30. Januar 2018

ANWR steigert Geschäftsvolumen auf 8,9 Milliarden Euro


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Die internationale Handelskooperation ANWR Group ist im Jahr 2017 weiter gewachsen. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Mainhausen (Hessen) konnte ihr Geschäftsvolumen in den Kernbereichen Handel und Finanzdienstleistungen insgesamt um 2,4 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro steigern. Damit setzt sich das konstante Wachstum der Vorjahre fort.

Günther Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group: „Diese erfolgreiche Entwicklung bestätigt, dass wir mit unserer klaren Ausrichtung auf dem richtigen Kurs sind. Wir haben unsere Mitglieder 2017 konsequent für digitale Prozesse sensibilisiert und sie bei der Umsetzung der sich daraus ergebenden Herausforderungen unterstützt. Auf dieser Basis sind wir als genossenschaftlich organisierte Gruppe für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt.“ 2018 werde die ANWR Group ihre Investitionen in die Digitalisierung und die Entwicklung zukunftsfähiger stationärer Konzepte weiter ausbauen.


Die national und international tätigen Verbände der ANWR Group, die die Handelsbranchen Schuhe, Sport und Lederwaren umfassen, konnten im Jahr 2017 ihr Abrechnungsvolumen international um 0,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro steigern, teilt ANWR mit. Während der Schuhbereich bei einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro mit einem Minus von 1,1 Prozent leichte Einbußen verzeichnet habe, habe sich SPORT 2000 auf internationaler Ebene mit einem Plus von 3,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro weiter sehr positiv entwickelt. Das Geschäftsvolumen im Bereich Lederwaren stieg um 4,1 Prozent auf 107 Millionen Euro.


Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der ANWR Group habe wie erwartet der Bereich der Finanzdienstleistungen geleistet, der sich in die DZB Bank und die Aktivbank gliedert. Die beiden Spezial-Finanzdienstleister konnten ihr Geschäftsvolumen mit Unternehmen außerhalb der ANWR Group um 3,2 Prozent auf über 6,1 Milliarden Euro steigern. Der Bereich Factoring der Aktivbank, der sein Geschäftsvolumen um 35,6 Prozent steigern konnte, nehme hier erneut eine besondere Rolle ein.


Der stationäre Handel sieht sich, wie auch im Vorjahr, mit großen Herausforderungen konfrontiert, teilt die ANWR mit. Faktoren wie der Frequenzverlust in den Innenstädten und in den Einkaufszentren sowie weitere massive Umsatzverschiebungen in den Onlinehandel wirken sich auf die Entwicklung der stationären Flächen aus. Dennoch hätten sich im vergangenen Jahr die Schuhfachhändler innerhalb der ANWR Group in Deutschland mit einem Umsatzplus von 1,4 Prozent behauptet. Die Fachhändler der SPORT 2000 konnten ihren Umsatz um 1,0 Prozent steigern. Durch strategische Kooperationen der ANWR Plattform schuhe.de sowie den Ausbau der Plattform-Aktivitäten in den Niederlanden mit topshoes.nl und sport2000.nl sei im Onlinehandel erstmals ein Umsatzvolumen von fast 30 Millionen Euro erreicht. Für das Jahr 2018 sei eine Verdopplung geplant.