31. Juli 2018

Interview mit Daniel Simnowski-Bürkner in "Women´s Health"

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Wie gesund ist Barfußlaufen? Zu diesem Thema äußerte sich Daniel Simnowski-Bürkner, Vizepräsident des ZVOS, in einem Beitrag von "Women's Health". Der Verlag hatte zuvor beim ZVOS nach einem Experten für dieses Thema angefragt.

Der Mensch ist entwicklungsgeschichtlich gesehen ein Barfußläufer, stellte OSM Daniel Bürkner gleich zu Beginn des Artikels klar. Schuhe seien zwar zum Schutz des Fußes entwickelt worden, hätten aber den unerwünschten Nebeneffekt, dass die Fußmuskulatur verkümmert sei. Bürkner stellte diverse Vorteile des Barfußlaufens dar, etwa die bessere Abfederung des Aufpralls, so dass Gelenke und Rücken weniger stark belastet würden. Zudem trainiere das Barfußlaufen die Haltemuskulatur der Füße, so dass zum Beispiel Symptome eines Senkfußes gelindert werden könnten. Auch die Körperstatik könne profitieren.

Bürkner wies jedoch darauf hin, dass Barfußlaufen nur dann gesund sei, wenn die Fußmuskulatur trainiert ist, und gab Tipps, wie sich die Muskulatur nach und nach aufbauen lässt und wie der Fuß am besten abgerollt werden sollte. Vor Verletzungen durch spitze Steine und Gegenstände könne man sich durch Barfußschuhe schützen. 

Wer ernsthaft mit dem Barfußlaufen beginnen wolle, sollte zuvor bei einem Arzt abklären, ob die Fußmuskulatur stabil genug sei, so Bürkner. Zudem sei es sinnvoll, den Barfußgang und das Laufen in Barfußschuhen vorab beim Orthopdieschuhmacher analysieren zu lassen.

Den Artikel auf www.womenshealth.de finde Sie hier.