12. Mai 2021

Oranje Orden für Fred Holtkamp

Foto: van der Maazen

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Fred Holtkamp von der Fontys Paramedic Hochschule in Eindhoven, darf sich seit dem 26. April 2021 Offizier im Orden von Oranien-Nassau nennen. Er erhält diese Auszeichnung aufgrund seines Engagements im In- und Ausland für orthopädische Schuhe und andere Hilfsmittel für Menschen mit Gehproblemen.

Fred Holtkamp arbeitet als Lehr- und Forschungsbeauftragter an der Fontys Paramedic Hochschule, wo er Teil des Teams für Technologie im Gesundheitswesen ist. Gemeinsam mit Kollegen, Studenten und Partnern aus der Praxis forscht Holtkamp an neuen Verfahren für orthopädische Hilfsmittel. Für das SmartScan-Forschungsprojekt erhielt Holtkamp kürzlich einen Zuschuss von Sia-Raak, einem Teil der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO). Die Forschung wird als wegweisend in der Orthopädieschuhtechnik angesehen. Darüber hinaus engagiert sich Fred Holtkamp seit vielen Jahren dafür, das Wissen über die Behandlung von Fußproblemen auch in Ländern zu vermitteln, in denen es bislang keine Ausbildung in diesem Bereich gibt. So war er vor einigen Jahren maßgeblich an einem Ausbildungsprojekt in Vietnam beteiligt, in dem Schüler aus verschiedenen asiatischen Ländern eine Grundausbildung in der Orthopädieschuhtechnik erhielten.

Die Auszeichnung war eine große Überraschung für Fred Holtkamp. Offiziell nominiert wurde Holtkamp von seinen langjährigen Kollegen bei Fontys, Geert-Jos van der Maazen und Yvonne van Zaalen. Ihnen war es gelungen, die Auszeichnung bis zum Schluss geheim zu halten. So war Fred Holtkamp ziemlich überwältigt, als am Tag der Ehrung plötzlich ein großer, offener Reisebus vor seinem Haus in Veldhoven auftauchte mit Blaskapelle und Bürgermeister. Holtkamp: „Ich bin wirklich völlig überrascht, eigentlich ein bisschen neben der Spur. Diese Auszeichnung ist äußerst ehrenvoll und eine sehr schöne Anerkennung für all die Arbeit von mir und den Menschen um mich herum. Das haben wir wirklich gemeinsam geschafft."

Fred Holkamp. (Foto: van der Maazen)