ostechnik.de - News-Gesundheitspolitik
Foto: ZDH/Boris Trenkel
22. Mai 2019

Parlamentarischer Abend unterstreicht Bedeutung der Gesundheitshandwerke

Am 8. Mai fand im „Haus des Deutschen Handwerks“ der Parlamentarische Abend 2019 der  Gesundheitshandwerke statt. Das prominente  Spitzentreffen diente wieder dem Austausch wichtiger Entscheidungsträger aus Politik und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. In diesem Jahr war der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, MdB, Ehrengast der Veranstaltung. ZVOS-Präsident Stephan Jehring und Vorstandsmitglied Thomas Ehrle vertraten die Interessen die Orthopädieschuhtechnik. 

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15. Mai 2019

Schnellere Aufnahme von neuen Behandlungsmethoden in die Erstattung

Anlässlich der Veröffentlichung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundesgesetzblatt am 10. Mai 2019 begrüßt der Spectaris Fachverband Medizintechnik, dass Hilfsmittelverträge nun ausschließlich durch Verhandlungen abzuschließen und Ausschreibungen ebenso wenig zulässig wie sogenannte „Open-House-Verträge“ sind. Hilfsmittelverträge müssen nunmehr auf Grundlage von Verhandlungen abgeschlossen werden und verbindliche Qualitätsmindestanforderungen an Produkt und dazugehörigen Dienstleistungen umfassen. Außerdem bewertet Spectaris positiv, dass das TSVG zu Verbesserungen bei der Nutzenbewertung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden führe.

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Waler/fotolia
08. Mai 2019

Spectaris warnt vor Folgen der MDR

Knapp ein Jahr vor Ende der Übergangsfristen der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR) warnt der Industrieverband Spectaris davor, dass die Versorgung von Patienten mit längst am Markt etablierten Medizinprodukten ab dem Stichtag 26. Mai 2020 massiv leiden könnte.

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Dr. Christina Zimmer (Foto:BVmed)
24. April 2019

BVmed: Verstärkung für Umsetzung der MDR

Dr. Christina Zimmer verstärkt seit dem 1. April 2019 als Referentin "Medical Device Regulation – MDR" die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, in Berlin.

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Foto: AdobeStock/sdecoret
27. März 2019

Bundestag beschließt TSVG mit Hilfsmittel-Ausschreibungsverbot

Am 14. März 2019 verabschiedete der Deutsche Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Das Gesetz soll voraussichtlich im Mai 2019 in Kraft treten und ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Als Teil des TSVG ist das Verbot von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich beschlossen worden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass es bei der Versorgung mit Hilfsmitteln keine Abstriche bei der Qualität gibt.

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Foto: Stockfotos-MG/Fotolia
26. März 2019

Schulgeldfreiheit für Heilberufe: Bayern setzt Koalitionsvertrag doch um

Am 18. September 2018 verkündete nach einer Kabinettssitzung der bayerische Ministerpräsident Markus Söder für ganz Bayern die Schulgeldfreiheit für Heilberufe – vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und Nachwuchsproblemen in diesen Berufen. Diese wurde dann auch im Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freie Wähler vereinbart. Erst nach Protesten kommt es nun zu einer Umsetzung, von der angehende Physio- und Ergotherapeuten, Podologen und Logopäden profitieren.

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(Foto: Coloures/Fotolia)
14. März 2019

BVmed begrüßt das beschlossene Ausschreibungsverbot im Hilfsmittelbereich

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat das heute im Bundestag beschlossene Verbot von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich als "richtigen Weg für eine qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung" bezeichnet. Der Verband hatte in den letzten Jahren wiederholt einen stärkeren Qualitäts- statt Preisfokus gefordert und darauf hingewiesen, dass Ausschreibungen insbesondere in sensiblen Homecare-Bereichen der Patientenversorgung kein geeignetes Mittel sind. Das Ausschreibungsverbot ist heute als Teil des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundestag beschlossen worden.

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12. März 2019

Krankenkassen erzielen Überschuss von zwei Milliarden Euro

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mit einem Einnahmeüberschuss von 2 Mrd. Euro im Jahr 2018 im dritten Jahr in Folge ein positives Finanzergebnis erzielt. Einnahmen in Höhe von rund  241,4 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 239,4 Milliarden Euro gegenüber.

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Foto: Ruhrgebiet/Fotolia
12. März 2019

Steigerung bei Zuzahlungen von Kassenpatienten

4,21 Milliarden Euro Zuzahlungen mussten die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland im Jahr 2018 leisten. Damit sind diese von 2016 bis 2018 um 8,8 Prozent gestiegen, wie nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Dies waren demnach 108 Millionen Euro mehr als 2017 und 342 Millionen Euro mehr als zwei Jahre zuvor.

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vaaseenaa/AdobeStock
12. Februar 2019

DDG lehnt Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie ab

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat eine Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz abgesagt. „In seiner jetzigen Form hat die Wissenschaft in dem Gremium praktisch keinen Einfluss auf die Formulierung konkreter Reduktionsziele“, sagt DDG-Präsident Prof. Dirk Müller-Wieland, „bisher bleiben diese weit hinter dem zurück, was aus wissenschaftlicher Sicht notwendig wäre, um den Anstieg von Übergewicht und Diabetes in Deutschland zu stoppen.“ Der deutsche Sonderweg, eine Reduktion nur freiwillig und im Konsens mit der Industrie zu erreichen, müsse bereits jetzt als gescheitert angesehen werden.

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04. Februar 2019

DGIHV: MDR-Umsetzungshilfe in Arbeit

Die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) beschäftigt sich seit dem vergangenen Jahr in einer Arbeitsgruppe mit den Auswirkungen der ab Mai 2020 verpflichtend anzuwendenden EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) auf den Hilfsmittelsektor. In den Bereichen „Klinische Bewertungen“, „Nachbeobachtungen“ und „Risikomanagement“ erarbeiten derzeit Vertreter aus Spitzenverbänden, Leistungsgemeinschaften, Wissenschaft und Industrie gemeinsame Handlungsempfehlungen für die betroffenen Akteure. Zu diesen zählen auch Orthopädieschuhmacher, die in der MDR als Hersteller von Sonderanfertigungen und Händler gelten.

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Foto: FFCucina Liz Collet/AdobeStock
04. Februar 2019

Bürokratieabbau: Leistungserbringer beantragen Eröffnung eines Schiedsverfahrens

Seit 2012 verlangt  das  Sozialgesetzbuch  V, dass Krankenkassen und Leistungserbringer gemeinsame Rahmenempfehlungen zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Durchführung und Abrechnung bei der Hilfsmittelversorgung erstellen. Trotz intensiver Verhandlungen ist das bis heute nicht gelungen. Deshalb haben die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer am 25. Januar 2019 die Eröffnung eines Schiedsverfahrens beantragt.

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Diabetesadaptierte Fußbettungen können nur noch im orthopädischen Maßschuh oder im Spezialschuh verordnet werden. (Foto: C. Maurer Fachmedien)
19. Dezember 2018

Diabetes: Neue PG 31 gefährdet risikoklassengerechte Patientenversorgung

Bei der Fortschreibung der PG 31 (Schuhe) wurden Diabetesspezialschuhe als neue Untergruppe ins Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. Doch in vielen Punkten findet die risikoklassengerechte Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms, welche die Fachgremien in den letzten Jahren erarbeitet haben, keine Berücksichtigung. Einzelne bewährte Versorgungsmöglichkeiten fallen künftig sogar weg. „Wir haben weniger Gestaltungsmöglichkeiten, um den Patienten individuell zu versorgen“, erklärt Dr. Sibylle Brunk-Loch aus der AG Schuhversorgung der AG FUSS DDG in der Zeitschrift "Orthopädieschuhtechnik". „Der Bedürfnis­lage der Patienten wird das nicht gerecht. Und ebenso wenig der Komplexität des Diabetischen Fußsyndroms.“

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Jens Spahn (Foto: Maximilian König)
19. Dezember 2018

Bundesgesundheitsminister will Hilfsmittel-Ausschreibungen stoppen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte der Ausschreibung von Hilfsmitteln einen Riegel vorschieben. „Patienten und Pflegebedürftige müssen sich darauf verlassen können, dass Windeln, Gehhilfen und generell alle notwendigen Hilfsmittel gut und verlässlich sind“, äußerte er sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Deshalb werde es künftig keine Ausschreibungen für Hilfsmittel mehr geben.

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Foto: AOK Mediendienst
12. Dezember 2018

Drohendes Desaster in der klinischen Diabetesversorgung

Diabetes-Patieten, die im Krankenhaus behandelt werden, müssen künftig mit deutlichen Qualitätseinbußen in der klinischen Versorgung rechnen. Darauf weisen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen e.V. (BVKD) in einer gemeinsamen Stellungnahme hin. Angesichts einer andauernden systemischen Unterfinanzierung innerhalb des sogenannten DRG-Systems werde der hohe Versorgungsstandard unter steigendem Kostendruck nicht länger aufrechtzuerhalten sein. 

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Foto: peterschreiber.media/AdobeStock
07. Dezember 2018

Richtigstellung verfälschter Zahlen: 6 Todesfälle mit Implantaten

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat im Zusammenhang mit den #ImplantFiles-Berichten den verfälschenden Umgang mit der Anzahl der Vorkommnismeldungen zu Medizinprodukten kritisiert. Die genannte Zahl von 14.000 Vorkommnismeldungen im Jahr 2017 sei in manchen deutschen Medien unreflektiert zu "14.000 Tote und Verletzte" umgewandelt worden, obwohl es sich größtenteils um nicht-produktbezogene Ursachen handele und in Deutschland auch sogenannte Beinahe-Vorkommnisse gemeldet würden. Dabei gehe aus den aktuellen BfArM-Zahlen 2017 hervor, dass es in Wahrheit 6 Meldungen von Todesfällen aufgrund von Medizinprodukten gegeben habe, so der BVMed.

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Foto: BMG
05. Dezember 2018

Heilmittelversorgung: Mehr Geld ab April 2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte am 5. Dezember ein Gesetzespaket vor, um die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln zu stärken und die Arbeitsbedingungen in diesen Heilberufen zu verbessern. Die Reformmaßnahmen sind das Ergebnis von Gesprächen, die mit Verbänden und Praktikern geführt wurden, aber auch von verschiedenen Protestaktionen, die Wirkung hinterlassen haben, erklärte Spahn bei der Vorstellung des Gesetzespaktes. Die geplanten gesetzlichen Neuregelungen sollen als Änderungsanträge in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren einfließen, sodass diese zum 1. April 2019 in Kraft treten können.

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Foto: ZDH/Vahle
28. November 2018

Parlamentarisches Frühstück der Gesundheitshandwerke

Am 9. November 2018 veranstalteten die Verbände der Gesundheitshandwerke ein Parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Hauptthemen waren die Sicherung des Sozialrechts gegenüber vermeintlichen europarechtlichen Vorgaben sowie die mittelstandfreundliche Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR). Zu beiden Themen verabschiedeten der ZVOS, vertreten durch Vorstandsmitglied Daniel Bürkner, der BIV-OT, der biha, der VDZI und der ZVA Positionspapiere.

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