10. September 2019

Programm "Passgenaue Besetzung" hilft Betrieben, Azubis zu finden

Foto: Daniel Ernst/AdobeStock

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Das durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte Programm „Passgenaue Besetzung“ unterstützt bereits seit einigen Jahren kleine und mittlere Unternehmen bei der Versorgung mit Fach- und Nachwuchskräften. Betriebe, die Auszubildende suchen und noch freie Lehrstellen besetzen möchten, können sich an die Berater wenden.

Die Berater der Passgenauen Besetzung sind bundesweit an 97 Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der freien Berufe sowie weiteren gemeinnützigen Organisationen der Wirtschaft vertreten und damit auch regional gut zu erreichen. Sie konzentrieren sich auf die Besetzung der zahlreichen freien Lehrstellen mit Jugendlichen und jungen Erwachsen ohne Flüchtlingsstatus. Sie besuchen Unternehmen, ermitteln den betrieblichen Bedarf an Auszubildenden, erstellen Anforderungs- und Stellenprofile, suchen in Schulen, auf Messen und im Netz nach geeigneten Kandidaten und sichten Bewerbungsunterlagen. Mit Hilfe von Auswahlgesprächen und Einstellungstests schätzen sie die Fähig- und Fertigkeiten der Jugendlichen ein, treffen eine Vorauswahl geeigneter Bewerber und unterbreiten dem Betrieb einen möglichst passgenauen Vorschlag. Bei der Suche kooperieren die Berater mit zahlreichen anderen regionalen und überregionalen Akteuren am Übergang von Schule zu Beruf wie beispielsweise den Arbeitsagenturen und Jobcentern. 

Grundsätzliche Informationen zum Förderprogramm sowie eine Liste der bundesweiten Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite des BMWi www.bmwi.de unter dem Schlagwort: Passgenaue Besetzung.