18. Januar 2017

Jahrestagung Studiengemeinschaft Hannover: Hilfsmittel privat abrechnen?

Der Talk am Abend zu aktuellen Themen aus der Branche gehört seit einigen Jahren zum festen Programm der Jahrestagung der Studiengemeinschaft Hannover. Thema bei der diesjährigen Tagung in Osnabrück (27./28. Januar 2017) ist die Hilfsmittelversorgung außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung.

„Die Orthopädieschuhmacher müssen sich von den Kostenträgern unabhängiger machen.“ Diese Forderung wird in der Branche schon seit vielen Jahren erhoben. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass es gar nicht so einfach ist, Hilfsmittelversorgungen ganz unabhängig von der Kasse mit den Patienten (oder Kunden?) direkt abzurechnen. Wer ein Problem hat, geht in der Regel zuerst zum Arzt und erhält dort ein Rezept. Das darin beinhaltete Versprechen: Dafür bekommst Du als Sachleistung ein Hilfsmittel, das gegen Deine Beschwerden hilft. Warum sollte man das dann alles selbst bezahlen?

Wann sind Patienten motiviert, für ihre Gesundheit in die eigene Tasche zu greifen und welche Versorgungsbereiche eignen sich dafür? Und wie kalkuliert man wirtschaftliche Aufzahlungen und vermittelt sie an die Kunden? Diese Fragen stehen bei der Diskussion im Mittelpunkt, in der profilierte Kollegen von Ihren Erfahrungen in diesen Bereichen berichten werden.

Der Talk am Abend ist Teil der Jahrestagung der Studiengemeinschaft Hannover. Schwerpunkte des Fachprogramms sind Erkrankungen am Vorfuß, Vor- und Mittelfußfrakturen, der diabetische Fuß, Rheuma und die Sportversorgung. Das komplette Programm der Jahrestagung kann unter ortholine.de abgerufen werden.