20. Juli 2022

ZVOS: Nachfolge erfolgreich angestoßen


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Nach dem Auflösungsbeschluss wird der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) seine Arbeit bis 31. Dezember 2022 mit allen Aufgaben und Pflichten aufrechterhalten. Eine Nachfolgeorganisation steht schon in den Startlöchern.

„In einer Klausurtagung in Willingen hat ein Großteil der Innungen und Verbände der Orthopädie- Schuhtechnik versucht, einen Neuanfang zu schaffen“, berichtet der ZVOS in einer Pressemitteilung. „Diese Veranstaltung wurde größtenteils vom LI/ LIV Orthopädieschuhtechnik Nordrhein- Westfalen hervorragend vorbereitet und organisiert. Dafür gilt unser größter Dank."

"In der dreitägigen Beratung", so der ZVOS weiter, "wurden die unterschiedlichen und konträren Auffassungen von einer bundesweiten Berufsstandsvertretung deutlich. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Themen wie, 'Wo steht das Handwerk 2030?', Aus- und Fortbildung sowie die Kommunikation nach außen und innen diskutiert. Dabei stellte sich heraus, dass vom kleinsten möglichen Nenner, bis zum Aufbau einer schlagkräftigen großen Vertretung alles denkbar ist.

Nachdem alle Argumente ausgetauscht waren, wurde deutlich, dass sich nicht alle Anwesenden in einem neuen Verband aufgehen sehen. Das liegt zum Teil an den unterschiedlichen Herangehensweisen, aber auch an unterschiedlichen Arbeitsweisen der Beteiligten. Am Sonntag verständigte man sich darauf, eine neue Vereinigung zu gründen, die breiter aufgestellt ist. Das Ziel des Vorstandes des ZVOS und der Hauptgeschäftsführerin, das Handwerk zu einen, ist damit leider nicht vollständig erreicht worden.

Der ZVOS wird bis zum 31. Dezember 2022 seinen Geschäftsbetrieb vollständig aufrecht erhalten. Wir werden die begonnenen Projekte, wie zum Beispiel die Überarbeitung der PG 31, Sensomotorik, Digitalisierung und Rahmenlehrplan für die Meisterschulen beenden bzw. bis Jahresende begleiten. Ab 1. Januar 2023 geht der ZVOS in die Liquidation und wird abgewickelt.“