Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
13. Juli 2020

Eurocom zum 2. Mehrkostenbericht: Patientenzufriedenheit ist entscheidend für den Therapieerfolg

Dass laut dem 2. Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbands 80 Prozent der GKV-Versicherten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung erhalten, bewertet der Herstellerverband Eurocom e. V. als ein positives Signal. „Ein Großteil der Patienten ist offensichtlich mit der Hilfsmittelversorgung nach dem Sachleistungsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung, die sich an den im Hilfsmittelverzeichnis formulierten qualitativen Mindestanforderungen orientiert, zufrieden“, erklärt Eurocom-Geschäftsführerin Oda Hagemeier.

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08. Juli 2020

2. Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbands nimmt Einlagen genauer in den Blick

80 Prozent der GKV-Versicherten erhalten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. 20 Prozent der Versicherten zahlen durchschnittlich 117,75 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der 2. Bericht des GKV-Spitzenverbandes über die von GKV-Versicherten gezahlten Mehrkosten bei Hilfsmitteln. Besonderes Augenmerk widmet der diesjährige Bericht neben Inkontinenzhilfen der Produktgruppe Einlagen.

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06. Juli 2020

DDG kritisiert Nationale Diabetesstrategie „light“ als verpasste Chance für Deutschland

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt die Verabschiedung der ersten Nationalen Diabetesstrategie im Bundestag am 3. Juli – doch es sei leider nur eine „Strategie light“ geworden. "Wichtige Maßnahmen, die die WHO zu Diabetes empfiehlt, fehlen, andere stehen ohne Bezug nebeneinander. In den Bereichen Prävention, Versorgung, Forschung und Nachwuchsförderung in der Diabetologie ist die Politik hinter ihren Möglichkeiten geblieben", so die DDG.

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30. Juni 2020

3. Betriebsbefragung des BIV-OT: Versorgungssicherheit wiederhergestellt

Auch wenn das Virus SARS-CoV-2 das öffentliche Leben und das Gesundheitswesen nach wie vor beeinflusst: Die Sanitätshäuser und orthopädietechnischen Betriebe haben ihre Arbeitsfähigkeit in allen Versorgungsbereichen überwiegend wiederhergestellt, teilt der BIV-OT mit. Allerdings wirken die Auftrags- und Umsatzeinbrüche der letzten Monate fortlaufend nach, wie die dritte Befragung der Mitgliedsbetriebe zu den „Corona-Auswirkungen 2020“ ergab.

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17. Juni 2020

Mehrwertsteuerabsenkung: Verbände fordern kasseneinheitliche Lösung

Die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer von 1. Juli bis 31. Dezember 2020 wird von den in der Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV) zusammengeschlossenen Hersteller- und Leistungserbringerverbänden grundsätzlich begrüßt. Allerdings sorge diese Maßnahme im Rahmen der Hilfsmittelversorgung und -abrechnung für weitere Lasten auf Seiten der Leistungserbringer. Denn die Sanitätshäuser müssten die bürokratischen Lasten tragen, damit die Krankenkassen von der der Absenkung der Mehrwertsteuer profitieren können. Der BIV-OT, Mitglied der IGHV, fordert eine klare Positionierung des GKV-Spitzenverbands.

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17. Juni 2020

Bundesregierung sieht Jahresbedarf von rund fünf Milliarden Schutzmasken

Die Bundesregierung rechnet mit rund fünf Milliarden Schutzmasken als Jahresbedarf für den Gesundheitssektor in der Coronakrise. Diese verteilten sich zu einem Drittel auf die Kategorien FFP2 und FFP3 sowie zu zwei Dritteln auf die Kategorie OP-Maske/Mund-Nasen-Schutz, heißt es in der Antwort (19/19844) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/19289) der FDP-Fraktion.

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17. Juni 2020

BVMed zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft: Handelsbarrieren beseitigen, Datenzugang ermöglichen

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 sollte aus Sicht des Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) genutzt werden, um ein einheitliches Vorgehen in der Post-Covid-19-Phase zu etablieren, Medizintechnologien als Teil der Lösung zu begreifen und Innovationen voranzubringen. Der Verband spricht sich in einem Positionspapier unter anderem dafür aus, Handelsbarrieren zu beseitigen und Zollverfahren zu vereinfachen. Außerdem müssten die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in der EU verbessert werden.

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05. Juni 2020

BVMed fordert reduzierten Mehrwertsteuersatz für Medizinprodukte

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) bewertet das von der Bundesregierung geplante Konjunktur- und Investitionsprogramm "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" grundsätzlich positiv, sieht aber in Details noch Änderungsbedarf. Der Verband spricht sich für "mutige regulatorische Rahmenbedingungen" aus und fordert, den reduzierten Mehrwertsteuersatz einheitlich auf Medizinprodukte anzuwenden. 

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Foto: Marco 2811
27. Mai 2020

Offener Brief an Kühne liefert Zahlen zum Bedarf an Schutzausrüstung

In einem offenen Brief hat sich Dr. Axel Friehoff, stellvertretender Vorsitzender der Fachvereinigung Medizin Produkte (F.M.P.), an Dr. Roy Kühne (MdB), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, gewandt. Darin liefert er hochgerechnete Zahlen, die den Bedarf an Schutzausrüstung sowie an politischer Unterstützung in der Hilfsmittelbranche deutlich machen.

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26. Mai 2020

BVMed fordert Zugang zu medizinischen Daten für Medizinprodukte-Unternehmen

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert einen adäquaten Zugang der Medizinprodukte-Unternehmen zu versorgungsrelevanten und medizinischen Daten. "Um Medizinprodukte neu zu entwickeln oder bestehende Produkte weiter zu verbessern, müssen unsere MedTech-Unternehmen einen Zugang zu Patientendaten haben", erklärte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll im Vorfeld der Anhörung zum Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) am 27. Mai.

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Alf Reuter (l.) und Dr. Roy Kühne (Foto: BIV-OT)
13. Mai 2020

Roy Kühne/BIV-OT: Hilfsmittelversorgung muss als systemrelevant anerkannt werden

Das Ausbluten der flächendeckenden Strukturen in der Hilfsmittelversorgung in Deutschland aufgrund der Corona-Krise muss dringend verhindert werden – so das Fazit einer Live-Videokonferenz mit Dr. Roy Kühne (MdB), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und zuständiger Berichterstatter für Hilfsmittel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie BIV-OT-Präsident Alf Reuter am 11. Mai 2020. Für die Branche, die von der Politik als systemrelevant und wichtige Säule im Gesundheitssystem benannt werden müsse,  brauche es einen Schutzschirm.

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Foto: Wolfilser/AdobeStock
13. Mai 2020

Corona: IGHV fordert Sicherstellung der Hilfsmittelversorgung

Die Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV), die einen Großteil der Leistungserbringerverbände - auch den ZVOS und den Innungsverband für Orthopädie-Schuhtechnik NRW - vereint, hat ein Eckpunktepapier veröffentlicht. Darin fordert sie, die Systemrelevanz der Hilfsmittelleistungserbringer explizit herauszustellen und verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um die Hilfsmittelversorgung während und nach der Covid-19-Pandemie sicherzustellen.

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Dr. Roy Kühne (Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel)
06. Mai 2020

Dr. Roy Kühne: Hilfsmittelpolitische Forderungen aktualisiert

Am 23. April hatte Dr. Roy Kühne seine hilfsmittelpolitischen Forderungen veröffentlicht, die in der Branche auf sehr positive Resonanz gestoßen sind. Inzwischen wurde das Papier mit neueren Zahlen aktualisiert. Im Interview mit der Zeitschrift Orthopädieschuhtechnik bekräftigt Dr. Roy Kühne die Bedeutung der Hilfsmittelversorgung für das Gesundheitswesen.

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Foto: Adobe Stock/Wolfilser
06. Mai 2020

Schutzschirm für Heilmittelpraxen kommt

Seit dem 5. Mai ist die vom Gesundheitsministerium erlassene Verordnung zum Schutz der Versorgungsstrukturen im Bereich der zahnärztlichen Versorgung, Heilmittelversorgung, Mutter-/Vater-Kind-Leistungen und der Pflegehilfsmittelversorgung vor Gefährdungen infolge wirtschaftlicher Auswirkungen der SARS-CoV-2-Epidemie (SARS-CoV-2-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung) in Kraft. Diese sieht unter anderem vor, dass Leistungserbringer aus dem Heilmittelbereich Zugang zu nichtrückzahlbaren Ausgleichszahlungen bekommen.

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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
05. Mai 2020

Eurocom veröffentlicht Positionspapier zur drohenden Unterversorgung während der COVID-19-Pandemie

Der Herstellerverband Eurocom mahnt an, eine verantwortungsvolle Balance zwischen der Bewältigung der Covid-19-Pandemie und der Aufrechterhaltung medizinisch notwendiger Versorgungsstrukturen zu finden. In einem Positionspapier formuliert der Verband drei Schritte, mit denen einer Verschlechterung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland entgegengewirkt werden müsse.

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Dr. Roy Kühne (Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel)
29. April 2020

Kühne fordert Schutzschirm für Hilfsmittel-Leistungserbringer

MdB Dr. Roy Kühne (CDU), Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel im Gesundheitsausschuss des Bundestags, fordert in einem Positionspapier angesichts der Corona-Krise einen finanziellen Schutzschirm sowie einen besseren Zugang zu Patienten für Hilfsmittel-Leistungserbringer. Nur so könne die Versorgung der Patienten gesichert und gravierende Folgeschäden vermieden werden. Kühne übergab das Positionspapier am 22. April 2020 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. 

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Foto: Alexander Raths/AdobeStock
29. April 2020

Telefonische Krankschreibung weitere zwei Wochen möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte um weitere zwei Wochen verlängert. Die Ausnahmeregelung wäre bei Nichtverlängerung am 4. Mai 2020 ausgelaufen.

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