10. Februar 2020

DGIHV: Technische Umsetzung der Forschungsdatenbank beginnt


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Nach einer intensiven Konzeptionsphase beginnt die technische Umsetzung einer Datenbank, die den gesamten interprofessionellen Forschungsbereich „Technische Orthopädie“ abbilden soll. Die Idee zu dieser Forschungsdatenbank entwickelten die Vereinigung für Technische Orthopädie (VTO) und die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV).

Bislang bestehe keine Möglichkeit, auf einen Blick eine umfassende Übersicht über die beteiligten Disziplinen zum Thema „Forschung in der Technischen Orthopädie“ zu erhalten, erläutert die DGIHV – auch wenn Forschungsergebnisse in zum Teil interprofessionellen Teams erarbeitet werden, bleiben Auswertung, Veröffentlichung und Anwendung der Ergebnisse innerhalb der Professionen. Durch die Forschungsdatenbank soll diesem Zustand entgegengewirkt werden.

Auch Handwerk und Industrie sollen Teil des Wissenstransfers sein. In der Datenbank wird aufgeführt, welche Personen und Institutionen aktuell zu welchem Themengebiet forschen. In etwa zwei Monaten sei mit einer ersten Beta-Version der Datenbank zu rechnen, so die DGIHV.

Das Projekt wird durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert; Träger ist „Projektträger Jülich“, ein Teil der Forschungszentrum Jülich GmbH.