30. April 2021

Birkenstock investiert in Bernstädter Werk


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Birkenstock investiert zusätzliche Mittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung des Werks und verbesserte Arbeitsbedingungen in Bernstadt.

Mit diesen außerplanmäßigen Investitionen bei der Components GmbH im sächsischen Bernstadt schaffe das Unternehmen zusätzliche Rahmenbedingungen für seinen starken Wachstumskurs, so Birkenstock. Sie fließen unter anderem in die Neugestaltung der Sozialräume für die rund 800 Beschäftigten am Standort und die Schaffung moderner Büroarbeitsplätze direkt über dem chemischen Zentrallabor, das – mit Investitionen von rund 4 Millionen Euro errichtet – im Februar 2020 seinen Betrieb aufnahm. Bereits Anfang des Jahres hat Birkenstock seine Kapazitäten am Standort aufgestockt und eine Million Euro in eine zusätzliche Lederproduktionslinie investiert. Wegen der weltweit weiter dynamisch wachsenden Nachfrage nach Birkenstock-Produkten produziere das Werk derzeit arbeitstäglich über 100.000 Paar Schäfte – so viel wie nie zuvor in der Geschichte des Produktionsstandorts.

Dem Standort Bernstadt komme eine besondere Rolle innerhalb des Standortverbunds zu, da sich die Fertigung der dort hergestellten Schäfte und Schnallen sehr stark von der Bettungsproduktion und der Endmontage unterscheide. Während die Bettungen den Tragekomfort beeinflussen, prägen die in Bernstadt hergestellten Uppers und Schnallen über Materialien, Farben und Verarbeitung ganz wesentlich den Stil der Birkenstock-Produkte. Damit habe das Werk in Bernstadt die stärkste Rückkopplung an die Märkte. Getragen von den Designer-Kooperationen (bspw. Valentino, Proenza Schouler, Rick Owens) hätten sich die Anforderungen an die Fertigung in diesem Bereich in den letzten Jahren stark verändert.