09. Juli 2020

Bundeswirtschaftsministerium verlängert Programm „Passgenaue Besetzung“ um weitere drei Jahre

Foto: Daniel Ernst/AdobeStock

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ um weitere drei Jahre bis Ende 2023 verlängert. Mit dem Programm soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen mit geeigneten in- und ausländischen Jugendlichen ohne Flüchtlingsstatus geholfen werden.

Sie suchen potenzielle Auszubildende, erstellen Anforderungsprofile, sichten Bewerbungsunterlagen und führen Auswahlgespräche und Einstellungstests durch: Rund 140 Beraterinnen und Berater sind aktuell für das Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ tätig. Sie kümmern sich darum, zahlreiche freie Ausbildungsplätze in Unternehmen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Flüchtlingsstatus zu besetzen. Bereits im Jahr 2007 wurde das Projekt ins Leben gerufen. Seit Beginn des Programms konnten über 88.000 Ausbildungsplätze und 10.770 Stellen für die Einstiegsqualifizierung erfolgreich besetzt werden.

Seit Anfang des Jahres unterstützt und schult das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) das Beratungsteam der „Passgenauen Besetzung“. Das am Institut der deutschen Wirtschaft angesiedelte KOFA  startete im Mai 2011 und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Der Fokus des Projektes liegt in der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Fachkräftesicherung und der Gestaltung ihrer Personalarbeit. Das KOFA bietet auf seiner Homepage www.kofa.de konkrete Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele.

Weitere Informationen und eine Deutschlandkarte der Beraterinnen und Berater finden sich unter https://www.kofa.de/dossiers/passgenaue-besetzung.