08. Mai 2019

Kongressprogramm der 5. ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK: Fit für die Zukunft


Anzeige

Digitalisierung in der Orthopädieschuhtechnik, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Ursachenforschung, Maßschuhversorgungen, Konzepte für praxisgerechte Wirkungsnachweise und Beiträge  zur Biomechanik und zu neuen Technologien: Die Kongressbesucher erwartet ein spannendes und breit gefächertes Programm auf der 5. ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK am 18. und 19. Oktober 2019 in Köln.

Seit der ersten Veranstaltung 2011 wird der Kongress mit Vorträgen zur Maßschuhversorgung eröffnet. Das wird auch dieses Jahr wieder so sein. Zur Einstimmung in den Kongress werden am Freitag den 18. Oktober, Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherinnen außergewöhnliche Versorgungen vorstellen. Wie beim vergangenen Kongress wird es dabei Gelegenheit geben, auch Versorgungen und Versorgungsstrukturen aus anderen Ländern kennen zu lernen.

Digitalisierung: Chancen nutzen
Digitale Prozesse verändern auch die Orthopädieschuhtechnik, in der Produktion, Betriebsführung und der Kommunikation mit den Kunden. Das kann man als Bedrohung sehen, oder als Chance, wie unser Keynote-Redner Christoph Krause. Der Digitalisierungsexperte der Handwerkskammer Koblenz wird zeigen, dass sich Chancen dann auftun, wenn man bereit ist, das eigene Handwerk neu zu denken. Abgerundet wird sein Vortrag durch praktische Beispiele zur Digitalisierung in der Orthopädieschuhtechnik.

Interdisziplinär versorgen
Die Zusammenarbeit der Fußspezialisten, insbesondere zwischen Fußchirurgie und Orthopädieschuhtechnik, hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (D.A.F.) und die Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) in diesem Jahr wieder gemeinsam mit uns Sitzungen gestalten.
In der Kooperation mit der GFFC wird die Behandlung des Hohlfußes im Mittelpunkt stehen, während es bei der Sitzung mit der D.A.F. um die Frage geht, wie man eigentlich Fehlstellungen der Kleinzehen richtig bezeichnet und wie man sie therapiert. In beiden Sitzungen werden nicht nur biomechanische und chirurgische Fragen behandelt. Selbstverständlich werden Fragen der konservativen Therapie und Einlagen- und Schuhversorgung ausführlich vorgestellt und diskutiert.

Ursachenforschung
Der Ort, an dem die Schmerzen sind, ist nicht immer identisch mit dem Ort, an dem die Ursachen der Schmerzen liegen. Die Kunst der Ärzte, Physiotherapeuten und Orthopädieschuhmacher besteht darin, die Ursache der Schmerzen zu finden, denn dies ist der Schlüssel zur richtigen Therapie. Aus Sicht der Biomechanik, der Spiraldynamik und der Triggerpunkttherapie wird anschaulich demonstriert, aus welchen Perspektiven man den Ursachen von Schmerzen auf die Spur kommen kann und welche Folgen sich daraus für die Therapie ergeben.

Wirkungsnachweise ja, aber bitte praxisgerecht
Spätestens mit der Weigerung des GKV-Spitzenverbandes, sensomotorische Einlagen wegen fehlender Wirkungsnachweise ins Hilfsmittelverzeichnis aufzunehmen, ist das Thema Evidenz auch in der Orthopädieschuhtechnik angekommen. Doch was heißt das in der Praxis? Bislang ist für die Leistungserbringer und Hersteller von Hilfsmitteln nicht klar nachvollziehbar, welche Art von wissenschaftlichen Nachweisen anerkannt werden könnte.
In Kooperation mit der Studiengemeinschaft für Orthopädieschuhtechnik werden wir in zwei Themenblöcken Konzepte vorstellen und diskutieren, wie ein Wirkungsnachweis für Hilfsmittel sinnvoll erbracht werden kann und welche Mittel Orthopädieschuhmachern zur Verfügung stehen, um die Wirksamkeit ihrer Versorgung in der Praxis zu überprüfen.

Biomechanik und neue Technologien
Handwerker und Wissenschaftler haben auch in diesem Jahr Vortragsthemen eingereicht. In zwei Vortragsblöcken werden neue Erkenntnisse aus der Biomechanik aber auch neue Technologien vorgestellt, unter anderem, wie man mit einem 2D-Scanner dreidimensionale Daten gewinnen kann.

Weitere Infos unter www.ost-messe.de

Zur Anmeldung für den Kongress gelangen Sie hier.