ostechnik.de - News-Hilfsmittel
Foto: ZENITH Werbung & Fotografie GmbH & Co. KG
03. Juli 2019

Neue Schiene für Knochenbrüche ist mehrfach nachformbar und kompostierbar

Eine neuartige Schiene zur Ruhigstellung von Knochenbrüchen kann während der Behandlung mehrfach nachgeformt werden, etwa wenn die Schwellung nachlässt. Möglich macht das der biobasierte Kunststoff Polymilchsäure, kurz PLA. Nach ihrer Nutzung kann die Schiene kompostiert werden. Auf dem Biopolymer-Kongress, der am 21. und 22. Mai 2019 in Halle/Saale stattfand, erhielt das Produkt mit dem Namen "Recast" den zweiten Preis des Biopolymer Innovation Awards, der für Produktneuheiten aus kompostierbaren Kunststoffen vergeben wurde.

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03. Juli 2019

82 Prozent der GKV-Versicherten werden mehrkostenfrei mit Hilfsmitteln versorgt

82 Prozent der GKV-Versicherten erhalten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Lediglich 18 Prozent zahlen durchschnittlich 118 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Bericht des GKV-Spitzenverbandes über die von GKV-Versicherten gezahlten Mehrkosten bei Hilfsmitteln. Dieser erscheint von nun an jährlich zum 30. Juni.

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Waler/fotolia
08. Mai 2019

Spectaris warnt vor Folgen der MDR

Knapp ein Jahr vor Ende der Übergangsfristen der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR) warnt der Industrieverband Spectaris davor, dass die Versorgung von Patienten mit längst am Markt etablierten Medizinprodukten ab dem Stichtag 26. Mai 2020 massiv leiden könnte.

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07. Mai 2019

MDR: DGIHV und BMG sprechen sich für eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise aus

Im Rahmen einer Gesprächsrunde, die am 24. April 2019 zwischen Bund, Ländern und der „Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Gesundheitshandwerke zur Umsetzung der EU-MDR stattfand, stellte die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) e.V. die bislang erarbeiteten Ansatzpunkte der Arbeitsgruppe MDR bei den Vertretern Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Landesaufsichtsbehörden in Berlin vor.

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06. Mai 2019

VSOU 2019: Mehr konservative Orthopädie wagen

Mehr konservative Therapie statt Skalpell: Ein Zeichen für den engeren Schulterschluss zwischen Orthopädie, Unfallchirurgie und Orthopädie-Technik setzte der „Tag der Technischen Orthopädie“ am 4. Mai 2019 auf der Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) in Baden-Baden. Unter dem Motto „Gesundheit durch Bewegung“ präsentierte der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) bereits zum 7. Mal gemeinsam mit der Fortbildungsinitiative '93 sowie der Vereinigung Technische Orthopädie (VTO) die modernen Möglichkeiten einer konservativen Versorgung körperlicher Funktionseinschränkungen.

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02. Mai 2019

BVMed-Taschenbuch "Medizinprodukterecht" aktualisiert

Der BVMed hat sein Taschenbuch "Medizinprodukterecht" neu aufgelegt. Die kompakte Rechtstexte-Sammlung enthält neben einer Einleitung in das Medizinprodukterecht die Texte des Medizinprodukte-Gesetzes (MPG) und aller ausführenden MPG-Verordnungen, das Heilmittelwerbegesetz (HWG) sowie die maßgeblichen EU-Richtlinien und EU-Verordnungen.

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Foto: Eurocom
04. März 2019

Eurocom veröffentlicht Ratgeber über Versorgungsmöglichkeiten mit Orthopädischen Einlagen

Das neue Handbuch Orthopädische Einlagen: Produktarten, Indikationen, Verordnung, Versorgungdes Herstellerverbandes eurocom e. V. setzt bei einem Problem an, das viele betrifft: Rund 70 Prozent aller Erwachsenen leiden unter Fußbeschwerden.Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von zu hoher Belastung, über falsches Schuhwerk bis hin zu Erkrankungen. Fußbeschwerden können sich schnell zu Fehlstellungen und Fehlhaltungen entwickeln. Sie sind oft schmerzhaft und beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Erwachsenen und Kinder. Orthopädische Einlagen können helfen, Symptome zu lindern und ärztlich diagnostizierte Funktionsdefizite auszugleichen.

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04. Februar 2019

DGIHV: MDR-Umsetzungshilfe in Arbeit

Die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) beschäftigt sich seit dem vergangenen Jahr in einer Arbeitsgruppe mit den Auswirkungen der ab Mai 2020 verpflichtend anzuwendenden EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) auf den Hilfsmittelsektor. In den Bereichen „Klinische Bewertungen“, „Nachbeobachtungen“ und „Risikomanagement“ erarbeiten derzeit Vertreter aus Spitzenverbänden, Leistungsgemeinschaften, Wissenschaft und Industrie gemeinsame Handlungsempfehlungen für die betroffenen Akteure. Zu diesen zählen auch Orthopädieschuhmacher, die in der MDR als Hersteller von Sonderanfertigungen und Händler gelten.

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Foto: FFCucina Liz Collet/AdobeStock
04. Februar 2019

Bürokratieabbau: Leistungserbringer beantragen Eröffnung eines Schiedsverfahrens

Seit 2012 verlangt  das  Sozialgesetzbuch  V, dass Krankenkassen und Leistungserbringer gemeinsame Rahmenempfehlungen zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Durchführung und Abrechnung bei der Hilfsmittelversorgung erstellen. Trotz intensiver Verhandlungen ist das bis heute nicht gelungen. Deshalb haben die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer am 25. Januar 2019 die Eröffnung eines Schiedsverfahrens beantragt.

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Dr. Roy Kühne (MdB) war bei der Jahresauftaktveranstaltung per Skype zugeschaltet. (Foto: Hartmann Rechtsanwälte)
30. Januar 2019

Jahresauftaktveranstaltung der Hartmann Rechtsanwälte

Zum mittlerweile 14. Mal lud die Kanzlei Hartmann Rechtsanwälte am 23. Januar 2019 zu ihrer traditionellen Jahresauftaktveranstaltung. Im historischen Ambiente der alten Ruhr-Pumpstation "Rohrmeisterei Schwerte" informierten sich rund 150 Gäste über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen.

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Foto: GKV
18. Januar 2019

GKV-Trendbarometer 2018 endet auf Vorjahresniveau

Die orthopädieschuhtechnischen Betriebe haben das Jahr 2018 nach einem deutlichen Rückgang zu Beginn des Jahres im Großen und Ganzen positiv beendet. Dies belegen die Kennzahlen des GKV-Trendbarometers der opta data Abrechnungs GmbH, Essen.

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16. Januar 2019

BVMed begrüßt Hilfsmittel-Ausschreibungsverbot

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Ausschreibungen bei Hilfsmitteln zu verbieten, als richtigen Weg für eine qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung bezeichnet. Das Vorhaben des Ministers, dass Ende 2018 bekannt gemacht wurde, soll in den laufenden Beratungen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) umgesetzt werden.

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Diabetesadaptierte Fußbettungen können nur noch im orthopädischen Maßschuh oder im Spezialschuh verordnet werden. (Foto: C. Maurer Fachmedien)
19. Dezember 2018

Diabetes: Neue PG 31 gefährdet risikoklassengerechte Patientenversorgung

Bei der Fortschreibung der PG 31 (Schuhe) wurden Diabetesspezialschuhe als neue Untergruppe ins Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. Doch in vielen Punkten findet die risikoklassengerechte Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms, welche die Fachgremien in den letzten Jahren erarbeitet haben, keine Berücksichtigung. Einzelne bewährte Versorgungsmöglichkeiten fallen künftig sogar weg. „Wir haben weniger Gestaltungsmöglichkeiten, um den Patienten individuell zu versorgen“, erklärt Dr. Sibylle Brunk-Loch aus der AG Schuhversorgung der AG FUSS DDG in der Zeitschrift "Orthopädieschuhtechnik". „Der Bedürfnis­lage der Patienten wird das nicht gerecht. Und ebenso wenig der Komplexität des Diabetischen Fußsyndroms.“

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Jens Spahn (Foto: Maximilian König)
19. Dezember 2018

Bundesgesundheitsminister will Hilfsmittel-Ausschreibungen stoppen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte der Ausschreibung von Hilfsmitteln einen Riegel vorschieben. „Patienten und Pflegebedürftige müssen sich darauf verlassen können, dass Windeln, Gehhilfen und generell alle notwendigen Hilfsmittel gut und verlässlich sind“, äußerte er sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Deshalb werde es künftig keine Ausschreibungen für Hilfsmittel mehr geben.

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Foto: Robert Przybysz Adobe/Stock
10. Dezember 2018

Ersatzkassen: Verkürzter Versorgungsweg bei Hörgeräten

Die Versicherten der Ersatzkassen können künftig wählen, ob sie sich bei der Auswahl eines Hörgerätes von einem Hörakustiker oder einem HNO-Arzt beraten lassen wollen. Ein entsprechender Vertrag ist zum 1. Dezember 2018 in Kraft getreten. Rund 300 HNO-Praxen nehmen an dem sogenannten verkürzten Versorgungsweg teil, weitere sollen nach vdek-Angaben folgen.

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Foto: peterschreiber.media/AdobeStock
07. Dezember 2018

Richtigstellung verfälschter Zahlen: 6 Todesfälle mit Implantaten

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat im Zusammenhang mit den #ImplantFiles-Berichten den verfälschenden Umgang mit der Anzahl der Vorkommnismeldungen zu Medizinprodukten kritisiert. Die genannte Zahl von 14.000 Vorkommnismeldungen im Jahr 2017 sei in manchen deutschen Medien unreflektiert zu "14.000 Tote und Verletzte" umgewandelt worden, obwohl es sich größtenteils um nicht-produktbezogene Ursachen handele und in Deutschland auch sogenannte Beinahe-Vorkommnisse gemeldet würden. Dabei gehe aus den aktuellen BfArM-Zahlen 2017 hervor, dass es in Wahrheit 6 Meldungen von Todesfällen aufgrund von Medizinprodukten gegeben habe, so der BVMed.

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03. Dezember 2018

vdek informiert: PQS Hilfsmittel stellt ihren Betrieb ein

Die beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) angesiedelte Präqualifizierungsstelle für Hilfsmittel (PQS Hilfsmittel) stellt ihren Betrieb aufgrund gesetzlicher Änderungen im nächsten Jahr ein. Bis zum 31. Dezember 2018 nimmt die PQS Hilfsmittel noch Anträge zur gesetzlich vorgeschriebenen Präqualifizierung (Eignungsprüfung) von Leistungserbringern an. Diese werden im ersten Quartal 2019 abschließend bearbeitet. Die bereits erstellten Präqualifizierungsbestätigungen behalten ihre Gültigkeit, teilte der vdek mit.

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