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05. September 2022

Eurocom: Mehrwertsteuer für Hilfsmittel einheitlich senken

Die Herstellervereinigung Eurocom begrüßt die Forderung des GKV-Spitzenverbandes, die Mehrwertsteuer für alle Hilfsmittel einheitlich von 19 auf 7 Prozent zu reduzieren. "Die einheitliche Senkung des Mehrwertsteuersatzes ist heute dringlicher denn je. Sie kann der Finanzierungslücke der Gesetzlichen Krankenversicherung entgegenwirken, ohne die Beitragszahler zusätzlich zu belasten“, erklärt Eurocom-Geschäftsführerin Oda Hagemeier zur Resolution des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz.

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26. August 2022

KBV: Weiterhin große technische Probleme bei eAU und eRezept

Die Technik zum Ausstellen und Versenden von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen funktioniert immer noch nicht reibungslos. Zudem dauert das Verfahren aus Sicht der Ärzte viel zu lange. Das ergab eine Online-Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Anfang August, an der rund 4.000 Praxen teilgenommen haben. Auch zum elektronischen Rezept (eRezept) wurden die Praxen befragt.

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03. August 2022

Erneuter Klärungsbedarf bei der Online-Einlagenversorgung

Kirsten Abel, Generalsekretärin des Bündnisses Wir versorgen Deutschland (WvD), sieht erneuten Gesprächsbedarf zur Online-Einlagenversorgung. Wie der BIV-OT berichtet, hatte der Münchener Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger (CSU) bereits im Juni 2022 die Bundesregierung nach dem derzeitigen Stand der Online-Einlagenversorgung gefragt. Die Antwort, die er erhielt, sorgt nun für Irritation.

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27. Juli 2022

Barmer Hilfsmittelreport: Mehrkosten in der Kritik

Der aktuell erschienene Barmer Hilfsmittelreport widmet ein besonderes Augenmerk der Versorgungsqualität und den Mehrkosten in der Hilfsmittelversorgung. Dabei wird direkter Bezug zum vierten Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes genommen. Kritisiert werden insbesondere die Bereiche Inkontinenzversorgung, Hörhilfen und Schuheinlagen. „Implausibel“ ist aus Sicht der Barmer, dass in über 90 Prozent der Fälle Mehrkosten für Hilfsmittel gezahlt werden, in denen es Festbeträge gibt.

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26. Juli 2022

GKV-Spitzenverband sieht "erfreulichen Trend" bei der Entwicklung der Mehrkosten

Annähernd 80 Prozent der Versicherten bekommen mehrkostenfreie Hilfsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Rund 20 Prozent zahlen durchschnittlich etwa 136 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der vierte Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes, der aktuell erschienen ist. Kritisch unter die Lupe nimmt der GKV-Spitzenverband unter anderem das Gesundheitshandwerk.

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Dr. Doris Pfeiffer (Foto: GKV-Spitzenverband)
25. Juli 2022

GKV-Spitzenverband zur MDR: "Patientensicherheit statt Industrieinteresse bei Hochrisiko-Medizinprodukten"

Der GKV-Spitzenverband sieht eine Verzerrung der Sachlage in den aktuellen Diskussionen über den Umgang mit möglichen Versorgungsproblemen bei Medizinprodukten aufgrund der  MDR. „Die EU-Medizinprodukteverordnung ist ein wichtiger Fortschritt, denn sie dient in erster Linie dem Schutz der Patientinnen und Patienten. Wenn aufgrund von Kapazitätsengpässen bei Benannten Stellen die Verfügbarkeit einzelner Produkte gefährdet sein sollte, dann muss dieses Problem gezielt gelöst werden, anstatt die Qualitätsstandards für alle Produkte generell über Bord zu werfen“, sagt Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes.

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20. Juli 2022

BAS: Zu wenig Hilfsmittelverträge und mangelnde Transparenz

Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat seinen Tätigkeitsbericht für 2021 veröffentlicht. Als Aufsichtsbehörde der bundesunmittelbaren gesetzlichen Krankenkassen hat es 2021 auch die Qualität, den wohnortnahen Zugang und die Transparenz der Versorgungsangebote in der Hilfsmittelversorgung geprüft. „Das Gesamtergebnis fällt nicht zufriedenstellend aus, die vom Gesetzgeber gesetzten Ziele werden leider verfehlt“, heißt es im Tätigkeitsbericht. Das BAS plant, seine Erkenntnisse dazu demnächst in einem Sonderbericht zu veröffentlichen.

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06. Juli 2022

DDG fordert Zusammenführung der bundesweiten DMP-Diabetes-Daten

Wirkung und Sicherheit eines einzelnen Medikaments können recht gut in klinischen Studien untersucht werden. Nahezu unmöglich ist es dagegen, die facettenreiche Behandlung chronischer Erkrankungen, wie die des Diabetes mellitus, unter kontrollierten oder gar doppelblinden Studien zu evaluieren. Umso wichtiger wäre es, die umfangreichen, im Behandlungsalltag ohnehin anfallenden Daten, aus den Disease-Management-Programmen (DMP) zusammenzuführen und auszuwerten, sagt die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG).

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10. Juni 2022

MDR: Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht Patientenversorgung gefährdet

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat die Europäische Kommission und deren Präsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, dringend die Medical Device Regulation (MDR)  zu überarbeiten. Die Zeit dränge, denn die neue Regulierung führe schon jetzt zu einer bedrohlichen Unterversorgung mit dringend benötigten Medizinprodukten. Bereits der Rat der EU-Gesundheitsminister am 14. Juni müsse für dieses Anliegen genutzt werden. Die DKG appellierte auch an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Initiative zu ergreifen.

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31. Mai 2022

Baden-Württemberg unterstützt Aufbau eines Beinprothesenregisters

Baden-Württemberg fördert den Aufbau eines Beinprothesenregisters mit rund 900.000 Euro. Das Projekt „Aufbau eines Medizinischen Registers für die Behandlung und Versorgung von Menschen mit Beinamputation (kurz: AMP-Register)“ wird vom Universitätsklinikum Heidelberg in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IPA durchgeführt. Ziel ist, die sektorenübergreifende Versorgung in diesem Bereich zu verbessern.

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Krankschreibungen aufgrund einer Videosprechstunde sind weiterhin möglich. (Foto: agenturfotografin/Adobe Stock)
31. Mai 2022

Corona-Sonderregelungen: Telefonische Krankschreibung läuft aus

Ab 1. Juni 2022 wird eine Krankschreibung nicht mehr telefonisch möglich sein. Dafür müssen Patienten wieder in die Arztpraxis kommen oder die Videosprechstunde nutzen. Sollte die Corona-Pandemie in den kommenden Monaten jedoch wieder an Fahrt gewinnen, kann der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seine Sonderregelungen in Bezug auf seine regulären Richtlinienbestimmungen für bestimmte Regionen oder bei Bedarf auch bundesweit wieder aktivieren.

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30. Mai 2022

DGOU warnt vor drohenden Engpässen bei Implantaten

Nach Lieferengpässen für Medizinprodukte durch die Corona-Pandemie droht nun der Ausfall wichtiger Implantate für orthopädische und unfallchirurgische Operationen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Ursache dafür sei die seit einem Jahr geltende EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese sieht eine erneute Zertifizierung auch für Implantate vor, die seit langem genutzt werden.

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Foto: Bundesrechnungshof
13. April 2022

Hilfsmittelversorgung: Bundesrechnungshof sieht unzureichende Kontrolle durch die Krankenkassen

Der Bundesrechnungshof hat einige neue Prüfungsergebnisse in Ergänzung zu seinen „Bemerkungen 2021“ veröffentlicht. Darin kritisiert er unter anderem, dass Krankenkassen ihre Kontrollpflichten gegenüber Anbietern der Hilfsmittelversorgung vernachlässigen würden. Dies berge die Gefahr von qualitativ minderwertigen Hilfsmitteln oder ungerechtfertigten Mehrkosten. 

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Bernd Rosin Lampertius (l.), Geschäftsführer der klagenden Innungen, und Hans-Georg Ahrens am Verhandlungstag vor dem BSG in Kassel (Foto: Rosin-Lampertius)
11. April 2022

Bundessozialgericht: Festbeträge für Einlagen müssen neu berechnet werden

Am 7. April 2022 hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden, dass die Art und Weise, wie der GKV-Spitzenverband bislang die Festbeträge ermittelt, nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Gegen das Vorgehen des GKV-Spitzenverbandes hatten ein Orthopädieschuhtechnikbetrieb und verschiedene Landesinnungen geklagt.

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25. März 2022

Nagelspangentherapie bei diabetischem Fußsyndrom: DDG begrüßt G-BA-Beschluss

Für Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom (DFS) kann ein eingewachsener Fußnagel zu schweren Infektionen und schlimmstenfalls zu einer Amputation führen. Durch die Behandlung mit Nagelkorrekturspangen können Komplikationen und operative Eingriffe häufig vermieden werden. Diese Therapie hat der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jetzt verordnungsfähig gemacht. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt diesen Beschluss.

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16. März 2022

E-Rezept: Neues Portal der gematik soll für mehr Transparenz sorgen

Das neue Portal www.ti-score.de der gematik soll einen Überblick geben, wo die Softwareanbieter bei der Einführung des E-Rezepts stehen. Ziel ist, dass alle beteiligten Akteure regelmäßig aktuelle Daten zu Lage, Ausstattungsgrad und Einsatzbereitschaft liefern, damit sich (Zahnarzt-)Praxen, Apotheken und Krankenhäuser transparent informieren können. 

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16. März 2022

GKV: Hilfsmittelausgaben 2021 um 5,74 Prozent gestiegen

Die Hilfsmittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung stiegen laut den vorläufigen Finanzergebnissen im Jahr 2021 um 5,74 Prozent auf 9,778 Mrd. Euro (2020: 9,247 Mrd. Euro, Differenz: 531 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Pro Versicherten betrug der Anstieg 5,72 Prozent. 

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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
23. Februar 2022

MDR: Eurocom kritisiert wettbewerbsverzerrende Praktiken im Online-Handel

Eurocom-Geschäftsführerin Oda Hagemeier bewertet "wettbewerbsverzerrende Praktiken" im Onlinehandel als klaren Bruch mit dem hohen Anspruch, der seit dem 26. Mai 2021 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Medical Device Regulation (MDR). "Dass vor allem außerhalb von Europa ansässige Billiganbieter ihre nicht CE-zertifizierten Medizinprodukte über den Onlinehandel innerhalb der EU verkaufen, läuft den Zielen der MDR und den Werten der Europäischen Union zuwider und muss im Sinne des Wettbewerbsrechts sowie Gesundheitsschutzes verhindert werden“, betont Hagemeier. 

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Foto: sebra/AdobeStock
18. Februar 2022

Knorpelschäden am Kniegelenk: G-BA beschließt neue ambulante Therapieoption

Gesetzlich versicherten Patienten, die unter schweren Knorpelschäden am Kniegelenk leiden, steht zukünftig eine neue Therapie in der vertragsärztlichen Versorgung zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um die matrixassoziierte autologe Chondrozytenimplantation (M-ACI) – ein Verfahren, mit dem geschädigter Gelenkknorpel wiederaufgebaut wird.

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