19. Oktober 2022

Förderung für die Wissenschaft

Marianne De Maeseneer (Mitte) mit der Max-Ratschow- Gedächtnismedaille, flankiert von Prof. Dr. Eberhard Rabe, Vorsitzender des Curatoriums Angiologiae Internationalis, und Michelle Schaub, Leiterin Produktmanagement Phlebologie, Bauerfeind AG. (Foto: Bauerfeind AG)
Die internationalen und nationalen Phlebologie-Kongresse Mitte und Ende September 2022 gaben wieder eine Bühne für Ehrungen und Auszeichnungen: So erhielten auf dem diesjährigen Weltkongress der Phlebologie in Istanbul Prof. Kasuo Miyake und Prof. Fabricio Santiago den 11. Bauerfeind-Phlebology-Award. Dr. Marianne De Maeseneer wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie in Hannover mit der Max-Ratschow-Gedächtnismedaille ausgezeichnet. Außerdem wurden hier Lisa Kiehl und Dominik Eibl mit dem Bauerfeind-Doktorandenpreis geehrt, wie Bauerfeind mitteilt.
 
 
Den Phlebology-Award vergibt Bauerfeind zusammen mit der International Union of Phlebology (IUP) für ein innovatives Studiendesign in der Phlebologie. Die elfte Ausgabe erhielten in diesem Jahr Prof. Kasuo Miyake von der Miyake-Klinik in São Paulo und Prof. Fabricio Santiago vom Institut für Venous and Lymphatics Disease in Goiânia. Beide untersuchen, wie sich das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen auf berufsbedingte Beinödeme speziell bei Frisören, einem Berufsbild mit langer Stehbelastung, auswirkt. Der mit 20.000 Euro dotierte Award wurde während des diesjährigen Weltkongresses der UIP in Istanbul verliehen. 
 

Ehrung für das Lebenswerk

Während der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie erhielt die Belgierin Dr. Marianne De Maeseneer vom Curatorium Angiologiae Internationalis die Max-Ratschow-Gedächtnismedaille. Bauerfeind ist seit vielen Jahren Mäzen der Stiftung und unterstützt die Arbeit des Kuratoriums. Die in Antwerpen praktizierende Venenspezialistin und Vizepräsidentin der International Union of Phlebology wurde mit der Medaille für ihr Lebenswerk und insbesondere für ihre Verdienste auf den Fachgebieten Krampfadern, Veneninsuffizienz, tiefe Venenthrombose und Mesenterialvenenthrombose geehrt. Die Auszeichnung, die auf Prof. Dr. Max Ratschow als Begründer der Fachdisziplin Angiologie zurückgeht, wird seit 1969 im Jahresrhythmus an besonders verdiente wissenschaftliche Persönlichkeiten aus dem Bereich Gefäßmedizin und angrenzender Disziplinen verliehen. 
 

Förderung der Nachwuchs-Wissenschaftler

Lisa Kiehl und Dominik Eibl wurden auf der Phlebologie-Tagung mit dem Bauerfeind-Doktorandenpreis ausgezeichnet. Lisa Kiehl untersucht an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie (UKSH Campus Lübeck) in ihrer Dissertation Nagelveränderungen der Zehennägel bei chronischer venöser Insuffizienz. Betreut wird sie dabei von Prof. Dr. Birgit Kahle. Dominik Eibl promoviert an der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg, Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, bei Prof. PD Dr. Christian Taeger zum Thema: „Manuelle Lymphdrainage versus intermittierende pneumatische Kompression: vergleichende Untersuchung zur subjektiven und objektiven Effektivität der Methoden“. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro je Preisträger. Seit 2008 fördert Bauerfeind mit dem Doktorandenpreis junge Ärzte bei der Durchführung einer Studie innerhalb der Phlebologie, Lymphologie oder verwandter Disziplinen, die als Grundlage einer Promotion dient. 
 

Lisa Kiehl vom UKSH Campus Lübeck und Dominik Eibl von der Universität Regensburg
erhielten den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Bauerfeind-Doktorandenpreis 2022.
Es gratulierten DGP-Präsident Prof. Dr. Markus Stücker und Michelle Schaub von Bauerfeind.
(Foto: Bauerfeind AG)