22. August 2016

Zwei Tage Zukunft in Berlin

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Ulrike Kamphausen ist eine der dynamischen Nachwuchskräfte, die bei der Podiumsdiskussion für Spannung sorgen. (Foto: fotogloria)

Nachwuchs und Fachkräfte finden und binden – das gehört zu den drängendsten Zukunftsfragen der Orthopädieschuhtechnik. Doch wie gelingt das? Auf den 3. ZVOS-Zukunftstagen, die am 1. und 2. Dezember 2016 in Berlin stattfinden, geben mehrere Vorträge Antworten.

Was passiert mit meinem Betrieb, wenn ich in Rente gehe?, lautet derzeit für viele die drängende Frage. Dr. Iris Pfeiffer, Referatsleiterin der Abteilung Berufliche Bildung im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), zeigt, wie man den Nachwuchs heranziehen kann, um den eigenen Betrieb am Ende des Berufslebens gut abgeben zu können.

Jan Dannenbring, Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt im ZDH sowie im Unternehmerverband Deutsches Handwerk (UDH), zeigt auf, welch großes Nachwuchspotenzial Flüchtlinge bieten. Er
erläutert, welche Unterstützung es für Arbeitgeber gibt, die Flüchtlinge beschäftigen wollen.  

Podiumsdiskussion mit erfolgreichen Nachwuchskräften
Niemand kann besser sagen, was sich Nachwuchskräfte von ihrem Betrieb wünschen, was sie begeistert und was sie stört, als junge Orthopädieschuhmacher. Was erwartet die Jugend vom Betrieb, der Ausbildung, der Branche? lautet daher die Frage, die auf der Podiumsdiskussion zur Debatte steht. Wolfgang Best, Chef­redakteur der Zeitschrift „Ortho­pädie­schuhtechnik“, hat dabei die jungen Gesichter der Branche zu Gast, die in den vergangenen Jahren von sich reden machten:

  • Damiano Schilardi präsentiert das Handwerk auf den Branchenfotos des ZVOS, mit denen die Orthopädie­schuhtechnik in den Medien präsent ist. Der Geselle wechselte für die Orthopädieschuh­technik den Beruf.
  • OSM Ulrike Kamp­hausen, vom ZVOS als Jahrgangsbeste ausgezeichnet, ist das weibliche Gesicht bei der ZVOS-Fotostaffel. Der Betrieb Kistner in Bayreuth, bei dem sie tätig ist, hat sich dem orthopädischen Maßschuh verschrieben.
  • Benjamin Mell, frisch gebackener Meis­ter im Betrieb Bürkner Orthopädieschuhtechnik, beherrscht die filigrane Arbeit am orthopädischen Maßschuh hervorragend. Das brachte ihn schon mehrfach auf das Siegertreppchen der ZVOS-Wettbewerbe.
  • Lichterloh für ihren Beruf brennt OSM Anastasia Anastasiadou, die drei Mal den ersten Preis bei den ZVOS-Wettbewerben gewann und für orthopädische Maßschuhe mit außergewöhnlichem Desgin bekannt ist.
  • Clarissa Lotter ist das Gesicht der Handwerkskampagne zur Anwerbung von  Studienaussteigern. Die Gesellin wurde für die beste Leis­tung im Wettbewerb „Gute Form 2016“ ausgezeichnet.
  • Lena Frey aus dem Betrieb Meisterschuh Berlin warb in der Handwerkskampagne „Abklatschen“ für eine Ausbildung in der Orthopädieschuhtechnik. Sogar im Kino, in Jugendsendungen, der Sportschau und Serien liefen ihre Videos und Kurzclips. Plakate fanden sich an typischen Orten, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten.

Die Anmeldung zu den 3. ZVOS-Zukunftstagen ist ab sofort über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Auf www.zvos.de finden Sie außerdem Hotelempfehlungen.

Zum Programm der 3. ZVOS-Zukunftstage