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12. Februar 2019

DDG lehnt Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie ab

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat eine Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz abgesagt. „In seiner jetzigen Form hat die Wissenschaft in dem Gremium praktisch keinen Einfluss auf die Formulierung konkreter Reduktionsziele“, sagt DDG-Präsident Prof. Dirk Müller-Wieland, „bisher bleiben diese weit hinter dem zurück, was aus wissenschaftlicher Sicht notwendig wäre, um den Anstieg von Übergewicht und Diabetes in Deutschland zu stoppen.“ Der deutsche Sonderweg, eine Reduktion nur freiwillig und im Konsens mit der Industrie zu erreichen, müsse bereits jetzt als gescheitert angesehen werden.

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04. Februar 2019

DGIHV: MDR-Umsetzungshilfe in Arbeit

Die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) beschäftigt sich seit dem vergangenen Jahr in einer Arbeitsgruppe mit den Auswirkungen der ab Mai 2020 verpflichtend anzuwendenden EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) auf den Hilfsmittelsektor. In den Bereichen „Klinische Bewertungen“, „Nachbeobachtungen“ und „Risikomanagement“ erarbeiten derzeit Vertreter aus Spitzenverbänden, Leistungsgemeinschaften, Wissenschaft und Industrie gemeinsame Handlungsempfehlungen für die betroffenen Akteure. Zu diesen zählen auch Orthopädieschuhmacher, die in der MDR als Hersteller von Sonderanfertigungen und Händler gelten.

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04. Februar 2019

Bürokratieabbau: Leistungserbringer beantragen Eröffnung eines Schiedsverfahrens

Seit 2012 verlangt  das  Sozialgesetzbuch  V, dass Krankenkassen und Leistungserbringer gemeinsame Rahmenempfehlungen zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Durchführung und Abrechnung bei der Hilfsmittelversorgung erstellen. Trotz intensiver Verhandlungen ist das bis heute nicht gelungen. Deshalb haben die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer am 25. Januar 2019 die Eröffnung eines Schiedsverfahrens beantragt.

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Diabetesadaptierte Fußbettungen können nur noch im orthopädischen Maßschuh oder im Spezialschuh verordnet werden. (Foto: C. Maurer Fachmedien)
19. Dezember 2018

Diabetes: Neue PG 31 gefährdet risikoklassengerechte Patientenversorgung

Bei der Fortschreibung der PG 31 (Schuhe) wurden Diabetesspezialschuhe als neue Untergruppe ins Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. Doch in vielen Punkten findet die risikoklassengerechte Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms, welche die Fachgremien in den letzten Jahren erarbeitet haben, keine Berücksichtigung. Einzelne bewährte Versorgungsmöglichkeiten fallen künftig sogar weg. „Wir haben weniger Gestaltungsmöglichkeiten, um den Patienten individuell zu versorgen“, erklärt Dr. Sibylle Brunk-Loch aus der AG Schuhversorgung der AG FUSS DDG in der Zeitschrift "Orthopädieschuhtechnik". „Der Bedürfnis­lage der Patienten wird das nicht gerecht. Und ebenso wenig der Komplexität des Diabetischen Fußsyndroms.“

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Jens Spahn (Foto: Maximilian König)
19. Dezember 2018

Bundesgesundheitsminister will Hilfsmittel-Ausschreibungen stoppen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte der Ausschreibung von Hilfsmitteln einen Riegel vorschieben. „Patienten und Pflegebedürftige müssen sich darauf verlassen können, dass Windeln, Gehhilfen und generell alle notwendigen Hilfsmittel gut und verlässlich sind“, äußerte er sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Deshalb werde es künftig keine Ausschreibungen für Hilfsmittel mehr geben.

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Foto: AOK Mediendienst
12. Dezember 2018

Drohendes Desaster in der klinischen Diabetesversorgung

Diabetes-Patieten, die im Krankenhaus behandelt werden, müssen künftig mit deutlichen Qualitätseinbußen in der klinischen Versorgung rechnen. Darauf weisen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen e.V. (BVKD) in einer gemeinsamen Stellungnahme hin. Angesichts einer andauernden systemischen Unterfinanzierung innerhalb des sogenannten DRG-Systems werde der hohe Versorgungsstandard unter steigendem Kostendruck nicht länger aufrechtzuerhalten sein. 

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07. Dezember 2018

Richtigstellung verfälschter Zahlen: 6 Todesfälle mit Implantaten

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat im Zusammenhang mit den #ImplantFiles-Berichten den verfälschenden Umgang mit der Anzahl der Vorkommnismeldungen zu Medizinprodukten kritisiert. Die genannte Zahl von 14.000 Vorkommnismeldungen im Jahr 2017 sei in manchen deutschen Medien unreflektiert zu "14.000 Tote und Verletzte" umgewandelt worden, obwohl es sich größtenteils um nicht-produktbezogene Ursachen handele und in Deutschland auch sogenannte Beinahe-Vorkommnisse gemeldet würden. Dabei gehe aus den aktuellen BfArM-Zahlen 2017 hervor, dass es in Wahrheit 6 Meldungen von Todesfällen aufgrund von Medizinprodukten gegeben habe, so der BVMed.

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Foto: BMG
05. Dezember 2018

Heilmittelversorgung: Mehr Geld ab April 2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte am 5. Dezember ein Gesetzespaket vor, um die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln zu stärken und die Arbeitsbedingungen in diesen Heilberufen zu verbessern. Die Reformmaßnahmen sind das Ergebnis von Gesprächen, die mit Verbänden und Praktikern geführt wurden, aber auch von verschiedenen Protestaktionen, die Wirkung hinterlassen haben, erklärte Spahn bei der Vorstellung des Gesetzespaktes. Die geplanten gesetzlichen Neuregelungen sollen als Änderungsanträge in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren einfließen, sodass diese zum 1. April 2019 in Kraft treten können.

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Foto: ZDH/Vahle
28. November 2018

Parlamentarisches Frühstück der Gesundheitshandwerke

Am 9. November 2018 veranstalteten die Verbände der Gesundheitshandwerke ein Parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Hauptthemen waren die Sicherung des Sozialrechts gegenüber vermeintlichen europarechtlichen Vorgaben sowie die mittelstandfreundliche Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR). Zu beiden Themen verabschiedeten der ZVOS, vertreten durch Vorstandsmitglied Daniel Bürkner, der BIV-OT, der biha, der VDZI und der ZVA Positionspapiere.

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Prof. Bernhard Greitemann (Foto: Greitemann)
20. November 2018

„Orthopädieschuhtechnik braucht einen von allen getragenen Dachverband“

Angesichts der derzeitigen Entwicklung in der Verbandspolitik der Orthopädieschuhtechnik erreichte uns ein Leserbrief von Prof. Bernhard Greitemann. Er richtet sich an alle Orthopädieschuhmacher, vor allem an die Verantwortlichen in den Berufsverbänden und Innungen. Im Folgenden lesen Sie den Leserbrief im Original.

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Foto: C. Maurer Fachmedien
06. November 2018

Fortschreibung PG 31: 
Expertenwissen zu wenig berücksichtigt

Die Fortschreibung der Produktgruppe 31 (Schuhe) stößt in der Orthopädieschuhtechnik auf Kritik. Einige Neuerungen, wie die Aufnahme von Diabetesspezialschuhen, werden begrüßt. Vieles entspreche jedoch nicht der optimalen Patientenversorgung. Der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) und der Innungsverband für Orthopädie-Schuhtechnik Nordrhein-Westfalen kritisieren, der GKV-Spitzenverband habe die Stellungnahmen von Fachverbänden nicht ausreichend berücksichtigt. Sie fordern ein Mitspracherecht bei künftigen Fortschreibungen. 

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31. Oktober 2018

Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Zeiten des Anti-Korruptionsgesetzes: Beratungsausschuss der DGOOC nimmt Stellung

Das sogenannten Anti-Korruptionsgesetz hat in der Orthopädieschuhtechnik-Branche und der Ärzteschaft für viel Verunsicherung gesorgt. Was ist in der interdisziplinären Zusammenarbeit noch erlaubt, was womöglich strafbar? Der Beratungsausschuss der DGOOC (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie) für das Handwerk Orthopädieschuhtechnik fordert in einer Stellungnahme einen praxisgerechten Umgang mit den neuen Regelungen. Die Stellungnahme zeigt auf: Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist weiter nötig und auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen möglich.

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Gesundheitsminister Jens Spahn (Foto: diabetesDE/Deckbar)
24. Oktober 2018

Bundesgesundheitsminister Spahn kündigt baldige Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie an

Auf der 8. Diabetes-Charity-Gala am 18. Oktober 2018 hielt zum ersten Mal ein Bundesgesundheitsminister die Keynote: In seiner Rede wies Jens Spahn darauf hin, dass Diabetes eine der meistunterschätzten Krankheiten sei, deren Prävention eine der zentralen Aufgaben der Gesellschaft sei. Mit über 110.000 Euro für zwei Spendenprojekte wurde auf der Gala ein neuer Spendenrekord erzielt. Preisträger des Thomas-Fuchsberger-Preises 2018 wurde Michael Bertsch mit seiner Community „Diabetes-Kids“.

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17. Oktober 2018

„Aktion Weniger Zucker“ gegründet

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat heute gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband, foodwatch, der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) die „Aktion Weniger Zucker“ gegründet. Ziel ist die Verringerung des hohen Zuckerkonsums in Deutschland und die Förderung einer gesunden Ernährung durch gesundheitspolitische Entscheidungen.

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(Foto: PFH)
11. Oktober 2018

Neue WHO-Ausbildungsstandards für Orthetik und Prothetik in Göttingen veröffentlicht

126 Lehrende der Orthopädietechnik von Hochschulen und Fachschulen aus aller Welt trafen sich vom 18. bis zum 20. September 2018 an der PFH Private Hochschule Göttingen. Die International Society of Prosthetics & Orthotics (ISPO) hatte zum zweiten Global Educators Meetings geladen. Im Mittelpunkt stand die Veröffentlichung der neuen weltweit gültigen ISPO-Education-Standards, die für alle beteiligten Ausbildungsinstitutionen für deren internationale Zertifizierung verpflichtend sind.

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10. Oktober 2018

EASD 2018: Call to Action - Europäische Nationen wollen gemeinsam gegen Diabetes kämpfen

Um die Prävention und Versorgung von Diabetes zu verbessern, wollen Wissenschaftler, Ärzte und Betroffene künftig länderübergreifende Anstrengungen unternehmen. Zu diesem Zweck wurde das „European Diabetes Forum“ (EUDF) ins Leben gerufen. Die Gründung fand im Rahmen des 54. Jahrestreffens der European Association for the Study of Diabetes (EASD) statt, bei dem die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) am 4. Oktober zu einer „Night of Nations“ eingeladen hatte.

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(Foto: C. Maurer Fachmedien)
26. September 2018

Produktgruppe 31, Schuhe: Fortschreibung veröffentlicht

Der GKV-Spitzenverband hat die Produktgruppe 31 „Schuhe“ des Hilfsmittelverzeichnisses  fortgeschrieben und veröffentlicht. Die PG 31 ist Teil des 33 Produktgruppen umfassenden Hilfsmittelverzeichnisses. In  dem Verzeichnis sind von der Leistungspflicht der Kranken- und Pflegekassen umfasste Hilfsmittel aufgeführt.

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Foto: BMG
25. September 2018

Leistung der Heilmittelerbringer muss mehr wert sein als bisher

Um die Versorgung der Patienten mit Heilmitteln zu stärken und die Arbeitsbedingungen der Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen zu verbessern, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Anfang vergangene Woche ein Eckpunktepapier vorgelegt. ‎Bereits eine Woche zuvor hatte Spahn die Verbände und Praktiker in Berlin zum Gespräch empfangen, um über die Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung zu sprechen.

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