03. März 2020

7. Opta data Zukunftstag stand im Zeichen der Digitalisierung

Die Gesundheits­handwerke müssen bei der Digitalisierung eingebunden werden, forderte ZVOS-Präsident Stephan Jehring (2. v. r.) beim Opta Data ­Zukunftstag. (Foto: C. Maurer Fachmedien)

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Unter dem Jubiläums-Motto „Zukunft. Gemeinsam. Gestalten.“ riefen Mark Steinbach und Andreas Fischer, Geschäftsführer Opta data Gruppe, die rund 150 Teilnehmer des 7. Opta data Zukunftstages am 12. Februar 2020 in der Philharmonie Essen auf, sich aktiv an der Ausgestaltung der Telematik-Infrastruktur zu beteiligen. Vertreter der Innungen und Verbände, der Kostenträger, der Industrie, Wissenschaft und Politik sowie Betriebs- und Praxisinhaber diskutierten über die digitale Zukunft der Gesundheitsbranche.

Die Impulsvorträge von Prof. Dr. med. Jörg Debatin (Leiter Health Innovation Hub am Bundesministerium für Gesundheit), Dr. Markus Leyck Dieken (Geschäftsführer der gematik GmbH), Dirk Lauenstein (Vorstand der Audi BKK) und Dr. Jan Helmig (Bereichsleiter Produkt- und Projektmanagement der Opta data Gruppe) eröffneten ein vielseitiges Themenspektrum: Von der fortschreitenden Entwicklung eines digitalen Gesundheitswesen über die Erwartungshaltung von Leistungserbringern und Kostenträgern im digitalen Prozess bis hin zum Schulterschluss von IT-Dienstleistern und Gesundheitsberufen, um die digitale Entwicklung weiter voranzutreiben.

Kontroverse Diskussionen gab es zu dem schleppenden Prozess der Entbürokratisierung sowie der Anbindung einzelner Berufsgruppen an die Telematikinfrastruktur. Der Tenor des Tages: Die Innovationskraft, den digitalen Fortschritt der Gesundheitsbranche voranzutreiben, liegt bei den Akteuren der Branche. Aus der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Leistungserbringern, Kostenträgern und Softwareunternehmen sollten – auch in Richtung Gesetzgeber – verstärkt Impulse resultieren, die in Zukunft in die Etablierung eines digitalen Gesundheitsstandorts Deutschlands einzahlen.

In den Podiumsdiskussionen wurden diese Themen interdisziplinär bearbeitet: Teilnehmer waren Stephan Jehring (Präsident des Zentralverbandes für Orthopädieschuhtechnik), Klaus-Jürgen Lotz (Präsident Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik), Bernd Tews (Geschäftsführer bpa e. V.), Thomas Piel (Geschäftsführer RSR), Andreas Pfeiffer (DVE des Spitzenverbands der Heilmitteilverbände), Ursula Jahn-Zöhrens (Beirätin des freiberuflichen Bereichs, Präsidium Deutscher Hebammen Verband), Marco K. König (1. Vorsitzender Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e. V.), Thomas Bodmer (Mitglied des Vorstand der DAK-Gesundheit), Dr. Björn Pfadenhauer (Geschäftsführer des IFK), Stefan Skibbe (Bereichsleiter Krankenkassenmanagement der rehaVital Gesundheitsservice GmbH), Andrea Schmidt-Rumposch (Pflegedirektorin und Vorstand Universitätsmedizin Essen (AöR)), Frank Flake (2. Vorsitzender Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e. V.), Albrecht Grell (CEO REHACON Unternehmensgruppe), Ursula Sombetzki-Günter (Geschäftsführerin Meditrend eG) und Richard Graubert (Geschäftsführer der Hessischen Dienstleistungsgesellschaft HDP).

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Märzausgabe der Orthopädieschuhtechnik.