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Dr. Roy Kühne (Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel)
29. September 2021

Dr. Roy Kühne verabschiedet sich aus dem Bundestag

Nach 8 Jahren als Mitglied des Deutschen Bundestages ist Dr. Roy Kühne (CDU) in der neuen Legislaturperiode nun nicht mehr im Bundestag vertreten, Er verlor im Wahlkreis Goslar – Northeim – Osterode mit 33,2 Prozent der Erststimmen sein Direktmandat an Frauke Heiligenstadt (SPD, 36,7 Prozent der Stimmen). Für die Gesundheitshandwerke war er in diesen Jahren ein wichtiger Ansprechpartner, der ein offenes Ohr für deren Anliegen gehabt und sich aktiv dafür eingesetzt hat, politische Lösungen für ihre Probleme zu finden. 

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Foto: Alliance/AdobeStock
29. September 2021

Diabetes-Epidemie: Direkte und indirekte Gesundheitskosten gehen in die Milliarden

Der Typ-2-Diabetes breitet sich wie eine Epidemie weiter aus – die Erkrankungszahlen nehmen seit Jahrzehnten zu. Bei gleichbleibender Entwicklung rechnen Experten damit, dass hierzulande bis zum Jahr 2040 bis zu 12 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein werden. Die Kosten hierfür sind immens, wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) betont: Neben volkswirtschaftlichen Kosten komme das Leid der Betroffenen hinzu, das sich in verlorenen Lebensjahren und Einbußen in der Lebensqualität ausdrückt. Allein die direkten Krankheitskosten belaufen sich schon heute auf etwa 21 Milliarden Euro pro Jahr, hinzu kommen indirekte Kosten, die etwa für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung anfallen. Die DDG dringt daher einmal mehr auf die rasche Umsetzung der 2020 beschlossenen Nationalen Diabetes-Strategie.

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Foto: Onypix/fotolia
15. September 2021

Breites Bündnis gegen Online-Einlagen-Verträge

Das Vorgehen der BARMER und Techniker Krankenkasse (TK) bezüglich der Vertragsangebote und -abschlüsse bei der Online-Einlagenversorgung hat zu einem breiten Bündnis im Hilfsmittelbereich gegen diesen Versorgungsweg geführt. Im Schulterschluss mit den Vertretern der Orthopädietechnik, der Orthopädieschuhtechnik und den Leistungserbringer-Gemeinschaften wurde die rechtliche, politische und werbliche Strategie der „e-Versorgung“ analysiert und bewertet.

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Foto: Gina Sanders/AdobeStock
06. September 2021

BVMed zieht kritische MDR-Bilanz: „Die Lage spitzt sich zu, der Handlungsdruck wächst“

Auch 100 Tage nach Geltungsbeginn der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) am 26. Mai 2021 gilt nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed): Die Medizintechnik-Branche ist bereit, das System ist es nicht. „Noch immer gibt es einen dramatischen Kapazitätsengpass bei den Benannten Stellen. Es droht ein gewaltiger Zertifikatsstau in den nächsten Jahren aufgrund der knappen Ressourcen“, so die kritische Bilanz von BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll zur MDR-Implementierung.

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13. August 2021

DDG: Diabetes-Prävention muss politisch gewollt sein

Die Prävention von nicht-übertragbaren Krankheiten wie Diabetes muss von der Politik ebenso aktiv vorangetrieben werden, wie derzeit die Prävention von COVID-19, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Prävention erreiche die Menschen, die sie benötigen, derzeit nur unzurreichend. "In der nächsten Legislaturperiode muss daher die Diabetesprävention gestärkt und das Präventionsgesetz weiterentwickelt werden", so die DDG.

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Foto: Craftsoles
29. Juli 2021

Barmer schließt Vertrag mit Online-Einlagenanbieter Craftsoles

Die Barmer Krankenkasse hat für die Online-Versorgung mit orthopädischen Einlagen einen Vertrag mit dem Anbieter Craftsoles/Meevo Healtcare geschlossen. Die Techniker Krankenkasse kündigt indes eine Vertragsabsicht zur Online-Versorgung mit orthopädischen Einlagen an. Leistungserbringer-Verbände haben sich bereits formiert, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Sie sehen die Versorgungsqualität gefährdet. Auch von juristischer Seite wird die Rechtmäßigkeit des Vorgehens von ersten Stimmen angezweifelt.

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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
22. Juli 2021

Eurocom Mitgliederbefragung: Unternehmen sehen Hemmnisse für innovative und sichere Hilfsmittelversorgung

Mit ihrem neu eingeführten Branchenbarometer zum Ende der letzten Legislaturperiode des Kabinetts Merkel gibt die Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel (Eurocom) erstmals eine Einschätzung ihrer Mitglieder zum Hilfsmittelmarkt und seiner Rahmenbedingungen in Deutschland. Die schwerwiegendsten Hemmnisse für eine qualitätsorientierte, den medizinischen Fortschritt berücksichtigende Hilfsmittelversorgung sehen die befragten Hersteller im Verfahren zur Aufnahme neuartiger Produkte in das Hilfsmittelverzeichnis (HMV) sowie in den kostenintensiven regulatorischen Auswirkungen der Medical Device Regulation (MDR).

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Foto: bluedesign/AdobeStock
16. Juli 2021

DDG und VDBD warnen vor Versorgungsengpässen für Menschen mit Diabetes

Die stark steigende Zahl betreuungsintensiver, häufig älterer Patienten macht es notwendig, die Sprechende Medizin zu stärken. Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im aktuellen Positionspapier zur Bundestagswahl 2021. Auch der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) sieht einen hohen Bedarf an einer auf den gesamten Menschen ausgerichteten Medizin. Je besser Menschen mit Diabetes versorgt seien, umso besser sei ihr Stoffwechsel eingestellt und die oft schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Amputationen, Erblindung oder Nierenversagen ließen sich vermeiden. Dafür bedürfe es gut ausgebildeter diabetologischer Fachkräfte.

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Foto: Jürgen Fälchle/AdobeStock
14. Juli 2021

Dritter Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes erschienen

Der GKV-Spitzenverband hat dem Bundesministerium für Gesundheit seinen dritten Mehrkostenbericht vorgelegt. Wieder verweist er darauf, dass sich Mehrkosten für Hilfsmittel auf einige wenige Produktgruppen verteilen. Neben Hörhilfen stehen auch Einlagen stark im Fokus – der GKV-Spitzenverband plädiert dafür, Produktgruppen mit hohen und häufigen Mehrkosten weiter zu beobachten. Er fordert eine rechtliche Grundlage dafür, dass Leistungserbringer auch qualitative Daten liefern müssen. Ziel sei, auf die Gründe schließen zu können, aus denen sich Versicherte für Versorgungen mit Mehrkosten entscheiden.

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06. Juli 2021

Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte

Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat über Wochen Fragen aus der Diabetes-Community gesammelt, die angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl nun in dem neuen Format „Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte“ an folgende Gesundheitspolitiker/innen gestellt wurden: Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen), Tino Sorge (CDU/CSU), Dirk Heidenblut (SPD) und Prof. Andrew Ullmann (FDP).

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Foto: MQ-Illustrations/AdobeStock
23. Juni 2021

Sachverständiger Gerlach: Zustimmungsverfahren für die elektronische Patientenakte zu kompliziert

Die Chancen der Digitalisierung müssen nach Ansicht des Gesundheitsforschers Ferdinand Gerlach stärker genutzt werden. So sei das für die elektronische Patientenakte (ePA) vorgesehene Zustimmungsverfahren, das aus Datenschutzgründen vorgesehen ist, zu kompliziert und zu umständlich, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Dies berichtet der Nachrichtendienst hib - heute im Bundestag am 23. Juni.

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Foto: Africa Studio/AdobeStock
16. Juni 2021

DAK-Studie sieht drohendes Rekordminus für die GKV

Bis 2025 droht den gesetzlichen Krankenkassen ein Rekordminus von 27,3 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für die Versicherten könnte um 1,6 Prozentpunkte steigen. Das ist das Ergebnis einer Analyse für den mittelfristigen Finanzbedarf der GKV des IGES Instituts für die DAK-Gesundheit.Solle der Zusatzbeitragssatz bis 2025 bei 1,3 Prozent stabil bleiben, müsse die künftige Bundesregierung rasch eine grundlegende Finanzreform der GKV angehen, fordert DAK-Chef Andreas Storm. Er plädiert für eine deutliche Erhöhung des Steuerzuschusses für versicherungsfremde Leistungen.

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Foto: Feydzhet Shabanov/AdobeStock
12. Juni 2021

Corona-Sonderregeln des G-BA verlängert

Einige Corona-Sonderregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verlängern sich, nachdem der Bundestag am 11. Juni 2021 weiterhin eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat. Die Dauer dieser Sonderregeln ist an das Fortbestehen der epidemischen Lage geknüpft. Sie gelten damit nun bis zum 30. September 2021, es sei denn, der Bundestag hebt das Fortbestehen der epidemischen Lage vorher auf.

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Foto: Gina Sanders/AdobeStock
26. Mai 2021

BVMed fordert, MDR strategisch weiterzuentwickeln

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert zum Geltungsbeginn der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) am 26. Mai 2021 schnelle und pragmatische Lösungen und eine bessere Unterstützung der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Insgesamt hält der BVMed die MDR für noch nicht praxistauglich.

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19. Mai 2021

MDR: Weniger Zulassungsstellen für Medizinprodukte als erwartet

Die zum Geltungsbeginn der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) prognostizierte Zahl von 25 Zertifizierungsstellen wird nach Angaben der Bundesregierung nicht erreicht. Aktuell seien 20 Benannte Stellen unter der MDR notifiziert, heißt es in der Antwort (19/29452) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/28934) der FDP-Fraktion. Dies berichtet der Nachrichtendienst "heute im Bundestag" (hib).

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Foto: bluedesign/fotolia
19. Mai 2021

MDR: Viele Unternehmen nicht ausreichend vorbereitet

Am 26. Mai 2021 endet die Übergangsfrist, um die Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) zu erfüllen. Eine Umfrage der FH Münster zeigt: Fast jedes vierte befragte Unternehmen aus der Hilfsmittelbranche fühlt sich nicht ausreichend auf die MDR vorbereitet. 16 Prozent der Teilnehmer gaben an, noch gar nicht mit der Implementierung der neuen Regularien im eigenen Unternehmen begonnen zu haben.

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Foto: momius/AdobeStock
10. Mai 2021

Digitalisierung in der Hilfsmittelbranche: Dritter Live-Videotalk des Bündnisses "Wir versorgen Deutschland"

Die Digitalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen keinen Halt. Über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Hilfsmittelversorgung sprach das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) am vergangenen Mittwochabend mit seinen Gästen Maria Klein-Schmeink (MdB), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Sprecherin für Gesundheitspolitik, sowie Martina Stamm-Fibich (MdB), Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. Von ihnen erhielt das Bündnis WvD viel Zuspruch für seine Forderungen. 

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Foto: Freedomz/AdobeStock
28. April 2021

HDE: "Impfgipfel bleibt hinter Erwartungen zurück"

Der Handelsverband Deutschland (HDE) ist von dem Impfgipfel, den Bund und Länder am 26. April durchführten, enttäuscht. Nach Auffassung des HDE hätte der Impfgipfel eine klare Richtung vorgeben und eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte ermöglichen müssen. Angesichts der Notlage vieler Händler mahnt der HDE zudem eine schnellere Auszahlung und eine Aufstockung der staatlichen Wirtschaftshilfen an.

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Doris Pfeiffer (Foto: GKV-Spitzenverband)
26. April 2021

GKV-Spitzenverband: Neues Digitalgesetz verfehlt Ziel der schnelleren Digitalisierung

Die grundsätzliche Intention des Gesetzgebers, mit dem Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) die Digitalisierung und Vernetzung des Gesundheitswesens zu dynamisieren, begrüßt der GKV-Spitzenverband ausdrücklich. Er kritisiert jedoch, dass auch das neue Digitalgesetz dieser Zielsetzung nicht gerecht werde. Als besonders problematisch beurteilt der GKV-Spitzenverband die zunehmende Ausweitung der Aufgaben der gematik. Diese sei zunehmend unternehmerisch tätig. 

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