24. August 2022

Bauerfeind plant Standort-Erweiterung in Gera

Andreas Lauth (l.) führte den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Mitte) sowie Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (r.) durch das Werk der Bauerfeind AG in Gera. (Foto: Bauerfeind)

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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow besuchte die Bauerfeind-Betriebsstätte in Gera. Der Hilfsmittelhersteller will den Standort weiter ausbauen.

„Diese Entwicklung von Bauerfeind ist ein gutes Zeichen für Gera.“ Zu diesem Schluss kam Bodo Ramelow während seines Besuchs der Bauerfeind-Betriebsstätte in Gera am 22. August 2022. Andreas Lauth, Vorstand Technik, führte den Thüringer Ministerpräsidenten gemeinsam mit Oberbürgermeister Julian Vonarb durch das Werk und berichtete sowohl von der Entwicklung des Hilfsmittelherstellers in Ostthüringen als auch von den Plänen für einen weiteren Standort des Hilfsmittelherstellers in Gera.

„Bedarf an Kapazitäten nicht gedeckt"

Seit 2019 produziert Bauerfeind in Gera-Lusan und baut die Fertigung auf aktuell über 7.000 Quadratmetern aus. 185 Mitarbeitende fertigen hier 46 Produkte, darunter alle Orthesen von Bauerfeind, Kompressionsstrümpfe und Bandagen. Damit ist der Bedarf an Kapazitäten jedoch nicht gedeckt, wie Bauerfeind-Vorstand Andreas Lauth erklärte: „Bauerfeind wächst und das möchten wir hier in Gera weiter tun: Wir gehen in den Endspurt, einen eigenen Standort zu realisieren. Dort, wo wir nah an den Arbeitskräften sind und im Einklang mit der Stadt Gera, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Natur. Das ist das große Ziel – und das ist ein schönes Ziel.“ Ebenfalls stark für einen Neubau auf eigener Fläche machte sich der Thüringer Ministerpräsident und betonte: „Es ist möglich, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verbinden.“

Bauerfeind möchte im Geraer Stadtteil Bieblach-Ost bauen und befindet sich dafür aktuell in Gesprächen mit der Stadt. Das Unternehmen produziert außerdem am Hauptsitz in Zeulenroda sowie in Remscheid in Nordrhein-Westfahlen. Insgesamt beschäftigt Bauerfeind rund 2.100 Mitarbeitende und ist mit Tochtergesellschaften in über 20 Ländern vertreten.

Im Nähsaal: Nach dem Strickvorgang stellt die Näherin den Kompressionsstrumpf in Handarbeit fertig. (Foto: Bauerfeind)