31. März 2021

IFH: Terminshopping wird noch wenig genutzt

Foto: Adobe Stock/studio v-zwoelf

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Der neue Corona Consumer Check des IFH Köln analysiert Click & Collect und Click & Meet und zeigt: Terminshopping wird noch wenig genutzt. Deutlich häufiger wurden Click & Collect-Angebote wahrgenommen. Stetiger Gewinner der Krise bleibt der Onlinekanal.

Die bewusste Verlagerung von stationären Einkäufen hinein in den Onlinekanal hat im März 2021 einen neuen Höchstwert erreicht, hat das IFH ermittelt: Aktuell geben 43 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten an, Käufe, die sie normalerweise stationär getätigt hätten, nun im Internet zu erledigen. Ende Januar lag dieser Wert noch bei knapp einem Drittel. Der Onlineshift habe damit innerhalb von sechs Wochen um neun Prozentpunkte zugenommen.

Click & Meet eher verhalten genutzt
Die beiden Cross-Channel-Services Click & Collect und Click & Meet werden laut IFH von den Konsumenten aktuell noch verhalten genutzt. Dabei sei Click & Collect nicht nur bekannter (82 Prozent), sondern werde auch öfter in Anspruch genommen (17 Prozent). Click & Meet sei dagegen 75 Prozent der Befragten bekannt und nur acht Prozent haben bereits mit Termin geshoppt. Beide Services werden von der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen deutlich besser angenommen.

Click & Meet am relevantesten bei Fashionkäufen
Ein Vergleich von Click & Collect und Click & Meet in den verschiedenen Handelsbranchen zeigt: Vor allem für den Kauf von Mode und Accessoires können sich die befragten Konsumenten laut IFH vorstellen, Shoppingtermine wahrzunehmen (42 Prozent). Auch in den Bereichen „Fitness & Sport“ und „Wohnen und Einrichten“ sei Click & Meet attraktiv. Umgekehrt überzeuge der reine Abholservice Click & Collect vor allem in den Branchen Heimwerken und Garten (51 Prozent) sowie Freizeit und Hobby (46 Prozent).

Über die Daten
Anlässlich der aktuellen Coronakrise analysiert das IFH Köln im Rahmen des „Corona Consumer Check“ bevölkerungsrepräsentativ das Stimmungsbild zum Konsumverhalten in Deutschland. Hierfür werden 500 Konsumentinnen und Konsumenten in einer repräsentativen Onlinebefragung zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. 2020 führte das IFH Köln sieben Befragungen zwischen März und Dezember durch. 2021 fand die erste Befragung Ende Januar statt, die vorliegende Befragung wurde Mitte März 2021 durchgeführt und ist damit bereits der neunte Corona Consumer Check.