29. November 2016

Plädoyer für gesunde Arbeitswelt

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Freiwillige Präventionsangebote werden von vielen Arbeitnehmern angenommen. (Foto: Günther Richter/pixelio.de)

Diabetes ist die zentrale Herausforderung in der Arbeitswelt, so ein Zwischenfazit der Initiative Diabetes@Work, denn was im Volksmund als „Alterskrankheit“ bezeichnet wird, trifft immer häufiger Menschen im berufsfähigen Alter.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit Hermann Gröhe diskutierte die Initiative Diabetes@Work auf ihrem Hauptstadtevent am 22. November mit Gesundheitspolitikern der Bundestagsfraktionen das Thema Prävention und Kuration von chronischen Erkrankungen in der Arbeitswelt. Wie kann die Prävention von und das Leben mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes am Arbeitsplatz gelingen? Wie schaffen es Unternehmen ihren Mitarbeitern passende Gesundheitsangebote zu unterbreiten und wie können sie dabei von Politik und Fachwelt bestmöglich unterstützt werden? Im Dialog mit Bundespolitikern, Gewerkschaften, Krankenkassen und Fachgesellschaften setzt die Initiative bei der Diskussionsveranstaltung Impulse für eine bessere Versorgung chronisch Kranker am Arbeitsplatz, insbesondere für Menschen mit Diabetes.

Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte ist neben der IG BCE Hessen-Thüringen, dem Dachverband der Betriebskrankenkassen und Lilly Deutschland Partner der Initiative.

Das Hauptstadtevent ist die fünfte Veranstaltung der Initiative Diabetes@Work, bei der bisherige Erfahrungswerte vorgestellt und diskutiert werden. Bei den Unternehmen wurden „Best Practices“ für den Umgang mit chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und von erfolgreichen Modellen der betrieblichen Gesundheitsförderung gesammelt. Bei Diskussionsrunden vor Ort wurden diese Beispiele sowie Kooperationen mit Krankenkassen, niedergelassenen Ärzten und weiteren Akteuren präsentiert. Im Austausch mit Landes- und Bundespolitikern diskutierte die Initiative zudem notwendige Rahmenbedingungen für erfolgreiche Prävention und Kuration in der Arbeitswelt.