18. Mai 2021

Joya akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel

Claudio Minder (l.) und Karl Müller. (Foto: Joya Schuhe AG)

Der Schweizer Schuhhersteller Joya akzeptiert ab sofort Bitcoin-Zahlungen. Mit diesem Schritt werde die digitale Ausrichtung weiter ausgebaut und einem wachsenden Kundenbedürfnis nachgekommen. 

Der Ostschweizer Gesundheitsschuh-Hersteller Joya bietet jetzt die Abwicklung von Zahlungen mit digitalen Währungseinheiten an. Neben „Bitcoin“ werden auch „Bitcoin cash“ und „Ether“ akzeptiert. „Digitalwährungen entwickeln sich zu einer sehr mächtigen Sache. Wir reagieren damit auf das wachsende Kundenbedürfnis nach mehr Auswahlmöglichkeiten im Zahlungsverkehr“, erklärt CFO Francesco Pasini, Finanzverantwortung Joya. „Die neuen Zahlungsmethoden stehen jedem Fachhändler zur Verfügung, der über unser B2B-Portal einkauft, aber auch allen Endkunden, die im Onlineshop einkaufen“, ergänzt Karl Müller, CEO Joya Schuhe.

„Die Covid-19-Krise hat die digitale Transformation im letzten Jahr nochmals beschleunigt – und damit auch den Aufwärtstrend von Kryptowährungen verstärkt“, so Karl Müller. Die Zahlung mit Bitcoins im Joya-Onlineshop sei ganz einfach. Die Abrechnung funktioniere nicht anders als bei einer Kreditkartenüberweisung. Besitzer von Bitcoins oder einer anderen Kryptowährung können mit ihrem persönlichen Wallet (eine Art digitaler Geldbeutel) direkt eine Zahlung auslösen. Im Hintergrund wird, während dem Check-Out Prozess, ausgerechnet, wie vielen Bitcoins dem Bezahlbetrag entsprechen. Die Zahlung kann anschließend via Computer oder Smartphone abgeschlossen werden. Herkömmliche Zahlungsmethoden wie Kauf auf Rechnung oder per Kreditkarte werden wie gewohnt weiter angeboten. Die neue Zahlungsmöglichkeit steht ab sofort allen Fachhändlern und Privatkunden zur Verfügung.