25. April 2017

Roadshow zu digitalen Medien

Digitale Medien wie Smartphone-Anwendungen stehen im Fokus der Roadshow. (Foto: fotolia/rondabroc.com)

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Die Roadshow „Digitale Medien im Ausbildungsalltag“ geht 2017 in die nächste Runde: Innovative digitale Lern- und Lehrwerkzeuge zur Optimierung von Ausbildungsprozessen stehen bei der Veranstaltung am 9. Mai in Berlin im Mittelpunkt. Dort macht die Roadshow Station beim Zentralverband des Deutschen Handwerks. Vier weitere Veranstaltungen sind geplant.

Verantwortliche aus Betrieben, überbetrieblichen Bildungsstätten, Berufsschulen, Kammern und Bildungseinrichtungen sind eingeladen, auch dieses Jahr wieder innovative Konzepte kennenzulernen und zu erproben.

Aufgrund der großen Nachfrage steht die „Kompetenzwerkstatt“ wieder auf dem Programm: Die Teilnehmenden lernen in praktischen Übungen den „Kompetenzcheck“, das Onlinetool für die kompetenz- und prozessorientierte Berufsbildung kennen. Der Kompetenzcheck ist eine Onlineanwendung aus dem Methodenangebot der Kompetenzwerkstatt.  Er zeigt, wie sich die Personal- und Fachkompetenzen von Auszubildenden in Bezug auf ein bestimmtes Arbeitsergebnis als Selbsteinschätzung (durch die Auszubildenden) und Fremdeinschätzung (durch Ausbilder, Lehrer und gegebenenfalls Kollegen/Mitschüler) feststellen und reflektieren lassen.  

Beim zweiten Konzept dreht sich alles um Lernprozesse im virtuellen Raum. Lernanwendungen, bei denen 3D-Visualisierungen, Augmented Reality und Virtual Reality zum Einsatz kommen, unterstützen auf eine neue Weise Lernende beim Unterricht dabei,  virtuelle Maschinen zu erkunden, mit diesen zu interagieren und gemeinsam mit anderen an Aufgaben zu arbeiten. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung der 2016 präsentierten Anwendung „Social Augmented Learning“, die authentische Erfahrungen am virtuellen Lerngegenstand erlaubt und die Freude am Entdecken komplexer Maschinen weckt. Die Teilnehmer erhalten die einmalige Gelegenheit die Funktionen des Social Virtual Learning in einer virtuellen Lernumgebung anhand einer 3D-Brille gemeinsam mit anderen zu erproben.

Das dritte Tool, PRIME, ermöglicht einen innovativen Informationsaustausch: Das Lern- und Wissensmanagementsystem mit Applikationen für mobile Endgeräte verbessert das selbstgesteuerte Lernen am Arbeitsplatz: Erworbenes Wissen aus dem Arbeitsalltag kann mithilfe von Videos, Bildern und Texten dokumentiert und anderen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. PRIME fördert somit einen neuen Umgang mit Informationen - besonders für Mitarbeiter im mobilen Einsatz, wie zum Beispiel Servicetechniker. Mitarbeiter können mithilfe der Anwendung PRIME sich an der Weiterentwicklung von Regelwerken, Dokumentationen oder Arbeitshilfen beteiligen und diese aktuell halten.

Die Teilnehmenden lernen in Übungen und Simulationen die vielfältigen Funktionen der präsentierten Lehr- und Lernkonzepte kennen und erfahren, welchen Nutzen sie für ihren Arbeitsalltag bieten. Sie erhalten des Weiteren wertvolle Informationen darüber, wie sich die Konzepte für ihre Arbeitsbereiche adaptieren lassen. Nach den Workshops bleibt Zeit sich mit den Referenten und untereinander auszutauschen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen sind unter www.qualifizierungdigital.de möglich.