Grafik: HDS/L
23. November 2020

Ausschreibung für HDS/L Junior Award 2021 läuft

Der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) schreibt auch im kommenden Jahr wieder den HDS/L Junior Award aus. Mit dem Preis werden junge Menschen geehrt, die das Produkt Schuh durch außergewöhnliche Kreativität und Innovationskraft aufwerten und in Szene setzen. Das Motto des HDS/L Junior Award 2021 lautet ,Recycling / Upcycling - Create a new style with used materials!’ Gefragt sind neue, kreative Ideen im Bereich Recycling.

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11. November 2020

G-BA beschließt Zweitmeinungsverfahren zu Knieendoprothesen

Der Anspruch von Patientinnen und Patienten auf eine qualifizierte ärztliche Zweitmeinung gilt künftig auch beim geplanten Einsetzen einer Knie-​Endoprothese. Unabhängige Fachärztinnen und Fachärzte prüfen dabei, ob die empfohlene Operation medizinisch notwendig ist, und beraten zu möglichen Behandlungsalternativen.

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Foto: angkhan/AdobeStock
09. November 2020

Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom: IQWiG legt Entscheidungshilfe vor

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Entscheidungshilfe zu Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom erstellt. Diese soll im Rahmen des 2019 eingeführten gesetzlichen Zweitmeinungsverfahrens Betroffene dabei unterstützen, sich gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten für oder gegen bestimmte Behandlungsoptionen beim diabetischen Fußsyndrom zu entscheiden. Ziel ist es vor allem, Amputationen zu vermeiden.

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04. November 2020

Neurologische Krankheiten bei COVID-19 sind häufig und prognosebestimmend

Eine Anfang Oktober in „Neurology“ publizierte Studie [1] erhob prospektiv die Prävalenz neurologischer Begleiterscheinungen bei hospitalisierten COVID-19-Patienten. Erfasst wurden nur schwere neurologische Erkrankungen, hingegen keine „leichten“ neurologischen Begleitsymptome wie Geruchs- oder Geschmacksstörungen. Die Rate ernsthafter neurologischer Komplikationen betrug 13 %. Alarmierend war, dass die erfassten Betroffenen eine um fast 40 % erhöhte Sterblichkeitsrate im Vergleich zu hospitalisierten COVID-19-Patienten ohne neurologische Begleiterkrankungen hatten. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) aufmerksam.

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28. Oktober 2020

Wie die Digitalisierung in der Gefäßchirurgie das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert

Digitalisierung und künstliche Intelligenz können die Gefäßchirurgie sicherer und damit effizienter machen. Gleichzeitig stellen sie neue Anforderungen an Ärzte und die Art, wie sie mit ihren Patienten kommunizieren, um Vorbehalte gegenüber der „Apparatemedizin“ abzubauen, so die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG). Auch in der modernen Medizin sei es unabdingbar, dass der Patient die gebotenen Behandlungsoptionen verstehen und in die Therapie einwilligen könne.

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Foto: Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik
28. Oktober 2020

Doppeltes Jubiläum in Bayern

Gerold Elkemann konnte in diesem Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik feiern. Beim Jahrestreffen des MBO-Freundeskreises überraschte er einen weiteren Jubilar: Magnus Fischer wurde 1995 zum Vorsitzenden des Freundeskreises gewählt.

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28. Oktober 2020

Versorgung in Orthopädie und Unfallchirurgie: Vorschläge für Strukturwandel

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben auf ihrer Jahrespressekonferenz am 22. Oktober Vorschläge für einen Strukturwandel der Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungsapparat gemacht. Der Patient müsse durch ein flächendeckendes Versorgungsnetzwerk gezielt geleitet werden.

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19. Oktober 2020

Knochenmasse lässt sich in jedem Alter aufbauen

Eine gezielte Osteoporose-Prävention beginnt bereits im Kindesalter und setzt sich im Erwachsenen- und Rentenalter fort. Knochenmasse kann in jedem Alter aufgebaut werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober 2020 hin.

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05. Oktober 2020

Schmerzpatienten erhalten oft zu viele Medikamente und zu wenig Bewegungsanreize

Eine Überversorgung mit Medikamenten, zu allgemeine körperlich orientierte Therapieangebote, zu wenig Bewegungsanreize: In der Behandlung von Patienten mit Schmerzen gibt es nach Ansicht von Experten hierzulande momentan große Defizite – das zeigen auch erste Erfahrungen des im Jahre 2018 initiierten Projekts PAIN2020. Dies teilen die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) im Vorfeld des Deutschen Schmerzkongresses mit, der vom 21. bis 24. Oktober online und live in Mannheim stattfindet. 

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30. September 2020

Diabetologie und Endokrinologie: Verbände fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Für die am 3. Juli vom Bundestag beschlossene Nationale Diabetesstrategie müssen den Verbänden zufolge zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. 

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15. September 2020

DGOU: Sozialkompetenz der Ärzte ist wichtige Säule der Patientensicherheit

Neben Fachkompetenz und standardisierten Abläufen gehört auch Sozialkompetenz bei Ärzten und Pflegenden zu einer sicheren Patientenversorgung. Denn Experten zufolge gehen 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und zwischenmenschlichen Fertigkeiten zurück. Doch das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sogenannten Human Factors, spielt in der Ausbildung und in den Kliniken immer noch eine untergeordnete Rolle. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Welttages für Patientensicherheit am 17. September 2020 aufmerksam.

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14. September 2020

Umfrage zur Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms während der Corona-Krise

Wie haben sich die verschiedenen Sperrmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) ausgewirkt? Um dies herauszufinden führt eine internationale Arbeitsgruppe von Versorgenden und Forschenden eine Online-Umfrage unter Einrichtungen durch, die auf die Versorgung des DFS spezialisiert sind. Auch Orthopädieschuhmacher können teilnehmen.

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04. Mai 2020

DDG: Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten

Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus erkranken nicht häufiger an COVID-19 als die Durchschnittsbevölkerung, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) mit. Aktuelle medizinische Daten rechtfertigten nicht den Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allein aufgrund einer Diabetes-Erkrankung, so Experten der DDG. Dies gelte für Kitas, Schulen sowie soziale Kontakte im Allgemeinen, den Berufsalltag und die Berufsausbildung.

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29. April 2020

APS: Oberstes Gebot ist Patientensicherheit - für alle Patienten in allen Versorgungsprozessen

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat das aktuell geplante Gesetz zur Pandemiebekämpfung zum Anlass genommen, um eine wesentliche Weiterentwicklung der derzeitigen Krisenbewältigung anzuregen. Ausgangspunkt sind Meldungen über schwerwiegende Versorgungslücken sowohl bei der Nachsorge von Corona-Patienten nach der Intensivbehandlung als auch von Menschen mit anderen Erkrankungsbildern.

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29. April 2020

Telefonische Krankschreibung weitere zwei Wochen möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte um weitere zwei Wochen verlängert. Die Ausnahmeregelung wäre bei Nichtverlängerung am 4. Mai 2020 ausgelaufen.

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07. April 2020

Corona: DDG gibt praktische Handlungsempfehlungen zur Diabetesversorgung

Zu den häufigsten Begleiterkrankungen des Coronavirus SARS-CoV-2 zählen ein Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für diese Betroffenen besteht im Falle einer Virusinfektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit akutem Lungen- oder Multiorganversagen. Aufgrund der hohen Infektionsrate bei Diabetespatienten stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ärzten praktische Empfehlungen zum Diabetes-Management bei einer COVID-19-Erkrankung zur Verfügung.

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06. April 2020

DGA warnt: „Angst vor Corona könnte zu mehr Amputationen führen“

Das öffentliche Leben steht still, viele Arztpraxen arbeiten unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen oder sind ganz geschlossen, in Kliniken gibt es Besuchsverbote. Die Bundesregierung rät, zu Hause zu bleiben und sich sozial zu isolieren. Viele Menschen halten sich daran. Dies kann für Patienten mit Gefäßerkrankungen, wie etwa der pAVK oder bei Diabetes, gefährlich werden und im schlimmsten Fall zu Amputationen führen. Deshalb sollten Patienten mit schweren Gefäßerkrankungen unbedingt ihre Termine wahrnehmen und ihren Arzt konsultieren, erklärt die Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA). Dies sei inzwischen zum Teil auch per Video- oder Telefonsprechstunde möglich.

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20. März 2020

SARS-CoV-2: Was Rheuma-Patienten wissen sollten

Zu den vom Robert Koch Institut (RKI) zusammengestellten Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19, der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Atemwegserkrankung, zählen ältere Menschen, Raucher, Diabetiker und Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge oder der Niere. Aber auch Menschen mit aktiven entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Patienten unter immunsuppressiver Therapie werden in der Gruppe von Personen genannt, die ein besonderes Risiko für einen schweren Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion haben können, wie die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) mitteilt.

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11. März 2020

MDR: DGIHV stellt klinische Bewertung für die Produktgruppe „Einlagen“ bereit

Die Deutsche Gesellschaft für Interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) hat die erste klinische Bewertung, die sie für die Erfüllung der Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) in Auftrag gegeben hat, bereitgestellt. Diese befasst sich mit der Produktgruppe Einlagen. Als Mitglied der DGIHV wird der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) seinen Mitgliedern die Unterlagen in Kürze zur Verfügung stellen.

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Foto: Andrey Popov/AdobeStock
05. März 2020

Frauen sind die "besseren" Diabetespatienten

Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer. Das ist eine Erkenntnis aus 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März mit. Die unterschiedliche Therapietreue von Männern und Frauen wirkt sich auch auf das Amputationsrisiko aus.

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