21. September 2022

GMS fordert die Fortführung der Überbrückungshilfen


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Die Kölner Verbundgruppe GMS hat einen offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geschrieben, in dem sie die Fortführung der Überbrückungshilfen fordert.

Die Überbrückungshilfen seien während der Corona-Pandemie ein wichtiges Unterstützungsinstrument gewesen, um die Kosten und den Warendruck der Händler aufzufangen und das Fortbestehen der Fachhändler zu gewährleisten, so die Kölner Verbundgruppe. Die aktuelle, durch den Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöste Situation sei für die meisten Händler noch schwieriger. Neben der Kaufzurückhaltung und den massiv gesunkenen Umsätzen sei der Warendruck unverändert hoch, während gleichzeitig die Energiekosten explodieren.

Deshalb hat der GMS Verbund nun in einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Fortführung der Überbrückungshilfen gefordert. „Das Instrument der Überbrückungshilfen ist Unternehmen und Steuerberatern bekannt und die Infrastruktur zur Beantragung ist bereits vorhanden, so Martin Schneider, Prokurist der GMS Verbund GmbH. „Die Fortführung der Überbrückungshilfen würde wiederum den Unternehmen am meisten helfen, die besonders von der Krise betroffen sind. Gleichzeitig würden die gestiegenen Energiekosten als Fixkosten anteilig erstattet. Auch die Fortführung der Abschreibungsmöglichkeiten auf saisonale Warenbestände ist erforderlich, um den Warendruck der Händler aufzufangen.“

Aufgrund der bedrohlichen Situation im Einzelhandel sind wirtschaftliche Hilfen aus Sicht der Kölner Verbundgruppe unumgänglich. Eine Fortführung der bereits ausgearbeiteten Überbrückungshilfen würde einen unbezahlbaren zeitlichen Vorsprung bedeuten, so GMS. Die Situation sei bereits jetzt in vielen Einzelhandelsgeschäften verheerend. Durch die Konsumzurückhaltung fließe kein Geld in die leeren Kassen, gleichzeitig wollten Energieversorger und Lieferanten bezahlt werden.