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06. April 2021

Chirurgen fordern: Vor dem Eingriff gegen SARS-CoV-2 impfen

Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus, die sich kurz vor oder nach einer Operation ereignen, führen zu einem deutlichen Anstieg postoperativer Komplikationen und Todesfälle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen COVIDSurg Collaborative, einer von Wissenschaftlern der University of Birmingham ins Leben gerufenen weltweiten Forschungskooperation. Angesichts dieses Anstiegs plädiert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) dafür, Patienten im Vorfeld geplanter chirurgischer Eingriffe priorisiert gegen das SARS-CoV-2-Virus zu impfen. Darüber hinaus sollten Eingriffe bei infizierten Patienten nach Möglichkeit um sieben Wochen verschoben werden, so die DGCH.

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29. März 2021

Zweitmeinung Amputationen bei Diabetischem Fuß: Mehr Fachdisziplinen einbezogen - auch OSM können hinzugezogen werden

Patienten, die vor der Entscheidung über eine Amputation bei einem Diabetischen Fußsyndrom eine ärztliche Zweitmeinung einholen möchten, haben künftig eine breitere Auswahl an ärztlichen Fachdisziplinen, die eine Zweitmeinung als GKV-Leistung erbringen dürfen. Auch Orthopädieschuhmacher und Podologen können bei Bedarf hinzugezogen werden. Der G-BA hat seinen noch nicht in Kraft getretenen Beschluss aus dem April 2020 zu diesem neuen Zweitmeinungsverfahren noch einmal ergänzt.

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26. März 2021

Gefäßchirurgie: DGG rät zu Corona-Impfung vor größeren Eingriffen

Operationen an der Aorta, die Ausschaltung von Aneurysmen, die Wiederherstellung der Durchblutung an Körper- oder Beinschlagadern oder die Amputation von Extremitäten, die durch schwere Durchblutungsstörungen geschädigt sind – all dies sind operative Eingriffe, die während der Covid-19-Pandemie mit besonders hohen Risiken verbunden sind. Denn eine SARS-CoV-2-Infektion verläuft bei akut gefäßchirurgisch behandelten Patienten in auffallend vielen Fällen tödlich, so ein Ergebnis der internationalen COVER-Studie zur Versorgung gefäßmedizinischer Patienten während der Pandemie.

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Prof. Dr. Johannes Michalak. (Foto: Universität Witten/Herdecke (UW/H))
15. März 2021

Dynamisches Gehen sagt Anstieg der Stimmung voraus

Eine dynamische Art des Gehens sagt Verbesserungen der Stimmung vorher. Das ist das Ergebnis einer Studie von Prof. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und Dr. Dirk Adolph von der Ruhr-Universität Bochum (RUB), die jetzt in der Zeitschrift „Cognitive Therapy and Research“ veröffentlicht worden ist.

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03. Februar 2021

Orthopädische Themen in der Sportmedizin: Neue Webinarreihe der GOTS

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) startet eine Webinar-Reihe zu orthopädischen Themen in der Sportmedizin. Das erste Webinar dieser Reihe findet am Mittwoch, den 17. Februar 2021, zwischen 19:00 und 20:00 Uhr statt und ist kostenfrei. Thema ist "Das Knie im Leistungssport - Moderne Behandlungsmethoden".

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15. Dezember 2020

Endoprothesenregister Deutschland veröffentlicht erstmals Patienteninformation

Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) sammelt und analysiert seit 2012 Operationsdaten der Krankenhäuser sowie Daten der Krankenkassen und der Implantathersteller: Ziel ist eine kontinuierliche Qualitätsmessung und -darstellung der endoprothetischen Hüft- und Knieversorgung in Deutschland. Nun wurden erstmals Ergebnisse der Datenauswertungen in einer Patienteninformation dargestellt.

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Grafik: HDS/L
23. November 2020

Ausschreibung für HDS/L Junior Award 2021 läuft

Der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) schreibt auch im kommenden Jahr wieder den HDS/L Junior Award aus. Mit dem Preis werden junge Menschen geehrt, die das Produkt Schuh durch außergewöhnliche Kreativität und Innovationskraft aufwerten und in Szene setzen. Das Motto des HDS/L Junior Award 2021 lautet ,Recycling / Upcycling - Create a new style with used materials!’ Gefragt sind neue, kreative Ideen im Bereich Recycling.

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11. November 2020

G-BA beschließt Zweitmeinungsverfahren zu Knieendoprothesen

Der Anspruch von Patientinnen und Patienten auf eine qualifizierte ärztliche Zweitmeinung gilt künftig auch beim geplanten Einsetzen einer Knie-​Endoprothese. Unabhängige Fachärztinnen und Fachärzte prüfen dabei, ob die empfohlene Operation medizinisch notwendig ist, und beraten zu möglichen Behandlungsalternativen.

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Foto: angkhan/AdobeStock
09. November 2020

Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom: IQWiG legt Entscheidungshilfe vor

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Entscheidungshilfe zu Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom erstellt. Diese soll im Rahmen des 2019 eingeführten gesetzlichen Zweitmeinungsverfahrens Betroffene dabei unterstützen, sich gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten für oder gegen bestimmte Behandlungsoptionen beim diabetischen Fußsyndrom zu entscheiden. Ziel ist es vor allem, Amputationen zu vermeiden.

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04. November 2020

Neurologische Krankheiten bei COVID-19 sind häufig und prognosebestimmend

Eine Anfang Oktober in „Neurology“ publizierte Studie [1] erhob prospektiv die Prävalenz neurologischer Begleiterscheinungen bei hospitalisierten COVID-19-Patienten. Erfasst wurden nur schwere neurologische Erkrankungen, hingegen keine „leichten“ neurologischen Begleitsymptome wie Geruchs- oder Geschmacksstörungen. Die Rate ernsthafter neurologischer Komplikationen betrug 13 %. Alarmierend war, dass die erfassten Betroffenen eine um fast 40 % erhöhte Sterblichkeitsrate im Vergleich zu hospitalisierten COVID-19-Patienten ohne neurologische Begleiterkrankungen hatten. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) aufmerksam.

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28. Oktober 2020

Wie die Digitalisierung in der Gefäßchirurgie das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert

Digitalisierung und künstliche Intelligenz können die Gefäßchirurgie sicherer und damit effizienter machen. Gleichzeitig stellen sie neue Anforderungen an Ärzte und die Art, wie sie mit ihren Patienten kommunizieren, um Vorbehalte gegenüber der „Apparatemedizin“ abzubauen, so die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG). Auch in der modernen Medizin sei es unabdingbar, dass der Patient die gebotenen Behandlungsoptionen verstehen und in die Therapie einwilligen könne.

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Foto: Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik
28. Oktober 2020

Doppeltes Jubiläum in Bayern

Gerold Elkemann konnte in diesem Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik feiern. Beim Jahrestreffen des MBO-Freundeskreises überraschte er einen weiteren Jubilar: Magnus Fischer wurde 1995 zum Vorsitzenden des Freundeskreises gewählt.

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Foto: Adobe Stock/Alexander Raths
28. Oktober 2020

Versorgung in Orthopädie und Unfallchirurgie: Vorschläge für Strukturwandel

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben auf ihrer Jahrespressekonferenz am 22. Oktober Vorschläge für einen Strukturwandel der Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungsapparat gemacht. Der Patient müsse durch ein flächendeckendes Versorgungsnetzwerk gezielt geleitet werden.

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19. Oktober 2020

Knochenmasse lässt sich in jedem Alter aufbauen

Eine gezielte Osteoporose-Prävention beginnt bereits im Kindesalter und setzt sich im Erwachsenen- und Rentenalter fort. Knochenmasse kann in jedem Alter aufgebaut werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober 2020 hin.

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05. Oktober 2020

Schmerzpatienten erhalten oft zu viele Medikamente und zu wenig Bewegungsanreize

Eine Überversorgung mit Medikamenten, zu allgemeine körperlich orientierte Therapieangebote, zu wenig Bewegungsanreize: In der Behandlung von Patienten mit Schmerzen gibt es nach Ansicht von Experten hierzulande momentan große Defizite – das zeigen auch erste Erfahrungen des im Jahre 2018 initiierten Projekts PAIN2020. Dies teilen die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) im Vorfeld des Deutschen Schmerzkongresses mit, der vom 21. bis 24. Oktober online und live in Mannheim stattfindet. 

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30. September 2020

Diabetologie und Endokrinologie: Verbände fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Für die am 3. Juli vom Bundestag beschlossene Nationale Diabetesstrategie müssen den Verbänden zufolge zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. 

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15. September 2020

DGOU: Sozialkompetenz der Ärzte ist wichtige Säule der Patientensicherheit

Neben Fachkompetenz und standardisierten Abläufen gehört auch Sozialkompetenz bei Ärzten und Pflegenden zu einer sicheren Patientenversorgung. Denn Experten zufolge gehen 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und zwischenmenschlichen Fertigkeiten zurück. Doch das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sogenannten Human Factors, spielt in der Ausbildung und in den Kliniken immer noch eine untergeordnete Rolle. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Welttages für Patientensicherheit am 17. September 2020 aufmerksam.

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14. September 2020

Umfrage zur Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms während der Corona-Krise

Wie haben sich die verschiedenen Sperrmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) ausgewirkt? Um dies herauszufinden führt eine internationale Arbeitsgruppe von Versorgenden und Forschenden eine Online-Umfrage unter Einrichtungen durch, die auf die Versorgung des DFS spezialisiert sind. Auch Orthopädieschuhmacher können teilnehmen.

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