12. Dezember 2017

Neuer Vorstand in Bayern gewählt

Der neue Vorstand (v.l.): Ingo Hartmann, Christina Ignor, Magnus Fischer, Bettina Treml, Christian Feiler. (Foto: Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik)

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Am 25. November 2017 fanden die Vorstandswahlen der Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik statt. Landesinnungsmeister Magnus Fischer wurde wiedergewählt. Ernst Heidenblut und Fatmir Langmeier aus dem Vorstand verabschiedet.

Zunächst wurden die zur Wahl stehenden neuen Kandidaten vorgestellt. Hierbei handelt es sich zum einen um OSM Ingo Hartmann von der Firma Wölfel Orthopädie-Schuhtechnik aus Bayreuth, der seit Juli 2007 Mitglied der LIOST ist. Zum anderen um OSM Bettina Treml von der Firma Treml Laufgut GmbH aus Herrsching (seit April 2013 Mitglied bei der Landesinnung). Als Nachfolger des bisherigen stellvertretenden Landesinnungsmeisters Langmeier wurde Christian Feiler vorgeschlagen. OSM Feiler ist im Verhandlungsteam (mit den Krankenkassen) der LIOST Bayern, der LI Hessen, dem ZVOS und der EGROH. Ebenso ist er in die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Berlin eingebunden.


Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Landesinnungsmeister Magnus Fischer wurde wiedergewählt, Christian Feiler ist nun der stellvertretende Landesinnungsmeister. Im Vorstand bestätigt wurde OSM Christina Ignor. Ingo Hartmann und Bettina Treml wurden neu in den Vorstand gewählt. Des Weiteren wurde noch der Ausschuss für Berufsausbildung, die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses und des Ausschusses für Lehrlingsstreitigkeiten sowie der Tarifkommission bestimmt. Ebenfalls gewählt wurden Rechnungsprüfer und Stellvertreter.


Noch bevor die Wahlen durchgeführt wurden, verabschiedete die Mitgliederversammlung Ernst Heidenblut und Fatmir Langmeier aus dem Vorstand. OSM Heidenblut möchte nach langjähriger Tätigkeit zu einer Verjüngung im Vorstand beitragen und den Weg für einen ebenfalls engagierten Nachfolger frei machen. Gleichzeitig bedeute der Rückzug für ihn auch mehr Freiraum für seine persönlichen Interessen. Im Januar 1982 war Heidenblut in die Landesinnung eingetreten und im April 1989 zum ersten Mal in den Vorstand gewählt worden. Von Mai 1995 bis November 2001 hielt er das Amt des stellvertretenden Landesinnungsmeisters inne. Danach blieb er dem Vorstand bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung erhalten. Neben diesem Engagement ist Heidenblut seit 1992 bis heute in der Meisterprüfungskommission aktiv. Grund genug für Landesinnungsmeister Magnus Fischer zu erwähnen, dass Heidenblut „so manch einem, der hier in den Reihen sitzt, fachlich auf die Finger geschaut habe“.


OSM Langmeier legte zur diesjährigen Mitgliederversammlung sein Vorstandsamt aus terminlich bedingten Gründen nieder. Wenn er im Vorstand aktiv sei, so möchte er sich „voll und ganz“ einbringen. Doch die in letzter Zeit rapide zunehmende Terminflut lasse es kaum noch zu, sich für das Amt zu engagieren. Deshalb möchte er den Weg für einen engagierten Nachfolger frei machen. Langmeier war im März 2004 in die Landesinnung eingetreten. Im November 2008 wurde er in den Vorstand gewählt, wo er sich seit November 2014 bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung für die Belange der Landesinnung eingesetzt hat.



Landesinnungsmeister Magnus Fischer (Mitte) verabschiedete Ernst Heidenblut (l.) und Fatmir Langmeier (r.) aus dem Vorstand.