03. Dezember 2018

Willi Mander zum Ehrenmitglied der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) ernannt

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Dr. Alexander Sikorski, Willi Mander, Dr. Mellany Galla (v.l.)

Als Vorreiter der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Fußchirurgie und Orthopädieschuhtechnik wurde OSM Willi Mander am 30. November beim 26. Symposium der GFFC von der Präsidentin der GFFC, Dr. Mellany Galla zum Ehrenmitglied ernannt.

Zur Gründungsversammlung der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) vor über zwanzig Jahren hatte OSM Willi Mander keinen Zutritt erhalten, da er kein Arzt ist. Aber er durfte die folgenden Jahre immer an den Symposien teilnehmen, die er heimlich, wie er bei seiner Ehrung bekannte, aufzeichnete und zu Hause oft mehrmals anhörte. „So lange, bis ich es kapiert hatte!“, betonte er.

Willi Mander blieb jedoch nicht nur Teilnehmer der Symposien. Mit Dr. Alexander Sikorski, den er bei einer Veranstaltung in Aachen kennenlernte, bot er auf den Symposien der GFFC unter anderem Einlagen-Seminare an. Die Resonanz darauf war so groß, dass daraus ein eigener Arbeitskreis Technische Orthopädie und Sport mit eigenen interdisziplinären Veranstaltungen wurde. Bei zwei dieser Veranstaltungen war Willi Mander selbst Gastgeber und zeigte den Teilnehmern in seinem Betrieb, was die Orthopädieschuhtechnik heute leisten kann.

Die Mitarbeit in der GFFC und der Kontakt und der Austausch mit den Ärzten hätten ihn geprägt, bekannte Mander: "Das hat mich in meinem Beruf weitergebracht“. Dadurch hätten sich neue Wege in der Versorgung aufgetan, die er ohne die GFFC nicht gefunden hätte.

Mit großer Freude hat Mander deshalb die Entscheidung aufgenommen, dass sich die GFFC inzwischen ganz offiziell auch für andere Disziplinen geöffnet hat und nun auch Handwerker Mitglied dieser Gesellschaft werden können. „Der Orthopädieschuhmacher muss wissen, was der Arzt gemacht hat, wenn er richtig versorgen will. Aber der Arzt muss auch unsere Versorgungsmöglichkeiten kennen“, betonte er in seinem Vortrag nochmals, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch ist.