27. September 2022

ZVOS: Präsident und Hauptgeschäftsführerin zu Gesprächen in Brüssel und Berlin unterwegs

Wie bereits berichtet, wird der ZVOS bis zu seiner Auflösung am Ende des Jahres seinen Geschäftsbetrieb vollständig aufrechterhalten. Deshalb reisten Präsident Stephan Jehring und Hauptgeschäftsführerin Jessica Kuhn im September nach Brüssel und Berlin, um für das Orthopädieschuhmacher-Handwerk bessere Rahmenbedingungen zu erzielen.

In Brüssel hielten alle Gesundheitshandwerke eine zweitägige Klausurtagung ab. Themen waren unter anderem die Auswirkungen den Ukrainekrieges auf die Handwerksbetriebe sowie der Anschluss an die Telematikinfrastruktur im Jahr 2026 und die Schaffung eines europäischen Datenraumes für Gesundheitsdaten. Dazu besuchten sie die Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung und führten Gespräche mit der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der Europäischen Union.

In den folgenden Tagen in Berlin stand ein Gespräch mit dem Vorstand des GKV-Spitzenverbandes auf dem Programm. Dabei ging es unter anderem um die Veröffentlichung der PG 31F und den weiteren Umgang mit den Festbeträgen in der PG 08.

Zum Thema Präqualifizierung und Überwachung gab es ein Spitzengespräch mit dem Abteilungsleiter Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung im Bundesgesundheitsministerium, in dem vorgetragen wurde, dass eine 20-monatige Begehung der Betriebe eine Überregulierung darstelle. Abgerundet wurde die Reise mit einem Betriebsbesuch bei der Springer Aktiv AG.

Weiterhin konnte nun ein lange geplantes Gespräch mit der Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund geführt werden. Dabei ging es um die schnellere Versorgung von Versicherten mit orthopädieschuhtechnischen Hilfsmitteln. Hierzu werden noch weitere Gespräche geführt werden, teilt der ZVOS mit.

"Mit dieser Reise und den vielfältigen Gesprächen sind wir unserem persönlichen Ziel, das Gewerk trotz der Auflösung des ZVOS weiterhin in der Politik, Industrie und bei Kostenträgern zu positionieren und etablieren, ein Stück nähergekommen", so Jehring und Kuhn.