28. Juni 2022

ZVOS macht den Weg frei für einen Neuanfang


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In seiner Mitgliederversammlung am 24. Juni 2022 hat der Zentralverband Orthoädieschuhtechnik (ZVOS) einstimmig seine Auflösung zum 31. Dezember 2022 beschlossen. Darüber informierte der ZVOS Zentralverband Orthopädieschuhtechnik in einer Pressemeldung.

Bei der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, der auch die Liquidation durchführen  und den Verband entsprechend seiner langjährigen Historie ordentlich auflösen soll. Als Präsident wurde Stephan Jehring erneut gewählt. Vizepräsident ist nun Thomas Ehrle und als weiteres Vorstandsmitglied wurde Birgit Funk Kleinknecht wiedergewählt.
Seit längerer Zeit arbeiteten der Vorstand und die Hauptgeschäftsführerin des ZVOS daran, das Handwerk Orthopädie-Schuhtechnik wieder zu vereinen und für die bestehenden Schwierigkeiten Kompromisse zu finden. Dafür müssten aber alte Strukturen aufgebrochen und der Weg für etwas Neues freigegeben werden. Für alle Teilnehmer der Mitgliederversammlung sei es ein schwieriger, von Emotionen getragener aber auch ein von gegenseitigem Vertrauen geprägter Entschluss, diesen Weg mitzugehen. Mit der Auflösung des Verbandes ende eine lange Verbandsgeschichte, die mit viel Leidenschaft und Liebe zum Gewerk getragen worden sei. „Dies macht es für uns alle nicht einfacher. Allerdings, mit Blick in die Zukunft, besteht nun die Möglichkeit, dass wir alle in der Orthopädie-Schuhtechnik eine neue, vor allem weniger steinige, OST-Geschichte schreiben. Mit diesem Schritt haben wir unserem Handwerk sowie der nächsten Generation die Chance eingeräumt, sich zu entfalten“, so Präsident Stephan Jehring.
Mitte Juli treffen sich fast alle Landesinnungen/Landesinnungsverbände zu einer Klausurtagung im Sauerland und besprechen Möglichkeiten, wie sich das Gewerk neu und als Einheit aufstellen kann. In diesen drei Tagen werden auch alle Problemfelder besprochen und geschaut, inwieweit Einigkeit erzielt werden kann. „Wir wissen, dass die gesamte Hilfsmittelbranche auf uns schaut und wissen möchte, wie es nun weitergeht. Dieser Verantwortung sind wir uns alle bewusst, so Präsident Jehring.