08. Mai 2017

Gratulationen zu 100 Jahre Orthopädieschuhtechnik

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Am 8. April 2017 – genau 100 Jahre nach seiner Gründung als Berufsverband – feierte der ZVOS dieses Jubiläum mit 90 Ehrengäste aus Handwerk, Medizin, Politik und Industrie in Leipzig (wir berichteten). Inzwischen erreichten den ZVOS mehrere Gratulationsschreiben. Auch in der Presse fand das Jubiläum der Orthopädieschuhtechnik Resonanz.

Der Schweizer Verband Fuss & Schuh bezeichnete die damalige Gründungsversammlung des Bundes orthopädischer Schuhmachermeister Deutschlands als Ereignis, „das heute noch existenzielle Bedeutung über die Landesgrenzen hinaus trägt.“ Fuss & Schuh freue sich über die gutnachbarlichen beruflichen und freundschaftlichen Beziehungen, die bereits über Generationen mit deutschen Berufskollegen und Institutionen des Ortho­pädieschuhmacher-Handwerks bestehen. „Die gegenseitigen persönlichen Kontakte fördern Erfahrungsaustausch sowie Weiterentwicklung der ideellen und technischen Bereiche unseres gemeinsamen Berufes“, so der Schweizer Verband. Man freue sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit und gemeinsame Zukunftsperspektiven.

Zum100-jährigen Jubiläum verfasste der ZVOS eine Pressemitteilung, die in verschiedenen Medien publiziert wurde. Unter anderem auf der Seite der Gesundheitshandwerke auf www.zdh.de sowie auf der Website www.handwerkernachrichten.de. In einem Interview der Deutschen Handwerkszeitung erklärte ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann, wie sich die Orthopädieschuhtechnik im Laufe der Zeit gewandelt hat, welche Errungenschaften in gemeinsamer Arbeit erreicht wurden und welche Herausforderungen neue Technologien an die Betriebe stellen (www.deutsche-handwerks-zeitung.de/,
Titel: „Orthopädieschuhtechniker mit hervorragenden Prognosen“).

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ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann (Foto: Andre Schrieber)

Dieckmann betonte auch die außergewöhnlich guten Perspektiven, die die Orthopädieschuhtechnik jungen Menschen bieten kann: „Fakt ist, dass der Beruf eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten bietet: Vom Ungelernten bis hin zum studierenden und wissenschaftlich arbeitenden Meister kann hier jeder eine spannende Aufgabe finden. Die Zukunftsaussichten bei uns sind ­her­vorragend, es herrscht Voll­beschäftigung.“ Der Bedarf an Orthopädieschuhmachern sei höher denn je: „Die großen Volkskrankheiten wie Diabetes und das Anfertigen von orthopädischen Einlagen machen den größten Anteil der Arbeit aus. Die Zahl der Diabetiker in Deutschland liegt bei rund sechs Millionen, weitere geschätzte zwei Millionen wissen nichts von ihrer Krankheit. Viele haben Nerven- und Durchblutungsstörungen an den Füßen. Druckstellen oder kleine Verletzungen führen zu zirka 40.000 Amputationen pro Jahr in Deutschland. Diese Zahl wollen wir senken“, so Dieckmann.
Das Interview erschien auch in der Print-Ausgabe der Deutschen Handwerkszeitung.