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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
22. Juli 2021

Eurocom Mitgliederbefragung: Unternehmen sehen Hemmnisse für innovative und sichere Hilfsmittelversorgung

Mit ihrem neu eingeführten Branchenbarometer zum Ende der letzten Legislaturperiode des Kabinetts Merkel gibt die Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel (Eurocom) erstmals eine Einschätzung ihrer Mitglieder zum Hilfsmittelmarkt und seiner Rahmenbedingungen in Deutschland. Die schwerwiegendsten Hemmnisse für eine qualitätsorientierte, den medizinischen Fortschritt berücksichtigende Hilfsmittelversorgung sehen die befragten Hersteller im Verfahren zur Aufnahme neuartiger Produkte in das Hilfsmittelverzeichnis (HMV) sowie in den kostenintensiven regulatorischen Auswirkungen der Medical Device Regulation (MDR).

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Foto: bluedesign/AdobeStock
16. Juli 2021

DDG und VDBD warnen vor Versorgungsengpässen für Menschen mit Diabetes

Die stark steigende Zahl betreuungsintensiver, häufig älterer Patienten macht es notwendig, die Sprechende Medizin zu stärken. Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im aktuellen Positionspapier zur Bundestagswahl 2021. Auch der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) sieht einen hohen Bedarf an einer auf den gesamten Menschen ausgerichteten Medizin. Je besser Menschen mit Diabetes versorgt seien, umso besser sei ihr Stoffwechsel eingestellt und die oft schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Amputationen, Erblindung oder Nierenversagen ließen sich vermeiden. Dafür bedürfe es gut ausgebildeter diabetologischer Fachkräfte.

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Foto: Jürgen Fälchle/AdobeStock
14. Juli 2021

Dritter Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes erschienen

Der GKV-Spitzenverband hat dem Bundesministerium für Gesundheit seinen dritten Mehrkostenbericht vorgelegt. Wieder verweist er darauf, dass sich Mehrkosten für Hilfsmittel auf einige wenige Produktgruppen verteilen. Neben Hörhilfen stehen auch Einlagen stark im Fokus – der GKV-Spitzenverband plädiert dafür, Produktgruppen mit hohen und häufigen Mehrkosten weiter zu beobachten. Er fordert eine rechtliche Grundlage dafür, dass Leistungserbringer auch qualitative Daten liefern müssen. Ziel sei, auf die Gründe schließen zu können, aus denen sich Versicherte für Versorgungen mit Mehrkosten entscheiden.

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06. Juli 2021

Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte

Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat über Wochen Fragen aus der Diabetes-Community gesammelt, die angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl nun in dem neuen Format „Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte“ an folgende Gesundheitspolitiker/innen gestellt wurden: Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen), Tino Sorge (CDU/CSU), Dirk Heidenblut (SPD) und Prof. Andrew Ullmann (FDP).

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23. Juni 2021

Sachverständiger Gerlach: Zustimmungsverfahren für die elektronische Patientenakte zu kompliziert

Die Chancen der Digitalisierung müssen nach Ansicht des Gesundheitsforschers Ferdinand Gerlach stärker genutzt werden. So sei das für die elektronische Patientenakte (ePA) vorgesehene Zustimmungsverfahren, das aus Datenschutzgründen vorgesehen ist, zu kompliziert und zu umständlich, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Dies berichtet der Nachrichtendienst hib - heute im Bundestag am 23. Juni.

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16. Juni 2021

DAK-Studie sieht drohendes Rekordminus für die GKV

Bis 2025 droht den gesetzlichen Krankenkassen ein Rekordminus von 27,3 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für die Versicherten könnte um 1,6 Prozentpunkte steigen. Das ist das Ergebnis einer Analyse für den mittelfristigen Finanzbedarf der GKV des IGES Instituts für die DAK-Gesundheit.Solle der Zusatzbeitragssatz bis 2025 bei 1,3 Prozent stabil bleiben, müsse die künftige Bundesregierung rasch eine grundlegende Finanzreform der GKV angehen, fordert DAK-Chef Andreas Storm. Er plädiert für eine deutliche Erhöhung des Steuerzuschusses für versicherungsfremde Leistungen.

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12. Juni 2021

Corona-Sonderregeln des G-BA verlängert

Einige Corona-Sonderregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verlängern sich, nachdem der Bundestag am 11. Juni 2021 weiterhin eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat. Die Dauer dieser Sonderregeln ist an das Fortbestehen der epidemischen Lage geknüpft. Sie gelten damit nun bis zum 30. September 2021, es sei denn, der Bundestag hebt das Fortbestehen der epidemischen Lage vorher auf.

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26. Mai 2021

BVMed fordert, MDR strategisch weiterzuentwickeln

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert zum Geltungsbeginn der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) am 26. Mai 2021 schnelle und pragmatische Lösungen und eine bessere Unterstützung der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Insgesamt hält der BVMed die MDR für noch nicht praxistauglich.

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19. Mai 2021

MDR: Weniger Zulassungsstellen für Medizinprodukte als erwartet

Die zum Geltungsbeginn der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) prognostizierte Zahl von 25 Zertifizierungsstellen wird nach Angaben der Bundesregierung nicht erreicht. Aktuell seien 20 Benannte Stellen unter der MDR notifiziert, heißt es in der Antwort (19/29452) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/28934) der FDP-Fraktion. Dies berichtet der Nachrichtendienst "heute im Bundestag" (hib).

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19. Mai 2021

MDR: Viele Unternehmen nicht ausreichend vorbereitet

Am 26. Mai 2021 endet die Übergangsfrist, um die Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) zu erfüllen. Eine Umfrage der FH Münster zeigt: Fast jedes vierte befragte Unternehmen aus der Hilfsmittelbranche fühlt sich nicht ausreichend auf die MDR vorbereitet. 16 Prozent der Teilnehmer gaben an, noch gar nicht mit der Implementierung der neuen Regularien im eigenen Unternehmen begonnen zu haben.

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Foto: momius/AdobeStock
10. Mai 2021

Digitalisierung in der Hilfsmittelbranche: Dritter Live-Videotalk des Bündnisses "Wir versorgen Deutschland"

Die Digitalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen keinen Halt. Über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Hilfsmittelversorgung sprach das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) am vergangenen Mittwochabend mit seinen Gästen Maria Klein-Schmeink (MdB), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Sprecherin für Gesundheitspolitik, sowie Martina Stamm-Fibich (MdB), Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. Von ihnen erhielt das Bündnis WvD viel Zuspruch für seine Forderungen. 

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Foto: Freedomz/AdobeStock
28. April 2021

HDE: "Impfgipfel bleibt hinter Erwartungen zurück"

Der Handelsverband Deutschland (HDE) ist von dem Impfgipfel, den Bund und Länder am 26. April durchführten, enttäuscht. Nach Auffassung des HDE hätte der Impfgipfel eine klare Richtung vorgeben und eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte ermöglichen müssen. Angesichts der Notlage vieler Händler mahnt der HDE zudem eine schnellere Auszahlung und eine Aufstockung der staatlichen Wirtschaftshilfen an.

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Doris Pfeiffer (Foto: GKV-Spitzenverband)
26. April 2021

GKV-Spitzenverband: Neues Digitalgesetz verfehlt Ziel der schnelleren Digitalisierung

Die grundsätzliche Intention des Gesetzgebers, mit dem Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) die Digitalisierung und Vernetzung des Gesundheitswesens zu dynamisieren, begrüßt der GKV-Spitzenverband ausdrücklich. Er kritisiert jedoch, dass auch das neue Digitalgesetz dieser Zielsetzung nicht gerecht werde. Als besonders problematisch beurteilt der GKV-Spitzenverband die zunehmende Ausweitung der Aufgaben der gematik. Diese sei zunehmend unternehmerisch tätig. 

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Foto: Corinna/AdobeStock
22. April 2021

Sanitätshäuser bleiben auch im Lockdown geöffnet

In den Anpassungen, die die Bundesregierung im Infektionsschutzgesetz vornimmt, wird eine verbindliche „Notbremse“ ab einem Inzidenzwert von 100 festgelegt. "Zur großen Freude des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) werden Sanitätshäuser erstmals explizit von möglichen Schließungen ausgenommen", teilt der Verband mit.

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Foto: alesmunt/AdobeStock
15. April 2021

"Gesundheitspolitik im OTon": Aktuelle Baustellen in der Hilfsmittelversorgung

„Miteinander sprechen statt übereinander“ – diesem Motto folgte das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) als Vereinigung der Leistungserbringer in der Hilfsmittelversorgung bei seinem zweiten Live-Videotalk. Die Gäste am Samstag, 10. April 2021, waren Carla Meyerhoff-Grienberger, GKV-Spitzenverband, sowie Andreas Brandhorst, Referatsleiter beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zuständig unter anderem für Hilfsmittelversorgung.

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Foto: Lisa/AdobeStock
14. April 2021

Verbindliche Testangebote in Betrieben kommen

Die Regeln zum betrieblichen Infektionsschutz werden bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Neu ist: Betriebe müssen Mitarbeitern, die nicht im Home office arbeiten, künftig Testangebote machen. Die Änderungen erfolgen per Minister-Verordnung und treten nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger voraussichtlich Mitte kommender Woche in Kraft, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am 13. April bekannt gab.

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Foto: WavebreakmediaMicro/AdobeStock
29. März 2021

Zweitmeinung Amputationen bei Diabetischem Fuß: Mehr Fachdisziplinen einbezogen - auch OSM können hinzugezogen werden

Patienten, die vor der Entscheidung über eine Amputation bei einem Diabetischen Fußsyndrom eine ärztliche Zweitmeinung einholen möchten, haben künftig eine breitere Auswahl an ärztlichen Fachdisziplinen, die eine Zweitmeinung als GKV-Leistung erbringen dürfen. Auch Orthopädieschuhmacher und Podologen können bei Bedarf hinzugezogen werden. Der G-BA hat seinen noch nicht in Kraft getretenen Beschluss aus dem April 2020 zu diesem neuen Zweitmeinungsverfahren noch einmal ergänzt.

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Foto: ahmet/AdobeStock
17. März 2021

Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung verlängert

Der GKV-Spitzenverband hat seine "Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2" bis zum 30. Juni verlängert und leicht an die Beschlusslage des Gemeinsamen Bundesausschusses angepasst. Die aktuellen Empfehlungen und Antworten des GKV-Spitzenverbandes auf die häufigsten Fragen, beides Stand 11. März 2021, finden Sie hier

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Foto: nito/AdobeStock
10. März 2021

Wirtschaftsverbände appellieren an Unternehmen, Testangebote für ihre Mitarbeiter zu machen

Bis allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, wollen Verbände der deutschen Wirtschaft, darunter der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), nach eigenem Bekunden die Teststrategie von Bund und Ländern unterstützen. Allerdings bleibt es nur bei einem Appell: Die Verbände rufen die Unternehmen dazu auf, ihren Beschäftigten Selbsttests, und wo dies möglich ist, Schnelltests anzubieten, um Infektionen frühzeitig zu erkennen. 

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Foto: bluedesign/AdobeStock
03. März 2021

Fachvereinigung Medizin Produkte e.V. fordert finanziellen Ausgleich für pandemiebedingte Kostensteigerungen

Die Fachvereinigung Medizin Produkte e.V. (f.m.p.) hat sich in einem Schreiben vom 1. März 2021 an den GKV-Spitzenverband und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gewandt. Darin machen die Mitgliedsverbände auf die pandemiebedingten Kostensteigerungen für Hilfsmittelleistungserbringer aufmerksam. Sie fordern den GKV-Spitzenverband dazu auf, die notwendigen Regelungen für die Erstattung der pandemiebedingten Kosten zu treffen. Das BMG solle den GKV-Spitzenverband wenn nötig damit beauftragen, entsprechende Verhandlungen mit den Leistungserbringerverbänden aufzunehmen.

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