22. Mai 2017

Handwerk spricht sich für gesteuerte Zuwanderung beruflich Qualifizierter aus

karepa/fotolia

Anzeige

Das Handwerk hat ein Positionspapier zum Thema Zuwanderung beschlossen. Darin spricht sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für ein Einwanderungsgesetz aus, das die Interessen  des  Handwerks  und des  Mittelstands  bei  der  Gewinnung  ausländischer Fachkräfte in den Mittelpunkt stellt.

Bei einer strikt bedarfsgerechten  Weiterentwicklung  des  Zuwanderungsrechts sollten alle Aspekte eine Rolle spielen, die zu einer schnellen Arbeitsmarktintegration  ausländischer  Fachkräfte  beitragen, insbesondere Fach- und Sprachkenntnisse, fordert das Handwerk. Von einem modernen Einwanderungsgesetz könne ein nicht zu unterschätzendes Signal insbesondere an beruflich qualifizierte Drittstaatsangehörige ausgehen, ihre berufliche Zukunft in Deutschland zu suchen und zu verwirklichen.  Um  diese  Wirkung  zu  erzielen,  sollte  die Verabschiedung  eines  neuen  Einwanderungsgesetzes  mit  einer  breit  angelegten  Öffentlichkeitskampagne  verbunden  werden, die die Karrierechancen und Entfaltungsmöglichkeiten für qualifizierte Zuwanderer in Deutschland herausstellt, empfiehlt das Handwerk.

In einem Video-Statement nennt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer die Gründe für eine am Bedarf des Arbeitsmarktes orientierte Zuwanderung.

Zum Video-Statement

Zum Positionspapier des Handwerks