ostechnik.de - News-Gesundheitspolitik
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15. Oktober 2019

BVMed-Herbstumfrage: MedTech-Branche sieht MDR als größtes Hindernis

Die Stimmung in der Medizintechnik-Branche hat sich in Deutschland deutlich eingetrübt. Die erwartete Umsatzsteigerung im Inland ist mit nur noch 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,2 Prozent) stark rückläufig. Besonders besorgniserregend ist die rückläufige Gewinnsituation durch sinkende Preise und höhere Kosten. Das sind Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2019, an der sich 102 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. "Hauptgrund für die eingetrübte Stimmung ist die EU-Medizinprodukte-Verordnung, kurz: MDR, die für Ressourcendefizite bei den Benannten Stellen, längere Bewertungsverfahren und steigende Preise sorgt", sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

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14. Oktober 2019

BVMed: Hilfsmittel-Leistungserbringer müssen in die Telematik-Infrastruktur eingebunden werden

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fordert in seiner Stellungnahme zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) eine zügige Anbindung von Hilfsmittel-Leistungserbringern an die Telematikinfrastruktur. "Ansonsten sind die sonstigen Leistungserbringer bei der anstehenden Einführung digitaler Anwendungen wie der Hilfsmittel-Verordnung beispielsweise gegenüber Apotheken benachteiligt", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. 

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30. September 2019

Fortschreibung der PG 31 im Mittelpunkt des QVH-Qualitätsforums 2019

Die Fortschreibung der PG 31 (Schuhe) hat unter Ärzten und nicht-ärztlichen Leistungserbringern für einigen Unmut gesorgt. Insbesondere bei der Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms warnen Fachverbände, dass die Fortschreibung die risikoklassengerechte Versorgung gefährde, und suchen derzeit verstärkt den Dialog mit dem GKV-Spitzenverband. Die Fortschreibung der PG 31 wird am 14. November 2019 beim Qualitätsforum 2019 des Qualitätsverbund Hilfsmittel (QVH) in Berlin mit Experten aus der Orthopädieschuhtechnik, Vertretern des GKV-Spitzenverbands und der DAK Gesundheit diskutiert. Weitere Themen sind das Ausschreibungsverbot im Hilfsmittelbereich sowie das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).

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02. September 2019

DDG-Umfrage: Diabetes kommt im Medizinstudium zu kurz

Mit der steigenden Zahl an Diabeteserkrankungen wird auch der Bedarf an ärztlichem Fachpersonal, das Diabetespatienten betreut, wachsen. Eine Umfrage der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zeigt jedoch, dass diabetesbezogene Inhalte im Medizinstudium häufig zu kurz kommen. Darüber hinaus gibt es nur acht klinische Lehrstühle für Diabetologie mit Direktionsrecht an 36 staatlichen medizinischen Fakultäten. Aufgrund dieser Tendenzen sieht die DDG die Versorgung der Patienten gefährdet und fordert eine Nationale Diabetes-Strategie, die auch die Ausbildung des diabetologischen Nachwuchses fördert.

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12. August 2019

Bundesregierung erwartet mehr Daten-Sicherheit durch elektronische Patientenakte

Mit der elektronischen Patientenakte wird nach Ansicht der Bundesregierung der Informationsaustausch von Gesundheitsdaten sicherer. Im Vergleich zu bisher genutzten Verfahren wie etwa Fax-Geräten werde die Sicherheit deutlich erhöht, heißt es in der Antwort (19/12152) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/11756) der AfD-Fraktion, wie der Informationsdienst hib berichtet.

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17. Juli 2019

Medizinischer Dienst soll unabhängiger und transparenter arbeiten

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat dem Bundeskabinett heute den „Entwurf eines Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen“ kurz „MDK-Reformgesetz“ vorgelegt - er wurde vom Kabinett verabschiedet. Der Entwurf sieht vor, dass der Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) organisatorisch neu aufgestellt und unabhängiger von den Krankenkassen wird. Außerdem soll er Krankenhäuser seltener, dafür aber gezielter überprüfen als bisher.

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11. Juli 2019

"Digitale-Versorgung"-Gesetz beschlossen

Apps auf Rezept, Online-Sprechstunden und ein digitales Datennetz im Gesundheitsbereich – das sieht das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG) vor. Das Bundeskabinett hat den Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 10. Juli 2019 beschlossen. Zum Referentenentwurf hatten die fünf Gesundheitshandwerke ein kritisches Positionspapier veröffentlicht.

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10. Juli 2019

Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur MDR

Eine Kleine Anfrage zur Auswirkung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hat die FDP-Bundestagsfraktion am 26. Juni 2019 an die Bundesregierung gestellt. Mehrere Fragen betreffen Belange der Sonderanfertiger, zu denen auch Orthopädieschuhmacher zählen.

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03. Juli 2019

82 Prozent der GKV-Versicherten werden mehrkostenfrei mit Hilfsmitteln versorgt

82 Prozent der GKV-Versicherten erhalten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Lediglich 18 Prozent zahlen durchschnittlich 118 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Bericht des GKV-Spitzenverbandes über die von GKV-Versicherten gezahlten Mehrkosten bei Hilfsmitteln. Dieser erscheint von nun an jährlich zum 30. Juni.

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02. Juli 2019

Marktstellung ausgebaut: Ersatzkassen versichern 28 Millionen Menschen

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) konnte am 29. Juni 2019 sein zehnjähriges Jubiläum in der Bundeshauptstadt feiern. Am 29. Juni 2009 nahmen die Mitarbeiter/innen ihre Tätigkeit in der Verbandszentrale am Askanischen Platz in Berlin auf. Die Zahl der Versicherten bei den Ersatzkassen stieg im Lauf der Jahre von damals rund 24 Millionen auf heute rund 28 Millionen an.

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01. Juli 2019

Höhere Vergütungsvereinbarungen für Heilmittelerbringer ab 1. Juli

Mit dem im März vom Bundestag beschlossenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sind auch Änderungen, die die Vergütungsverhandlungen für Heilmittelerbringer betreffen, beschlossen worden. Unter anderem sind bundeseinheitliche Höchstpreise und Vertragsverhandlungen auf Bundesebene Gegenstand des Gesetzes. Ab dem 1. Juli 2019 gelten die jeweils bundesweiten Höchstpreise für Heilmittelbehandlungen. Das bedeutet, dass Preise für Leistungen bundeseinheitlich auf den höchsten von einer Krankenkasse in einer Region vereinbarten Preis angehoben werden.

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18. Juni 2019

GMK: Schulgeld abschaffen

Die Ressortchefs der Länder wollen das Schulgeld für Gesundheitsberufe abschaffen. In einem einstimmigen Beschluss forderten sie auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK),
die Anfang Juni in Leipzig stattfand, das Bundesgesundheitsministerium auf, bis Ende des Jahres eine bundeseinheitliche Regelung vorzulegen, damit für eine Ausbildung zum Logopäden,
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Podologen künftig kein Schulgeld mehr bezahlt werden muss.

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29. Mai 2019

DDG: Politik muss handeln, um „Diabetes-Tsunami“ zu stoppen

Experten warnen davor, dass aus den heute sieben Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, bis zum Jahr 2040 zwölf Millionen werden könnten. Schon jetzt werden hierzulande zwölf Prozent der Gesundheitsausgaben für die Behandlung der Stoffwechselerkrankung aufgewendet – immense Kosten für das Solidarsystem, die einem nationalen Notstand gleichkommen, warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich ihrer 54. Jahrestagung in Berlin. Die DDG fordert die Politik auf, endlich verhältnispräventive Maßnahmen umzusetzen. 

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22. Mai 2019

Parlamentarischer Abend unterstreicht Bedeutung der Gesundheitshandwerke

Am 8. Mai fand im „Haus des Deutschen Handwerks“ der Parlamentarische Abend 2019 der  Gesundheitshandwerke statt. Das prominente  Spitzentreffen diente wieder dem Austausch wichtiger Entscheidungsträger aus Politik und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. In diesem Jahr war der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, MdB, Ehrengast der Veranstaltung. ZVOS-Präsident Stephan Jehring und Vorstandsmitglied Thomas Ehrle vertraten die Interessen die Orthopädieschuhtechnik. 

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15. Mai 2019

Schnellere Aufnahme von neuen Behandlungsmethoden in die Erstattung

Anlässlich der Veröffentlichung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundesgesetzblatt am 10. Mai 2019 begrüßt der Spectaris Fachverband Medizintechnik, dass Hilfsmittelverträge nun ausschließlich durch Verhandlungen abzuschließen und Ausschreibungen ebenso wenig zulässig wie sogenannte „Open-House-Verträge“ sind. Hilfsmittelverträge müssen nunmehr auf Grundlage von Verhandlungen abgeschlossen werden und verbindliche Qualitätsmindestanforderungen an Produkt und dazugehörigen Dienstleistungen umfassen. Außerdem bewertet Spectaris positiv, dass das TSVG zu Verbesserungen bei der Nutzenbewertung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden führe.

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