04. Januar 2021

Hilfsmittelversorgung: DGIHV veröffentlicht Booklet zur Telemedizin

Foto: Rostislav Sedlacek/AdobeStock

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„Videosprechstunde in der medizinischen Versorgung – Möglichkeiten und Fallstricke“, so lautet der Titel eines neuen Booklets der Deutschen Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV). Das Booklet bietet die Möglichkeit, sich über die Vor- und Nachteile der Videosprechstunde in der Hilfsmittelversorgung und über ihren rechtlichen Rahmen zu informieren.

Das SARS-CoV-2-Virus zwingt die Bundesrepublik erneut zu strengen Einschränkungsmaßnahmen, die sich auch auf die Hilfsmittelversorgung auswirken. Nicht nur Risikopatienten wie etwa Menschen mit Diabetes nehmen virtuelle Beratungen wahr, um die Gefahr einer potentiellen Infektion zu reduzieren und ihre Kontakte zu beschränken. Diese Entwicklung sei nicht spurlos an der DGIHV vorbeigegangen, teilt die DGIHV mit  – auch ihre Mitglieder stellten sich der Frage, inwieweit sie Videosprechstunden anbieten und umsetzen können. Mit dem „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) integriert der Gesetzgeber Strukturen in den Versorgungsalltag wie Online-Sprechstunden oder Gesundheits-Apps auf Rezept. „Meiner Meinung nach fehlt uns aber noch ein abgestimmter Standard. Lassen Sie uns den gemeinsamen Austausch suchen, um zügig Lösungen zu finden“, wünscht sich Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier, Vorsitzender der DGIHV.

Im Booklet zu Wort kommen neben ihm seine Vorstandskollegen OTM Olaf Gawron, Prof. Dr. Bernhard Greitemann und BIV-OT-Präsident Alf Reuter sowie der medizinische Chair der DGIHV-Arbeitsgruppe „Prothetik obere Extremitäten“ Sabine Drisch und Alexander Hesse, Justiziar des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT).

Das Booklet ist auf der Website der DGIHV unter https://www.dgihv.org/booklet/ kostenfrei als Download verfügbar.