20. Januar 2023

Breites Ausstellerangebot auf der ZUKUNFT HANDWERK

Cobots (kollaborierende Leichtbauroboter) von Universal Robots. (Foto: Universal Robots)

Ob Ressourcenknappheit oder Fachkräftemangel: Unternehmer im Handwerk stehen aktuell vor enormen Herausforderungen. Lösungsansätze für die Handwerksbetriebe des Mittelstands werden auf ZUKUNFT HANDWERK präsentiert. Vom 08. bis 10. März 2023 feiert das Live-Event im Internationalen Congress Center München (ICM) seine Premiere.

Insgesamt präsentieren sich rund 60 Aussteller im Expobereich von ZUKUNFT HANDWERK zu den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Fachkräftemangel. Mit dabei sind unter anderem die Würth Akademie, die LfA Förderbank Bayern, Signal Iduna, KD Kellerdigital, Mubea U-Mobility und Universal Robots. Die Besucher erwartet zudem ein umfangreiches Konferenzprogramm.

Den Machern des Handwerks mit innovativen Ideen und High-Tech die Arbeit erleichtern – das ist das gemeinsame Ziel der Aussteller auf ZUKUNFT HANDWERK. Dafür präsentieren sie ihre Neuheiten: Zum Beispiel die neueste Generation von Cobots und Leichtfahrzeugen, durch­dachte Software- und Versicherungslösungen oder digitale Tools zur Fachkräfte­gewinnung.

Kollege Cobot hilft

Das dänische Unternehmen Universal Robots stellt seine neuen elektronischen Helfer vor: Cobots, kollaborierende Leichtbauroboter. Sie erledigen zum Beispiel einfache Montagearbeiten oder das Stapeln von Kisten – und die Mitarbeiter haben wieder Zeit für andere, kom­plexere Aufgaben. „Wir wollen eine Lanze brechen für das Handwerk 4.0“, er­klärt Andrea Alboni, General Manager Western Europe von Universal Ro­bots GmbH: „Wirklich jeder Betrieb profitiert vom Kollegen Cobot – und mag das Unternehmen noch so klein sein. Denn im Sinne der Industrie 4.0 geht es darum, Mitarbeiter von schwerer körperlicher Arbeit zu entlasten und dafür zu­tiefst menschliche Fähigkeiten wie Kreativität zu fördern!“

Recruiting via Social Media

Einen anderen Ansatz verfolgt der Frankfurter Dienstleister fürs Online Marke­ting KD Kellerdigital. Die digitalen Tools des Start-ups suchen via Social Media gezielt Fachkräfte, die gern ihren Job wechseln möchten, sich aber noch nicht aktiv um eine neue Stelle bemühen. 

Mit Software zum Bürokratieabbau

Wer mag schon Zettelkram? Die Knoblauch Entwicklungen GmbH will die Macher des Handwerks bei der Bürokratie, etwa der Arbeitszeiterfas­sung, entlasten. Dafür hat das Unternehmen die Organisationssoftware ORG-YOU erstellt – ein Tool von Handwerkern für Handwerker, entstan­den aus den Bedürfnissen des eigenen Handwerksbetriebs. 

Expertise für die Implementierung digitaler Technologie

Unterstützung bei der Nutzung digitaler Tech­nologien und Prozesse erhalten Handwerksbetriebe vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk. Dessen große Themenpalette reicht von der Cybersicher­heit über die Potenziale von Datenbrillen bis hin zur Entwicklung ganzer digita­ler Geschäftsmodelle. Ein kostenfreier Service dank finanzieller Zuschüsse des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Stabiles Fundament schaffen

Als finanzieller Partner an der Seite des Handwerks präsen­tiert sich die LfA Förderbank Bayern. „Wir wollen die Wirtschafts-, Ver­kehrs- und Umweltstruktur Bayerns stärken und so zum Erfolg des Freistaats beitragen. Das ist Kernauftrag der LfA Förderbank Bayern", sagt der Vor­standsvorsitzende Dr. Bernhard Schwab. "Dafür ist der Aus­tausch mit unseren Kunden und Partnern unverzichtbar. Nur wenn wir die Be­dürfnisse und Herausforderungen der Betriebe genau kennen, können wir För­derprodukte anbieten, die auch wirklich helfen. Als wichtiges Branchentreffen bietet uns ZUKUNFT HANDWERK dabei die einmalige Gelegenheit, zahlreiche bayerische Handwerksbetriebe und Partner persönlich zu treffen. Wir freuen uns deshalb sehr auf das neue Veranstaltungsformat.“, 

Handwerksqualität mit Zertifikat

Ein weiterer Partner auf ZUKUNFT HANDWERK ist die ZDH-ZERT GmbH – gegründet und getragen vom ZDH sowie von Handwerkskammern und Handwerksverbänden. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden seit 1994 bei allen Fragen rund um das Thema Begutachtung und Zertifizierung von Ma­nagementsystemen, Produkten und Personen.

Mobilität der Zukunft: Frei von Emissionen


Cargobikes von Mubea-U-Mobility (Foto: Bjoern Bernhardt)

Immer mehr Städte weiten ihre autofreien Zonen aus. Was die Umweltqualität in Ballungsräumen steigern soll, entpuppt sich vielfach als massives Hindernis für die Handwerksbetriebe. Der Leichtbau-Spezialist Mubea U‑Mobility begeg­net dem radikalen Wandel der Verkehrsinfrastruktur mit einer umweltfreundli­chen Logistik-Lösung: dem U-Mobility Cargo, einem elektrischen Lastenrad. Jakub Fukacz, Global Head of PR & Marketing & Sales: „Die Handwerks­branche ist eine wichtige Zielgruppe, für die wir mit unserem überdachten Cargobike mit geschlossener Box und Unterflurmodul viele Anwendungsfälle sehen.“

Nachhaltiges Heizen

Der größte Teil des Energieverbrauchs in Wohnhäusern entfällt auf die Berei­che Warmwasser und Heizung. Der Berliner Heizungsbauer und Installateur thermondo sieht darin eine enorme Chance für einen Zugewinn an Nachhal­tigkeit. Durch den Umstieg auf die Wärmepumpe ist klimaneutrales Wohnen perspektivisch möglich, so Dr. Richard Lucht, Vice President Communica­tion & Brand: „Wir digitalisieren und innovieren das Handwerk seit zehn Jah­ren. Und während andere noch an der Wärmepumpe zweifeln, bauen wir schon Hunderte Wärmepumpen im Bestand ein – jeden Monat! Bei ZUKUNFT HAND­WERK wollen wir uns vor allem mit anderen Handwerkern dazu austauschen.“

Food Sponsor: yfood

Für die Ernährung und Gesundheit der Mitarbeiter bietet yfood eine besondere Lösung: „Mit ZUKUNFT HANDWERK richten wir uns bewusst an die Handwerksbranche, in der eine gesunde Ernährung aufgrund unregelmäßi­ger Arbeitszeiten oder besonderer Arbeitsorte oftmals nicht ganz leichtfällt. yfood kann dabei unterstützen, sich auch in besonderen Situationen ausgewo­gen zu ernähren, indem man es immer mit sich tragen kann und es nicht einmal gekühlt werden muss. Unsere Produkte enthalten alle wichtigen Nährstoffe und liefern dem Körper alles, was er braucht“, sagt Noël Bollmann, CEO und Gründer von yfood. Wer sich davon geschmacklich überzeugen möchte, kann auf ZUKUNFT HANDWERK auf eine Kostprobe gespannt sein.

Über ZUKUNFT HANDWERK

Mit ZUKUNFT HANDWERK bringt die GHM Gesellschaft für Handwerksmes­sen mbH als der Messeveranstalter des deutschen Handwerks künftig einmal im Jahr Meister und Macher zusammen, um gemeinsam Zukunft zu gestalten. Sichtbarkeit, Synergien und Reichweite aktueller und künftiger Themen des Handwerks stehen im Fokus. Dabei beinhaltet ZUKUNFT HAND­WERK nicht nur die hybride Leitveranstaltung vom 08. bis 10. März 2023 im ICM in München, sondern auch eine ganzjährige Online-Begleitung, die Know-how und Expertise von Entscheidern bietet, beispielsweise in den monatlichen ZUKUNFT HANDWERK Talks.

ZUKUNFT HANDWERK bietet über 50 Sessions mit Top-Speakern – Vorträge, Workshops, Diskussionen und vieles mehr. Ergänzt werden Bühnenprogramm und Netzwerkmöglichkeiten durch Abendveranstaltungen und (handwerks-)politische Formate wie u. a. die ZDH-Vollversammlung oder das Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft.

www.zukunfthandwerk.com