17. November 2021

GMS-Junioren trafen sich in Köln

Foto: GMS Verbund GmbH

Anzeige

Rund 30 Junioren kamen auf Einladung des GMS-Verbundes zur Juniorentagung 2021 nach Köln, um sich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen auseinander zu setzen.

Im trendigen Hotel 25hours in Köln versammelten sich auf Einladung von GMS rund 30 junge Unternehmer, um sich über die Transformation der Unternehmen in das digitale Zeitalter auszutauschen. Die „next generation“ der GMS-Händler bewegt sich dabei in einigen Spannungsfeldern. Convenience sei das aktuelle Schlagwort für das bequeme und auf den Kunden ausgerichtete Einkaufserlebnis, gleichzeitig seien die Kosten im Griff zu halten und auch die „work-life-balance“ der Mitarbeiter: Die Thesen des Marktforschers Gundolf Meyer-Hentschel, wie „Convenience“ zukünftig für den Konsumenten aussehen könnte, wurden im Teilnehmerkreis rege diskutiert.

Die erfolgreichsten Unternehmer des GMS Verbundes hätten sich auf ein Marktsegment spezialisiert und sich gleichzeitig auf die eigenen Stärken fokussiert, so GMS-Geschäftsführer Schulte-Huermann. GMS-Händler Philipp Oberle, Junior-Chef beim Orthopädiespezialisten Oberle in Ettenheim, präsentierte die Transformation des eigenen Unternehmens in den letzten 15 Jahren. Mit Mut und Innovationskraft habe die Familie Oberle den Weg von einem klassischen Fachgeschäft in beengter Altstadtlage zu einem mittelständischen, hochmodernen Vorzeigebetrieb vollzogen und damit beachtliche Umsatzsteigerungen erzielt.

Unternehmensnachfolge und -kommunikation
In den nächsten Tag führte Anton Bittler, der über jahrzehntelange Erfahrung in der Unternehmensnachfolge verfügt. Rege wurde im Teilnehmerkreis diskutiert, wie die Hürden, sich im elterlichen Betrieb zu behaupten, überwunden, verkrustete Strukturen aufgebrochen und Verantwortung übernommen werden kann. Dabei gaben zahlreiche Teilnehmer wertvolle Hinweise zu Erfolgsrezepten im eigenen Unternehmen und zu den Hürden, die zu meistern waren. Die sozialen Medien haben die Art der Unternehmenskommunikation massiv und in unglaublicher Geschwindigkeit verändert – Kunden erwarten, auf ihrem bevorzugten Kanal regelmäßig und zielgerichtet angesprochen zu werden: Jochen Schüttler und Richard Dihen von shopfair24 veranschaulichten anhand prägnanter Beispiele, wie dies mit überschaubarem Aufwand gestaltet werden kann, um die digitalen Potentiale im stationären Handel zu heben. Beklagt wurde, dass es insbesondere im Orthopädieschuhfachhandel mit seinen vielfältigen Werkstattleistungen viel zu viele redundante IT-Systeme gebe, die nicht ineinandergreifen und unnötige Doppelarbeit verursachten, absehbare Lösungen dafür seien leider bis heute nicht in Sicht.