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Dr. Roy Kühne (Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel)
29. April 2020

Kühne fordert Schutzschirm für Hilfsmittel-Leistungserbringer

MdB Dr. Roy Kühne (CDU), Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel im Gesundheitsausschuss des Bundestags, fordert in einem Positionspapier angesichts der Corona-Krise einen finanziellen Schutzschirm sowie einen besseren Zugang zu Patienten für Hilfsmittel-Leistungserbringer. Nur so könne die Versorgung der Patienten gesichert und gravierende Folgeschäden vermieden werden. Kühne übergab das Positionspapier am 22. April 2020 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. 

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Foto: MK-Photo/fotolia
31. März 2020

BIV-OT: Versorgungsvertrag ohne Verhandlungen verstößt gegen Willen des Gesetzgebers

Auch der BIV-OT kritisiert, dass eine gesetzliche Krankenkasse einen neuen Vertrag zur Versorgung ihrer Versicherten mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten ohne Verhandlungen und ohne vorherige öffentliche Bekanntmachung mit einem Anbieter geschlossen hat. „Hier besteht die Gefahr von Dumpingpreisen und Qualitätseinbußen. Andere Leistungserbringer werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Das verstößt klar gegen den Willen des Gesetzgebers zu mehr Transparenz und Qualität in der Hilfsmittelversorgung durch Verhandlungsverträge, der erst im vergangenen Jahr durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) bestätigt wurde“, kritisiert BIV-OT-Präsident Alf Reuter.

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30. März 2020

Verbände begrüßen Anpassung der Hilfsmittelrichtlinie durch den G-BA

Im Schnellverfahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Beschlussentwurf über befristete Änderungen der Richtlinie über die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (kurz: Hilfsmittel-Richtlinie) vorgelegt. Die COVID-19-Sonderregelungen sehen während der Corona-Krise vor, dass im Rahmen des Entlassmanagements der Hilfsmittelbedarf von 14 Tagen (statt 7 Tagen) verordnet werden darf. Die Frist von 28 Kalendertagen zwischen Verordnung und Aufnahme der Hilfsmittelversorgung wird ausgesetzt. Folgeverordnungen für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel setzen vorläufig keine unmittelbare persönliche Anamnese voraus und können postalisch übermittelt werden.

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fotohansel/AdobeStock
26. März 2020

Veranstaltung "Keine Angst vor der MDR!" findet online statt

Das Seminar „Keine Angst vor der MDR! Umsetzungshilfen für die Orthopädieschuhtechnik“, das der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) und C. Maurer Fachmedien für den 28. April in Sindelfingen und den 29. April in Berlin geplant hatte, findet aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nun als dreiteiliges Webinar (Online-Seminar) im April statt. Die Termine stehen jetzt fest, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Oda Hagemeier (Foto: Eurocom)
26. März 2020

Eurocom: MDR-Moratorium ist die richtige Antwort auf die Corona-Epidemie

Mit Hochdruck arbeitet die EU-Kommission an einem Vorschlag, den Geltungsbeginn der Medical Device Regulation (MDR) um ein Jahr zu verschieben. Per virtueller Pressekonferenz kündigte die Kommission gestern den Vorschlag für Anfang April an und appellierte dabei an das Europäische Parlament und den Europäischen Rat, den Vorschlag zügig anzunehmen, damit die Verabschiedung noch im Mai erfolgen kann. Die Eurocom begrüßt diesen Schritt.

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Dr. Marc-Pierre Möll. (Foto: BVMed/René Staebler)
26. März 2020

BVMed kritisiert neuen Vertrag ohne Verhandlungen und vorherige Bekanntmachung

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) appelliert an die Krankenkassen, die gesetzlichen Vorgaben für mehr Transparenz bei Hilfsmittel-Versorgungsverträgen zu beachten und Vertragsverhandlungen auf Augenhöhe mit den Homecare-Unternehmen und Hilfsmittel-Leistungserbringern zu etablieren. Anlass ist ein dem BVMed vorliegender neuer Versorgungsvertrag einer Krankenkasse zu aufsaugenden Inkontinenzhilfen. Der Vertrag sei ohne öffentliche Bekanntmachung abgeschlossen worden. "Der BVMed hat daher das Bundesamt für Soziale Sicherung als Aufsichtsbehörde der Krankenkassen in einem Schreiben gebeten, den Vertrag rechtlich zu überprüfen", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

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11. März 2020

MDR: DGIHV stellt klinische Bewertung für die Produktgruppe „Einlagen“ bereit

Die Deutsche Gesellschaft für Interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) hat die erste klinische Bewertung, die sie für die Erfüllung der Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) in Auftrag gegeben hat, bereitgestellt. Diese befasst sich mit der Produktgruppe Einlagen. Als Mitglied der DGIHV wird der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) seinen Mitgliedern die Unterlagen in Kürze zur Verfügung stellen.

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04. März 2020

BIV-OT: Einlagen- und Kompressionsversorgung falsch kalkuliert

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) begrüßt grundsätzlich, dass die seit 2012 geltenden Festbeträge für die Produktgruppe Kompressionstherapie (PG 17) sowie die seit 2017 geltenden Festbeträge für Einlagen (PG 08) überarbeitet und neu festgesetzt wurden. Der Verband habe seine Expertise für die Kalkulation betriebswirtschaftlicher Größen selbstverständlich eingebracht. Der GKV-Spitzenverband habe seine Anmerkungen und Einwände jedoch nicht berücksichtigt, so der BIV-OT.

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10. Februar 2020

DGIHV: Technische Umsetzung der Forschungsdatenbank beginnt

Nach einer intensiven Konzeptionsphase beginnt die technische Umsetzung einer Datenbank, die den gesamten interprofessionellen Forschungsbereich „Technische Orthopädie“ abbilden soll. Die Idee zu dieser Forschungsdatenbank entwickelten die Vereinigung für Technische Orthopädie (VTO) und die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV).

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10. Februar 2020

DGIHV veröffentlicht Grafiken zur MDR-Umsetzung

Nach den Leitfäden für Händler und für Hersteller mit Sonderanfertigungen veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) auf ihrer Homepage nun auch Grafiken zur Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese wurden innerhalb der Arbeitsgruppe Medical Device Regulation (AG MDR) erarbeitet.

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07. Februar 2020

BVMed: "Real-World-Evidenz" bei der Nutzenbewertung beachten

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert eine stärkere Beachtung der realen Versorgungssituation, sogenannte "Real-World-Evidenz", bei der Nutzenbewertung von Methoden mit Medizinprodukten. "Datenquellen, die die tatsächliche Versorgungssituation abbilden, müssen zukünftig bei der MedTech-Methodenbewertung berücksichtigt werden", sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der BVMed setzt sich zudem dafür ein, künftig im Kuratorium der IQWiG-Stiftung vertreten zu sein. 

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Grafik: Opta data
13. Januar 2020

GKV-Trendbarometer: 2019 endet stabil

Die orthopädieschuhtechnischen Betriebe haben das Jahr 2019 nach einem deutlichen Rückgang zu Beginn des Jahres im Großen und Ganzen stabil beendet. Dies belegen die Kennzahlen des GKV-Trendbarometers der Opta data Abrechnungs GmbH, Essen.

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08. Januar 2020

Neue Festbeträge für Einlagen und Kompressionstherapie

Der GKV-Spitzenverband hat am 18. Dezember 2019 neue Festbeträge für Einlagen und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie beschlossen. Diese treten am 1. April 2020 in Kraft, wobei für die Anwendung der neuen Festbeträge der Zeitpunkt der Leistungserbringung maßgeblich ist.

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Foto: Mecuris
13. Dezember 2019

Mecuris: "3D-Druck ist längst in der Orthopädietechnik angekommen"

Die Bundesregierung sieht großes Potenzial im Einsatz von 3D-Druck in der Medizintechnik, insbesondere für patientenindividuelle Sonderanfertigungen. Das geht aus der Antwort auf die kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion „Prothesen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Behinderungen“ hervor. Trotzdem wird der industrielle 3D-Druck bisher noch nicht großflächig in der Medizintechnik eingesetzt. Die Regierung begründet das damit, dass die additive Fertigung noch nicht die Anforderungen für notwendige Zertifizierungen erfülle und noch Forschungsbedarf in der Materialfrage bestünde. Damit unterschätze sie den Entwicklungsstand des 3D-Drucks in der Medizintechnik, so das Münchener Medizintechnikunternehmen Mecuris.

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10. Dezember 2019

Verfahrensordnung zur Weiterentwicklung des Hilfsmittelverzeichnisses veröffentlicht

Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) hat der Gesetzgeber den GKV-Spitzenverband dazu verpflichtet, eine Verfahrensordnung zur Erstellung und Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses zu erstellen. Auf dem Qualitätsforum des QVH am 14. November 2019, fast zwei Jahre nach dem ursprünglich vorgegebenen Zeitpunkt, gab der GKV-Spitzenverband die Veröffentlichung bekannt. In Kraft getreten war die Verfahrensordnung allerdings schon am 9. Oktober 2019.

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10. Dezember 2019

Deutsches Medizinprodukterecht wird angepasst

Das deutsche Medizinprodukterecht soll an EU-Vorgaben angepasst werden. Dazu hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf (19/15620) in den Bundestag eingebracht. Das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) diene vor allem der technischen Anpassung an die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). 

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Foto: Ulia Koltyrina/AdobeStock
10. Dezember 2019

BVMed: „Chance zum Bürokratieabbau vertan“

Nach drei Jahren Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern inklusive einem Schiedsverfahren stellt der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fest: Mit den neuen Rahmenempfehlungen für Hilfsmittelverträge ist eine große Chance zum Bürokratieabbau im Hilfsmittelbereich von der Krankenkassenseite vertan worden. „Jetzt müssen wir auf den Gesetzgeber hoffen, durch die Digitalisierung der Prozesse bei der Hilfsmittelversorgung für die dringend erforderlichen Vereinheitlichungen und Vereinfachungen zu sorgen. Weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr Kapazitäten für die Patientenversorgung“, so BVMed-Hilfsmittelexpertin Juliane Pohl.

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