30. Januar 2018

Freisprechungsfeier in Travemünde

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26 ehemalige Lehrlinge wurden an der Landesberufsschule Travemünde freigesprochen. (Foto: Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Berlin)

Am 20. Januar 2018 war es wieder so weit: Insgesamt 26 ehemalige Lehrlinge, davon 16 aus dem Bereich der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Nord und zehn aus Berlin, konnten bei der Freisprechungsfeier an der Landesberufsschule in Travemünde im übertragenen Sinne in die „Freiheit“ entlassen werden.


Der stellvertretende Schulleiter, Michael Blau, stellte die politische Dimension des Fußes in den Mittelpunkt der Betrachtung, in dem er darauf aufmerksam machte, dass viele politische Entwicklungen ihren Anfang in einer Abstimmung mit den Füßen nahmen. Anschließend war es einer der Ehemaligen, der die Freisprechung vornahm, nämlich der stellvertretende Obermeister der Innung Nord, Martin Gerhold. Danach thematisierte Professor Busch in seinem Grußwort ironisch und selbstironisch die Bedeutung des Faches Anatomie für das Handwerk Orthopädie-Schuhtechnik und "entschuldigte" sich damit schelmisch bei den Prüflingen, weshalb er sie im Unterricht damit so „quälen“ musste.


Der Geschäftsführer der Innung Berlin und Nord, Bernd Rosin-Lampertius, sprach in seinem Grußwort die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks an und welche Rolle es hinsichtlich dieser spielt, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Für die Absolventen bedankte sich Virginia Hoffmann in ihrer Rede bei den Lehrern, dem Prüfungsausschuss und der Innung Nord für die Finanzierung des Abends.


Bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, konnten noch Jan Philipp Nollmann und Mantzios Ioannis mit einem kleinen Präsent für die beste Gesellenprüfung beziehungsweise das beste Berufsschulabschlusszeugnis geehrt werden.

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Die besten Absolventen (v.l.): Mantzios Ioannis und Jan Philipp Nollmann

Bei Speis und Trank wurde dann bis weit nach Mitternacht über vergangene Zeiten und künftige Taten sinniert und auch viele andere Gespräche geführt. Dabei zeigte es sich wieder einmal, wie es den Lehrkräften gelingen kann, eine dauerhafte positive Bindung an die Schule zu erzeugen, die weit über die Lehrzeit hinausgeht.