27. September 2022

Broschüre: Wer hilft bei Diabetes?

Foto: IQWiG

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellt eine Patienten-Broschüre bereit, die leicht verständlich beschreibt, welche Fachleute an der Versorgung von Diabetes Typ 2 beteiligt sind und wer welche Aufgaben wahrnimmt.

Das IQWiG hat die gesetzliche Aufgabe, allen Bürgern evidenzbasierte und allgemein verständliche Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht seit 2006 über die Webseite gesundheitsinformation.de. „Doch über das Internet sind nicht alle Menschen gleich gut erreichbar“, so Yamina Merabet vom IQWiG-Ressort Gesundheitsinformation. „Vor diesem Hintergrund bauen wir seit einiger Zeit unser Angebot für jene Gruppen aus, die sich nicht über das Internet informieren. Dazu gehört, dass wir zu ausgewählten Themen gedruckte Broschüren erstellen, die von Praxen, Klinken oder Beratungsstellen bestellt und in der täglichen Arbeit ausgehändigt werden können.“

Die Broschüre „Wer hilft bei Diabetes?“ ist Teil der Erweiterung des Angebots für Gruppen, die sich vor allem bei Menschen in Gesundheitsberufen und in Beratungsstellen informieren. Die Broschüre beschreibt jeweils kurz und anschaulich, welche Fachleute und Beratungsstellen an der Versorgung von Menschen mit Diabetes Typ 2 beteiligt sind und wer genau welche Aufgaben wahrnimmt.

Häufige Anlaufstellen und weitere Hilfen

„Uns ist es wichtig, verständlich zu erklären, wo man Hilfe bei Diabetes bekommt. Auch wer eher nicht im Internet surft, will wissen: Wo finde ich Hilfe? An wen kann ich mich wenden? Welche Fragen kann ich stellen?“, erläutert Yamina Merabet. Hierfür listet die Broschüre von der Hausärztin über den Diabetologen bis zur Selbsthilfegruppe die wichtigsten Anlaufstellen bei der Betreuung von Diabetes-Betroffenen auf, und zwar nach immer dem gleichen Frage-und-Antwort-Muster:

  • Wer ist das?
  • Was wird hier gemacht?
  • Wann gehe ich zu …?
  • Brauche ich eine Überweisung?
  • Was kann ich fragen?
  • Was kann ich berichten?

Unterteilt sind die Anlaufstellen dabei in „Häufige Anlaufstellen“ wie Hausärztin, Diabetologe, Fußambulanz, Podologin, Apotheke oder Ernährungsberatung und in „Weitere Hilfen“ bei spezielleren Fragen. Hier findet man z. B. Informationen über Kardiologinnen, Neurologen, Nephrologinnen, Augenärzte, Reha- oder Kurkliniken oder auch die Selbsthilfegruppen.
Auch für andere chronische Erkrankungen sind Broschüren dieser Art geplant.

Zur Broschüre (PDF)