27. März 2020

HDS/L: „An einem Strang ziehen!“

Angesichts der Corona-Krise setzt Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L), auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verbänden der Bekleidungsindustrie: „Wichtig ist, dass wir jetzt allen an einem Strang ziehen!“ In enger Abstimmung mit den Textilverbänden aus Industrie und Handel arbeite der HDS/L an Lösungen.

Aufgrund ihrer saisonalen Ausrichtung leide die komplette Fashion-Branche besonders stark unter der Corona Krise, teilt der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L e.V.) mit. Schon jetzt sei klar, dass sich die in diesen Wochen eingefahrenen Verluste nicht auffangen lassen. Viele Unternehmen stehen quasi vor dem Aus.

Hinzu komme: Die Schuh- und Lederwarenhersteller arbeiten an der Produktion der Herbst/Winter-Kollektionen. "Kostenintensive Verpflichtungen laufen weiter. Materialien und Vorlieferanten müssen von den Unternehmen der Schuh- und Lederwarenindustrie bezahlt werden", so der HDS/L. Jetzt sei dringend Handlungsbedarf gefordert.

Vor dem Hintergrund dieser dramatischen Situation setzt Manfred Junkert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verbänden der Bekleidungsindustrie: „Wichtig ist, dass wir jetzt allen an einem Strang ziehen!“ In enger Abstimmung mit den Textilverbänden aus Industrie und Handel arbeite der HDS/L an Lösungen und fordert vor allem eine rasche Hilfe von der Politik: „Wir werden mit einem konkreten Maßnahmenkatalog auf die Politik zugehen. Es geht darum, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten."