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26. März 2020

Veranstaltung "Keine Angst vor der MDR!" findet online statt

Das Seminar „Keine Angst vor der MDR! Umsetzungshilfen für die Orthopädieschuhtechnik“, das der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) und C. Maurer Fachmedien für den 28. April in Sindelfingen und den 29. April in Berlin geplant hatte, findet aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nun als dreiteiliges Webinar (Online-Seminar) im April statt. Die Termine stehen jetzt fest, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
26. März 2020

Eurocom: MDR-Moratorium ist die richtige Antwort auf die Corona-Epidemie

Mit Hochdruck arbeitet die EU-Kommission an einem Vorschlag, den Geltungsbeginn der Medical Device Regulation (MDR) um ein Jahr zu verschieben. Per virtueller Pressekonferenz kündigte die Kommission gestern den Vorschlag für Anfang April an und appellierte dabei an das Europäische Parlament und den Europäischen Rat, den Vorschlag zügig anzunehmen, damit die Verabschiedung noch im Mai erfolgen kann. Die Eurocom begrüßt diesen Schritt.

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Dr. Marc-Pierre Möll. (Foto: BVMed/René Staebler)
26. März 2020

BVMed kritisiert neuen Vertrag ohne Verhandlungen und vorherige Bekanntmachung

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) appelliert an die Krankenkassen, die gesetzlichen Vorgaben für mehr Transparenz bei Hilfsmittel-Versorgungsverträgen zu beachten und Vertragsverhandlungen auf Augenhöhe mit den Homecare-Unternehmen und Hilfsmittel-Leistungserbringern zu etablieren. Anlass ist ein dem BVMed vorliegender neuer Versorgungsvertrag einer Krankenkasse zu aufsaugenden Inkontinenzhilfen. Der Vertrag sei ohne öffentliche Bekanntmachung abgeschlossen worden. "Der BVMed hat daher das Bundesamt für Soziale Sicherung als Aufsichtsbehörde der Krankenkassen in einem Schreiben gebeten, den Vertrag rechtlich zu überprüfen", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

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11. März 2020

MDR: DGIHV stellt klinische Bewertung für die Produktgruppe „Einlagen“ bereit

Die Deutsche Gesellschaft für Interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) hat die erste klinische Bewertung, die sie für die Erfüllung der Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) in Auftrag gegeben hat, bereitgestellt. Diese befasst sich mit der Produktgruppe Einlagen. Als Mitglied der DGIHV wird der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) seinen Mitgliedern die Unterlagen in Kürze zur Verfügung stellen.

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04. März 2020

BIV-OT: Einlagen- und Kompressionsversorgung falsch kalkuliert

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) begrüßt grundsätzlich, dass die seit 2012 geltenden Festbeträge für die Produktgruppe Kompressionstherapie (PG 17) sowie die seit 2017 geltenden Festbeträge für Einlagen (PG 08) überarbeitet und neu festgesetzt wurden. Der Verband habe seine Expertise für die Kalkulation betriebswirtschaftlicher Größen selbstverständlich eingebracht. Der GKV-Spitzenverband habe seine Anmerkungen und Einwände jedoch nicht berücksichtigt, so der BIV-OT.

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10. Februar 2020

DGIHV: Technische Umsetzung der Forschungsdatenbank beginnt

Nach einer intensiven Konzeptionsphase beginnt die technische Umsetzung einer Datenbank, die den gesamten interprofessionellen Forschungsbereich „Technische Orthopädie“ abbilden soll. Die Idee zu dieser Forschungsdatenbank entwickelten die Vereinigung für Technische Orthopädie (VTO) und die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV).

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10. Februar 2020

DGIHV veröffentlicht Grafiken zur MDR-Umsetzung

Nach den Leitfäden für Händler und für Hersteller mit Sonderanfertigungen veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) auf ihrer Homepage nun auch Grafiken zur Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese wurden innerhalb der Arbeitsgruppe Medical Device Regulation (AG MDR) erarbeitet.

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07. Februar 2020

BVMed: "Real-World-Evidenz" bei der Nutzenbewertung beachten

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert eine stärkere Beachtung der realen Versorgungssituation, sogenannte "Real-World-Evidenz", bei der Nutzenbewertung von Methoden mit Medizinprodukten. "Datenquellen, die die tatsächliche Versorgungssituation abbilden, müssen zukünftig bei der MedTech-Methodenbewertung berücksichtigt werden", sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der BVMed setzt sich zudem dafür ein, künftig im Kuratorium der IQWiG-Stiftung vertreten zu sein. 

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Grafik: Opta data
13. Januar 2020

GKV-Trendbarometer: 2019 endet stabil

Die orthopädieschuhtechnischen Betriebe haben das Jahr 2019 nach einem deutlichen Rückgang zu Beginn des Jahres im Großen und Ganzen stabil beendet. Dies belegen die Kennzahlen des GKV-Trendbarometers der Opta data Abrechnungs GmbH, Essen.

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08. Januar 2020

Neue Festbeträge für Einlagen und Kompressionstherapie

Der GKV-Spitzenverband hat am 18. Dezember 2019 neue Festbeträge für Einlagen und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie beschlossen. Diese treten am 1. April 2020 in Kraft, wobei für die Anwendung der neuen Festbeträge der Zeitpunkt der Leistungserbringung maßgeblich ist.

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Foto: Mecuris
13. Dezember 2019

Mecuris: "3D-Druck ist längst in der Orthopädietechnik angekommen"

Die Bundesregierung sieht großes Potenzial im Einsatz von 3D-Druck in der Medizintechnik, insbesondere für patientenindividuelle Sonderanfertigungen. Das geht aus der Antwort auf die kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion „Prothesen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Behinderungen“ hervor. Trotzdem wird der industrielle 3D-Druck bisher noch nicht großflächig in der Medizintechnik eingesetzt. Die Regierung begründet das damit, dass die additive Fertigung noch nicht die Anforderungen für notwendige Zertifizierungen erfülle und noch Forschungsbedarf in der Materialfrage bestünde. Damit unterschätze sie den Entwicklungsstand des 3D-Drucks in der Medizintechnik, so das Münchener Medizintechnikunternehmen Mecuris.

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10. Dezember 2019

Verfahrensordnung zur Weiterentwicklung des Hilfsmittelverzeichnisses veröffentlicht

Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) hat der Gesetzgeber den GKV-Spitzenverband dazu verpflichtet, eine Verfahrensordnung zur Erstellung und Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses zu erstellen. Auf dem Qualitätsforum des QVH am 14. November 2019, fast zwei Jahre nach dem ursprünglich vorgegebenen Zeitpunkt, gab der GKV-Spitzenverband die Veröffentlichung bekannt. In Kraft getreten war die Verfahrensordnung allerdings schon am 9. Oktober 2019.

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10. Dezember 2019

Deutsches Medizinprodukterecht wird angepasst

Das deutsche Medizinprodukterecht soll an EU-Vorgaben angepasst werden. Dazu hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf (19/15620) in den Bundestag eingebracht. Das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) diene vor allem der technischen Anpassung an die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). 

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10. Dezember 2019

BVMed: „Chance zum Bürokratieabbau vertan“

Nach drei Jahren Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern inklusive einem Schiedsverfahren stellt der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fest: Mit den neuen Rahmenempfehlungen für Hilfsmittelverträge ist eine große Chance zum Bürokratieabbau im Hilfsmittelbereich von der Krankenkassenseite vertan worden. „Jetzt müssen wir auf den Gesetzgeber hoffen, durch die Digitalisierung der Prozesse bei der Hilfsmittelversorgung für die dringend erforderlichen Vereinheitlichungen und Vereinfachungen zu sorgen. Weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr Kapazitäten für die Patientenversorgung“, so BVMed-Hilfsmittelexpertin Juliane Pohl.

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Foto: Opta Data
25. Oktober 2019

GKV-Trendbarometer: 2019 entwickelt sich für die Orthopädieschuhtechnik stabil

Der Verlauf des 3. Quartals 2019 brachte mit minus 4,7 Punkten für die orthopädieschuhtechnischen Betriebe einen leichten Rückgang im Gesamtumsatz. Die Verordnungsanzahl entwickelt sich im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls negativ (minus 7,8 Punkte). Dies belegen die Kennzahlen des GKV-Trendbarometers der Opta data Abrechnungs GmbH, Essen. Interessant ist der Anstieg des durchschnittlichen Verordnungswerts um plus 4,0 Punkte.

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16. Oktober 2019

BVA unterstreicht Ausschreibungsverbot

Das Bundesversicherungsamt hat in einem Schreiben an den GKV-Spitzenverband seine Auffassung zu den Rechtsfolgen des Terminservice- und Versorgungsgesetztes (TSVG) mitgeteilt. Darin betont die Aufsichtsbehörde der bundesunmittelbaren Krankenkassen „aus gegebenem Anlass“, dass Krankenkassen seit Inkrafttreten des Gesetzes die Hilfsmittelversorgung ihrer Versicherten auf dem Verhandlungsweg durch Rahmenverträge mit Beitrittsmöglichkeit sicherzustellen haben.

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15. Oktober 2019

BVMed-Herbstumfrage: MedTech-Branche sieht MDR als größtes Hindernis

Die Stimmung in der Medizintechnik-Branche hat sich in Deutschland deutlich eingetrübt. Die erwartete Umsatzsteigerung im Inland ist mit nur noch 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,2 Prozent) stark rückläufig. Besonders besorgniserregend ist die rückläufige Gewinnsituation durch sinkende Preise und höhere Kosten. Das sind Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2019, an der sich 102 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. "Hauptgrund für die eingetrübte Stimmung ist die EU-Medizinprodukte-Verordnung, kurz: MDR, die für Ressourcendefizite bei den Benannten Stellen, längere Bewertungsverfahren und steigende Preise sorgt", sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

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14. Oktober 2019

BVMed: Hilfsmittel-Leistungserbringer müssen in die Telematik-Infrastruktur eingebunden werden

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fordert in seiner Stellungnahme zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) eine zügige Anbindung von Hilfsmittel-Leistungserbringern an die Telematikinfrastruktur. "Ansonsten sind die sonstigen Leistungserbringer bei der anstehenden Einführung digitaler Anwendungen wie der Hilfsmittel-Verordnung beispielsweise gegenüber Apotheken benachteiligt", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. 

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30. September 2019

Fortschreibung der PG 31 im Mittelpunkt des QVH-Qualitätsforums 2019

Die Fortschreibung der PG 31 (Schuhe) hat unter Ärzten und nicht-ärztlichen Leistungserbringern für einigen Unmut gesorgt. Insbesondere bei der Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms warnen Fachverbände, dass die Fortschreibung die risikoklassengerechte Versorgung gefährde, und suchen derzeit verstärkt den Dialog mit dem GKV-Spitzenverband. Die Fortschreibung der PG 31 wird am 14. November 2019 beim Qualitätsforum 2019 des Qualitätsverbund Hilfsmittel (QVH) in Berlin mit Experten aus der Orthopädieschuhtechnik, Vertretern des GKV-Spitzenverbands und der DAK Gesundheit diskutiert. Weitere Themen sind das Ausschreibungsverbot im Hilfsmittelbereich sowie das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).

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