05. Juli 2016

Angeregte Diskussionen auf dem Kongress Flüchtlinge und die deutsche Wirtschaft


Anzeige

Zum Kongress „Flüchtlinge und die deutsche Wirtschaft – Herausforderungen und Chancen“  lud die CDU-/CSU-Fraktion am 22. Juni 2016 maßgebliche Wirtschaftsvertreter in den Deutschen Reichstag ein, darunter auch den Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS). Redner war unter anderem Peter Altmaier, Kanzleramts-Chef und Bundesminister für besondere Angelegenheiten.

Konsens bestand unter den Anwesenden darin, dass Indus­trie, Handwerk und Dienstleister aufgrund der demografischen Entwicklung dringend auf Nachwuchs angewiesen sind. So stand die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten, Praktika und Ausbildungsplätzen für Flüchtlinge im Vordergrund der Diskussion.

Handwerk, Dienstleister und weitere Wirtschaftszweige machten der Politik in einer konstruktiven Diskussion deutlich, welche konkreten Schritte dafür erforderlich sind. Sie betonten die Notwendigkeit, Arbeitgeber bei der Beschäftigung  von Flüchtlingen organisatorisch und bürokratisch zu entlas­ten.

„Mehrere hundert Teilnehmer aus der Wirtschaft, alle willens, Flüchtlinge ideenreich in eine gesunde deutsche Wirtschaft zu integrieren – das war ein interessanter und ermutigender Austausch“, resümiert Elisabeth Vogel, Leiterin Verbandskommunikation im ZVOS. „Beeindruckend war, mit wieviel Engagement die Wirtschaftsvertreter einhellig diese humanitäre Herausforderung anpacken. Auch wir agieren unter dem Motto ,Wir wissen, was Gehen bedeutet’.“