ostechnik.de - News-Gesundheitspolitik
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24. Januar 2018

Ärzte gegen Fehlernährung: Zwölf Fachorganisationen fordern Politik zum Handeln auf

Ärzteverbände und Fachgesellschaften, darunter die Bundeszahnärztekammer, die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Adipositas Gesellschaft, fordern die künftige Bundesregierung sowie die Vorsitzenden der Parteien im Bundestag in einem Offenen Brief zu konkreten Maßnahmen gegen Fehlernährung auf. Ziel müsse sein, die Prävention nicht-übertragbarer chronischer Krankheiten zu stärken.

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Foto: HHVG
19. Dezember 2017

Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG): E-Dossier erschienen

„Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) – Quo vadis Hilfsmittelversorgung?“. Unter diesem Titel bietet der MTD-Verlag ein E-Dossier von Rechtsanwältin Bettina Herkorn-Ketterer an. Geboten wird ein Überblick über die für Leistungserbringer und Hersteller relevanten Inhalte des HHVG.

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14. Dezember 2017

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland dramatisch hoch

Gut ein Fünftel aller Todesfälle in Deutschland geht aller Wahrscheinlichkeit nach auf das Konto von Diabetes mellitus. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Diabeteszentrums (DDZ), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht worden ist. In der Konsequenz richtet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) einen dringenden Appell an die politisch Verantwortlichen, zügig wirkungsvolle Maßnahmen zur Verhältnisprävention umzusetzen. Hierzu gehören beispielsweise die Mehrwertsteuerbefreiung für gesunde Lebensmittel sowie der „Nationale Diabetesplan“ zur Verbesserung der medizinischen Versorgung.

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Quelle: BVMed
06. Dezember 2017

HHVG: Gesetzliche Klarstellungen zur Hilfsmittel-Reform "nicht ausgeschlossen"

Acht Monate nach dem Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) gibt es noch zahlreiche offene Fragen und Baustellen Das zeigte sich auf dem 4. Homecare-Management-Kongresses von MedInform, dem Seminarservice des BVMed, am 29. November 2017 in Berlin. Andreas Brandhorst vom Bundesgesundheitsministerium schloss "gesetzliche Klarstellungen" nicht aus. Carla Meyerhoff-Grienberger, GKV-Spitzenverband, erklärte, dass die Umsetzung des HHVG Zeit brauche.

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14. November 2017

BVMed zu Stoma-Ausschreibungen: Ausschreibung von Hilfsmittel-Versorgungen mit hohem Dienstleistungsanteil verstoßen gegen das HHVG

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed)  hat die Ausschreibungen mehrerer gesetzlicher Krankenkassen von Stoma-Versorgungen kritisiert. Die Krankenkassen ignorierten mit dem Vorgehen die Vorgabe des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsgesetzes (HHVG), das Ausschreibungen nicht mehr zulässt, wenn Hilfsmittel individuell angefertigt werden müssen oder die Versorgung mit einem hohen Dienstleistungsanteil verbunden ist.

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Tino Sorge (MdB)
14. November 2017

Tino Sorge: "Nationale Diabetesstrategie ist überfällig"

„Wir  brauchen  dringend  eine  Nationale  Diabetesstrategie,  um  den  auf  uns  zurollenden  „Diabetes-Tsunami“ noch abwenden zu können. Angesichts von mehr als 7 Millionen Erkrankten sowie einer hohen Dunkelziffer nicht diagnostizierter Krankheitsfälle ist dies eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe". Dies äußerte der  Magdeburger  Bundestagsabgeordnete  Tino  Sorge (CDU) anlässlich  des  Welt-Diabetestages am 14. November 2018.

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Dr. Karsten Milek (2. von re.) erhielt den Thomas Fuchsberger-Preis. (Foto: deckbar/diabetesDE)
07. November 2017

7. Diabetes Gala in Berlin - Thomas-Fuchsberger-Preis verliehen

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat am 26. Oktober in Berlin zum siebten Mal zur Diabetes-Charity-Gala in das TIPI am Kanzleramt eingeladen. Diabetes mellitus in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, war auch dieses Jahr wieder erklärtes Ziel der Veranstaltung.

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19. September 2017

„Politik und Diabetes: jetzt handeln“ – DDG fordert die künftige Bundesregierung zur Bekämpfung der Volkskrankheit Diabetes auf

Mit einem Positionspapier nimmt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die künftige Bundesregierung in die Pflicht, in Deutschland die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der rund 6,7 Millionen Diabetespatienten sicherzustellen. „Die politisch Verantwortlichen dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass die Bekämpfung der Volkskrankheit Diabetes angesichts der alternden Bevölkerung eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen ist“, sagt Prof. Dirk Müller-Wieland, Präsident der DDG. Unter dem Titel „Politik und Diabetes: jetzt handeln!“ fordert die DDG die Umsetzung des Nationalen Diabetesplans.

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19. September 2017

DGIHV: Qualitätsstandards müssen von Fachleuten bestimmt werden

Der Ansprechpartner für alle medizinischen und technischen Fragestellungen in der Technischen Orthopädie und der Hilfsmittelversorgung der Patienten will die „Deutsche Gesellschaft für Interprofessionelle Hilfsmittelversorgung“ (DGIHV) sein. Am 14. September 2017 traf sie sich im Haus des Handwerks in Berlin zur 1. Fachtagung und Mitgliederversammlung.

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Dr. Siiri Ann Doka
13. September 2017

ZVOS: Mit der B.A.G. Selbsthilfe im Gespräch

Am 8. August 2017 trafen  sich ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann  und Elisabeth Vogel – Leitung Verbandskommunikation – mit Dr. Siiri Doka, B.A.G. Selbsthilfe (Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.) in Berlin. Doka verantwortet bei der B.A.G. Selbsthilfe das Referat Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung.  

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13. September 2017

IGHV betont Unzulässigkeit von Open-House-Verfahren im Hilfsmittelbereich

Die Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV) spricht sich in ihrem aktuellen Positionspapier entschieden gegen Open-House-Verfahren im Hilfsmittelbereich aus. Wie auch das Bundesverwaltungsamt (BVA), das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages, hält die IGHV aufgrund der eindeutigen Regelung des Gesetzgebers in § 127 SGB V, Open-House-Verfahren zur Anbahnung von Verträgen für unzulässig.

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(Foto: Tim Reckmann/Pixelio)
05. September 2017

Eurocom veröffentlicht Positionspapier zur Bundestagswahl

Die Bundestagswahl naht. In einem Positionspapier hat die Eurocom, Herstellervereinigung  für  Kompressionstherapie  und  orthopädische  Hilfsmittel, ihre Positionen zur Wahl und ihre Forderungen an die Politik zusammengefasst.

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25. August 2017

„Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“ – Neue Filme informieren über Diabetes

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) hat 16 Erklärfilme zu Diabetes entwickelt, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) finanziell gefördert worden sind. Die Filme stehen ab sofort unter diabetes-typ.de/#filme zur Verfügung und sind Bestandteil der vom BMG unterstützten Initiative „Diabetes - Nicht nur eine Typ-Frage“, mit der das Wissen über die Volkskrankheit Diabetes gestärkt werden soll.
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21. August 2017

BVMed: Unverbindliches Vertragscontrolling gefährdet Versorgungsqualität

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich für ein verbindliches, bundeseinheitliches Vertragscontrolling in der Hilfsmittelversorgung ein. Angesichts zunehmender Sparmaßnahmen bei Hilfsmitteln seien die nun vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Rahmenempfehlungen "zu unkonkret und unverbindlich, um die Versorgungsqualität zu sichern, so wie im Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) vorgesehen", so der BVMed. Der Verband fürchtet eine drastische Verschlechterung der Hilfsmittelversorgung, wenn das Vertragscontrolling nicht verbindlich umgesetzt werde.

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16. August 2017

GKV-Spitzenverband legt Rahmenempfehlungen zur Überprüfung der Leistungserbringer vor

Im Rahmen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) hatte der Gesetzgeber zwei neue Absätze 5a und 5b in § 127 SGB V eingefügt. Darin wurden die Krankenkassen zum einen dazu verpflichtet, die Einhaltung der vertraglichen und gesetzlichen Pflichten der Leistungserbringer zu überwachen. Zum anderen wurde dem GKV-Spitzenverband die Aufgabe gestellt, bis zum 30. Juni 2017 Rahmenempfehlungen zur Sicherung der Qualität in der Hilfsmittelversorgung abzugeben. Diese liegen nun vor.

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02. August 2017

Bundesversicherungsamt: Rechte der Leistungserbringer bei Vertragsverhandlungen

Krankenkassen sind nach § 127 Abs. 2 SGB V verpflichtet, die Vertragsangebote der Leistungserbringer ernsthaft zu prüfen, schreibt das Bundesversicherungsamt (BVA) in seinem Schreiben an die Krankenkassen vom 20. Juli 2017. Ein Ausschluss von Leistungserbringern von Vertragsverhandlungen ohne sachgerechten Grund ist rechtswidrig. Auch weitere Rechte der Leistungserbringer bei Vertragsverhandlungen spricht die Aufsichtsbehörde der bundesunmittelbaren gesetzlichen Krankenkassen an.

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13. Juli 2017

„Wir müssen wieder zu kalkulierten Preisen kommen!“

Die Neufassung der PG 08 zeigt einmal mehr, dass die Anliegen der Orthopädiehandwerke gegenüber den Krankenkassen zu wenig Gehör finden. Kein Grund aufzugeben, sagen Jens Schulte und Uwe Branscheidt vom Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) in einem aktuell erschienenen Artikel der Zeitschrift „Orthopädieschuhtechnik“. Für sie stehen kalkulierte Preise in den Verträgen auf der Agenda - und bei der PG 08 wird gegen die Preisfestsetzung geklagt.

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12. Juli 2017

"Hilfsmittel-Verhandlungsverträge sind rechtmäßig"

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) haben sich für Verhandlungsverträge als erste Option in der Hilfsmittelversorgung ausgesprochen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Hilfsmitteln sicherzustellen. Die Position mancher Krankenkassen, dass nur Ausschreibungen oder einseitige Open-House-Verfahren die vergaberechtlichen Vorgaben erfüllen, widerspreche dem klaren Willen des deutschen Gesetzgebers durch die gerade erst verabschiedete Hilfsmittelreform (HHVG), so BIV-OT-Präsident Klaus-Jürgen Lotz und BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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20. Juni 2017

BVMed gibt Hinweise zu wirtschaftlichen Aufzahlungen nach § 302 SGB V

Nach Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) soll mit der Abrechnung nach § 302 SGB V künftig auch die Höhe privater Aufzahlungen erfasst und übermittelt werden. Der GKV-Spitzenverband ist aufgefordert, diese Zahlen hilfsmittelspezifisch einmal im Jahr zu veröffentlichen, um hiermit Transparenz über die Versorgungs- und Vertragssituationen zu schaffen.

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