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05. Oktober 2020

Schmerzpatienten erhalten oft zu viele Medikamente und zu wenig Bewegungsanreize

Eine Überversorgung mit Medikamenten, zu allgemeine körperlich orientierte Therapieangebote, zu wenig Bewegungsanreize: In der Behandlung von Patienten mit Schmerzen gibt es nach Ansicht von Experten hierzulande momentan große Defizite – das zeigen auch erste Erfahrungen des im Jahre 2018 initiierten Projekts PAIN2020. Dies teilen die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) im Vorfeld des Deutschen Schmerzkongresses mit, der vom 21. bis 24. Oktober online und live in Mannheim stattfindet. 

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30. September 2020

Diabetologie und Endokrinologie: Verbände fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Für die am 3. Juli vom Bundestag beschlossene Nationale Diabetesstrategie müssen den Verbänden zufolge zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. 

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15. September 2020

DGOU: Sozialkompetenz der Ärzte ist wichtige Säule der Patientensicherheit

Neben Fachkompetenz und standardisierten Abläufen gehört auch Sozialkompetenz bei Ärzten und Pflegenden zu einer sicheren Patientenversorgung. Denn Experten zufolge gehen 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und zwischenmenschlichen Fertigkeiten zurück. Doch das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sogenannten Human Factors, spielt in der Ausbildung und in den Kliniken immer noch eine untergeordnete Rolle. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Welttages für Patientensicherheit am 17. September 2020 aufmerksam.

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14. September 2020

Umfrage zur Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms während der Corona-Krise

Wie haben sich die verschiedenen Sperrmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) ausgewirkt? Um dies herauszufinden führt eine internationale Arbeitsgruppe von Versorgenden und Forschenden eine Online-Umfrage unter Einrichtungen durch, die auf die Versorgung des DFS spezialisiert sind. Auch Orthopädieschuhmacher können teilnehmen.

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04. Mai 2020

DDG: Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten

Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus erkranken nicht häufiger an COVID-19 als die Durchschnittsbevölkerung, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) mit. Aktuelle medizinische Daten rechtfertigten nicht den Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allein aufgrund einer Diabetes-Erkrankung, so Experten der DDG. Dies gelte für Kitas, Schulen sowie soziale Kontakte im Allgemeinen, den Berufsalltag und die Berufsausbildung.

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29. April 2020

APS: Oberstes Gebot ist Patientensicherheit - für alle Patienten in allen Versorgungsprozessen

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat das aktuell geplante Gesetz zur Pandemiebekämpfung zum Anlass genommen, um eine wesentliche Weiterentwicklung der derzeitigen Krisenbewältigung anzuregen. Ausgangspunkt sind Meldungen über schwerwiegende Versorgungslücken sowohl bei der Nachsorge von Corona-Patienten nach der Intensivbehandlung als auch von Menschen mit anderen Erkrankungsbildern.

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29. April 2020

Telefonische Krankschreibung weitere zwei Wochen möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte um weitere zwei Wochen verlängert. Die Ausnahmeregelung wäre bei Nichtverlängerung am 4. Mai 2020 ausgelaufen.

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07. April 2020

Corona: DDG gibt praktische Handlungsempfehlungen zur Diabetesversorgung

Zu den häufigsten Begleiterkrankungen des Coronavirus SARS-CoV-2 zählen ein Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für diese Betroffenen besteht im Falle einer Virusinfektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit akutem Lungen- oder Multiorganversagen. Aufgrund der hohen Infektionsrate bei Diabetespatienten stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ärzten praktische Empfehlungen zum Diabetes-Management bei einer COVID-19-Erkrankung zur Verfügung.

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06. April 2020

DGA warnt: „Angst vor Corona könnte zu mehr Amputationen führen“

Das öffentliche Leben steht still, viele Arztpraxen arbeiten unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen oder sind ganz geschlossen, in Kliniken gibt es Besuchsverbote. Die Bundesregierung rät, zu Hause zu bleiben und sich sozial zu isolieren. Viele Menschen halten sich daran. Dies kann für Patienten mit Gefäßerkrankungen, wie etwa der pAVK oder bei Diabetes, gefährlich werden und im schlimmsten Fall zu Amputationen führen. Deshalb sollten Patienten mit schweren Gefäßerkrankungen unbedingt ihre Termine wahrnehmen und ihren Arzt konsultieren, erklärt die Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA). Dies sei inzwischen zum Teil auch per Video- oder Telefonsprechstunde möglich.

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20. März 2020

SARS-CoV-2: Was Rheuma-Patienten wissen sollten

Zu den vom Robert Koch Institut (RKI) zusammengestellten Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19, der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Atemwegserkrankung, zählen ältere Menschen, Raucher, Diabetiker und Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge oder der Niere. Aber auch Menschen mit aktiven entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Patienten unter immunsuppressiver Therapie werden in der Gruppe von Personen genannt, die ein besonderes Risiko für einen schweren Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion haben können, wie die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) mitteilt.

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11. März 2020

MDR: DGIHV stellt klinische Bewertung für die Produktgruppe „Einlagen“ bereit

Die Deutsche Gesellschaft für Interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) hat die erste klinische Bewertung, die sie für die Erfüllung der Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) in Auftrag gegeben hat, bereitgestellt. Diese befasst sich mit der Produktgruppe Einlagen. Als Mitglied der DGIHV wird der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) seinen Mitgliedern die Unterlagen in Kürze zur Verfügung stellen.

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05. März 2020

Frauen sind die "besseren" Diabetespatienten

Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer. Das ist eine Erkenntnis aus 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März mit. Die unterschiedliche Therapietreue von Männern und Frauen wirkt sich auch auf das Amputationsrisiko aus.

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03. März 2020

Unterteilung des Typ 2-Diabetes in fünf Subtypen ermöglicht präzisere Therapie

Beim Diabetes nicht nur bis Zwei zählen – so könnte ein neues Motto in der diabetologischen Versorgung lauten. Denn sowohl eine schwedische als auch deutsche Untersuchung zeigten, dass eine Unterteilung des Typ-2-Diabetes in fünf Subtypen sinnvoll ist. „Diese Erkenntnisse können die Diabetesbehandlung deutlich verbessern“, erklärt Prof. Andreas Fritsche, einer der Sprecher der Kommission „Epidemiologie und Versorgungsforschung“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). 

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17. Februar 2020

Durchblutungsstörung in den Beinen: Wadenkrämpfe häufigstes Frühwarnzeichen

Muskelschmerzen, die bei längerer Laufstrecke oder während des Treppensteigens wiederholt in Waden, Oberschenkeln oder der Gesäßregion einsetzen, sind das häufigste Frühwarnzeichen für eine beginnende periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), die sogenannte „Schaufensterkrankheit“. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) hin.

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17. Januar 2020

DMP für Osteoporose-Patienten beschlossen

Patientinnen und Patienten, bei denen eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose diagnostiziert wurde, können sich zukünftig in einem strukturierten Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) leitliniengerecht versorgen lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Details zur Teilnahme und den verschiedenen Versorgungsaspekten beschlossen.

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08. Januar 2020

Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie in Graz

Vom 19. bis 21. März 2020 findet die 34. Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO) e.V. in Graz statt. Neben den klassischen Themen wie neuromuskuläre Erkrankungen, wachsende Wirbelsäule und Deformitätenkorrektur, sollen auch Hüft-, Knie- und Fußpathologien diskutiert werden.

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Prof. Dr. Ralf Lobmann
20. Dezember 2019

Diabetes: Immer noch zu viele Majoramputationen – Zweitmeinungsverfahren gefordert

Die Zahl der Majoramputationen bei Diabetes ist in Deutschland nach wie vor viel zu hoch, kritisiert Prof. Dr. Ralf Lobmann, Sprecher der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Das Risiko für eine Majoramputation beträgt in der Regelversorgung 10 bis 20 Prozent. Dagegen warten die DDG-zertifizierten Einrichtungen mit einer Rate von 3,2 Prozent auf. Die Zahl zu reduzieren ist also machbar!“ Um die Zahl der Majoramputationen zu senken fordern Experten ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren. In Baden-Württemberg läuft derzeit ein Pilotversuch.

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30. Oktober 2019

Experten warnen vor Überlastungsschäden an kindlichen Gelenken und Knochen

Akute Verletzungen wie Brüche, Prellungen und Zerrungen – aber auch Überbelastungsschäden an Gelenken und Knochen – nehmen im Kindes- und Jugendalter zu, beobachten Sportorthopäden. Die Ursache sehen sie vor allem in zu wenig Verletzungsprävention, etwa passendem Schuhwerk, Einlagen, einem altersgerechten abwechslungsreichen Trainingsplan oder ausreichenden Regenerationszeiten. In vielen Fällen würden sich auch bereits durch ein adäquates Präventionstraining oder maßvollere Sporteinheiten Verletzungen und deren Spätfolgen vermeiden lassen.

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Foto: BiFlow Systems GmbH
02. Oktober 2019

Neuer Schnelltest für infizierte Wunden am Diabetischen Fuß

Bei infizierten Wunden am Diabetischen Fuß dauert es bislang noch zwei Tage, um über eine Bakterienkultur die Erreger und ihre Resistenzen zu identifizieren und somit ein wirksames Antibiotikum zu finden. Mit Hilfe eines neuartigen Schnelltests, den Fraunhofer Forscher entwickelt haben, funktioniert dies künftig in einer Stunde.

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