12. September 2018

ZVOS bei Unternehmer-Workshop für benachteiligte Jugendliche aktiv

14.08.18 ostechnik.de - ZVOS bei Unternehmer-Workshop für benachteiligte Jugendliche aktiv
Foto: ZVOS

Die Einfach Genial gGmbH in Langenhagen hat erneut für benachteiligte Jugendliche einen Workshop mit Unternehmen abgehalten. Im Mix-Workshop „Hand in Hand in die Zukunft 4.0“ engagierten sich der ZVOS, die Bundeswehr, die Jugendanstalt Hameln (Justizvollzug) und die Viscom AG.

Einen Tag lang erfuhren Jugendliche im Altern von 14 bis 15 Jahren, welche Aufgaben es in unterschiedlichen Berufen gibt. Diesmal lautete die Aufgabenstellung, die Arbeit zukunftsfähig gestalten. 

Elisabeth Vogel, Leitung Verbandskommunikation im ZVOS, präsentierte mit Videos und umfangreichen Bildmaterial, wie abwechslungsreich der Beruf des Orthopädieschuhmachers ist. Vor allem auch, wenn es um die Themen Sport und Bewegung geht. Danach ging es in die Praxis: Zuerst durften die Schüler in einen Trittschaum treten, dann ging es an die Fußanalyse. "Bis auf einen hätten alle Schüler dringend den Orthopädieschuhmacher benötigt – für jeden Laien sichtbar. Das gab ein großes Hallo und viele interessierte Fragen der jungen Leute", berichtet Elisabeth Vogel.

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Foto: ZVOS

Die Arbeitsgruppe um Elisabeth Vogel hatte den Arbeitsauftrag, mit viel Fantasie einen Sportschuh zu entwickeln, der gesund und digitalisiert ist. Die Schülergruppe wünschte sich einen wandelbaren Sportschuh: Dieser soll im Internet surfen können, zum Beispiel, um den besten Weg zu finden. Außerdem sollte er sich automatisch an verschiedene Sportarten anpassen, die Farbe passend zum Outfit ändern und Musik machen, die zur jeweiligen Aktivität passt. Wie ein solcher Schuh aussehen könnte, stellten die Jugendlichen in Gemäldecollagen dar.

Auch Lehrer wurden auf diesem Wege auf den Beruf aufmerksam und zeigten sich angesichts der Vielfalt des Aufgabenbereichs überrascht. So manchem fielen Jugendliche ein, für die Orthopädieschuhmacher der passende Beruf sein könnte. Der ZVOS versorgte die Lehrer im Nachgang mit Informationen über Ausbildung und Berufsbild.

Auch die Handwerkskammer Hannover, zu der der ZVOS engen Kontakt pflegt, stattete einen Besuch ab. Dabei wurden mögliche Zukunftsprojekte mit der Orthopädieschuhtechnik und der HWK besprochen. Man setze stark auf dieses Gesundheitshandwerk und wisse auch um den großen Bedarf an Nachwuchs für die Branche, so die HWK.

Weitere "Hand-in-Hand"-Workshop-Tage folgen über einen längeren Zeitraum hinweg.