Radar nutzen
In den Ausbildungsbörsen der Handwerkskammern sind aktuell rund 29.000 freie Ausbildungsstellen gemeldet. "Jugendliche sollten täglich nachschauen, denn es werden noch laufend neue Plätze eingestellt", verspricht Wollseifer. Die App Lehrstellenradar www.lehrstellen-radar.de  kann kostenlos heruntergeladen werden und hilft bei der Suche. Auf www.handwerk.destellen sich die Ausbildungsberufe des Handwerks vor.