02. Mai 2022

Ottobock erweitert Versorgungsnetzwerk in Benelux

Ottobock hat die Übernahme von Livit B.V. in den Niederlanden abgeschlossen. Zudem verstärkt sich Ottobock mit dem belgischen Unternehmen Orthomed.

Ottobock hat die Übernahme von Livit B.V. („Livit“), eines der nach eigenen Angaben führenden Patient Care Unternehmen in den Niederlanden, abgeschlossen. Nach der üblichen regulatorischen Bestätigung durch die niederländische Gesundheitsbehörde (NZa) sei der Erwerb vom bisherigen Eigentümer, HAL Investments, der niederländischen Tochtergesellschaft der internationalen Investmentgesellschaft HAL Holding N.V., Ende April vollzogen worden, teilt Ottobock mit.

„Wir freuen uns, mit Livit in den Niederlanden noch mehr Menschen dabei helfen zu können, ihre Bewegungsfreiheit wiederzuerlangen, zu erhalten und zu verbessern“, sagt Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock. Livit betreibe 50 Versorgungszentren in den Niederlanden und biete Anwendern und Patienten ein umfassendes Sortiment an Prothesen und Orthesen sowie orthopädischen Schuhen und Strümpfen. 2021 habe Livit einen Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro erzielt.

Größtes Versorgungsnetzwerk in Belgien

Darüber hinaus habe sich Ottobock im April mit dem belgischen Unternehmen Orthomed um einen weiteren Spezialisten in der Patientenversorgung verstärkt. Orthomed beschäftige rund 40 Mitarbeitende und betreibe drei Versorgungszentren in Genk, Hasselt und Turnhout. Das Unternehmen biete ein umfassendes Versorgungsportfolio mit Prothesen, Orthesen, Rollstühlen und weiteren Lösungen zur Verbesserung der persönlichen Mobilität von Anwendern. Der Umsatz von Orthomed habe 2021 rund 10 Millionen Euro betragen. Nach der Akquisition des führenden belgischen Orthopädietechnikspezialisten Vigo im Jahr 2019 betreibe Ottobock mit nun insgesamt 20 Standorten das größte Versorgungsnetzwerk in Belgien. 

„Mit Livit und Orthomed ist es uns gelungen, unser westeuropäisches Versorgungsnetzwerk nachhaltig zu stärken. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, hochwertige Technologie und bestmögliche, individuelle Versorgung zu einem integrierten Ansatz zu verbinden“, sagt Philipp Schulte-Noelle.