18. Oktober 2016

Jubiläumskongress: 20 Jahre GFFC

Am 2. und 3. Dezember 2016 feiert die Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie mit ihrem Kongress in Unterschleißheim bei München ihr 20jähriges Bestehen.  „Die Fußchirurgie hat sich in dieser Zeit sehr viel weiterentwickelt. Schon seit vielen Jahren ist auch die konservative Therapie bei der GFFC verankert. Auf den Kongressen werden auch der orthopädieschuhtechnischen Versorgung regelmäßig eigene Sitzungen gewidmet.

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07. September 2016

Konferenz zum 3D-Druck in Aachen

Nicht nur große Konzerne adaptieren 3D-Druck-Verfahren für Serienteile, auch der Mittelstand erkennt zunehmend das Potenzial dieser Technologien. Kosten und Know-how stellen allerdings noch große Hürden bei der Einführung dar. Wer sich über die Technik informieren und mit verschiedenen Partnern ins Gespräch kommen möchte, dem empfiehlt sich die 3D Valley Conference am 14. und 15. September 2016 in Aachen.

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05. September 2016

„Lernendes Gesundheitssystem“

Mit einem „Lernenden Gesundheitssystem“ will eine von der Universität Luzern angeführte, schweizweite Forschungskooperation den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen.

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Foto: Braunecker/IMED-Fotolabor/Uniklinikum
10. August 2016

Ausdauersport oder Krafttraining: Was bremst den Alterungsprozess am stärksten?

Wer moderat regelmäßig Ausdauersport wie Joggen betreibt, bremst den Alterungsprozess von Zellen und Organismus und schützt sich so besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und anderen altersbedingten Krankheiten wie Diabetes. Dass moderater Ausdauersport und hochintensives Intervalltraining in dieser Hinsicht dem reinen Krafttraining überlegen sind, haben nun erstmals der Kardiologe Dr. Christian Werner und Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar in einer Studie belegt, die mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung (Dotation: 10.000 Euro) ausgezeichnet wurde.

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Foto: Hochlenert
03. August 2016

Symposium: Diabetisches Fußsyndrom - Therapie nach dem Entitätenkonzept

Wunden amDiabetischen Fuß gibt es in vielfältigen Formen, und doch sind es immer wieder bestimmte Stellen am Fuß, an denen sie auftreten. „Warum entsteht eine Wunde genau da?“ Das ist die entscheidende Frage, wenn es um ein genaueres Verständnis des Diabetischen Fußsyndroms geht. Sie führt zu den biomechanischen Ursachen, die der Entstehung von Wunden am Fuß zugrunde liegen. Hat man die Pathobiomechanik der verschiedenen Wunden erst einmal verstanden, erschließen sich die geeigneten konservativen und operativen Therapieoptionen leichter.

Auf dem Symposium „Das Diabetische Fußsyndrom - Therapie nach dem Entitätenkonzept“, das die Zeitschrift Orthopädieschuhtechnik/C. Maurer Fachmedien am 5. November 2016 in Köln und am 25. März 2017 in Berlin veranstaltet, werden die 8 häufigsten Wunden und Wundlokalisationen (Entitäten) vorgestellt, mit denen die Orthopädieschuhtechnik zu tun hat. Im Fokus steht dabei die interdisziplinäre Behandlung: Diabetologe, Orthopädieschuhmacher, Podologe, Chirurg – Wer macht was wann?

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06. Juni 2016

Hyperbare Sauerstofftherapie: Anhaltspunkte aber kein Beleg für Wirkung am diabetischen Fuß

Wenn Menschen mit einem sogenannten diabetischen Fußsyndrom zusätzlich zur konventionellen Behandlung eine Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) bekommen, kann das die Wundheilung begünstigen. Allerdings ist die Aussagesicherheit der verfügbaren Studienergebnisse eingeschränkt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) spricht deshalb in seinem Abschlussbericht nur davon, dass es Anhaltspunkte für eine Wirkung gibt, jedoch keine Belege.

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25. Mai 2016

Gesundheits-Apps - Plattform stellt Patientendaten für die medizinische Forschung bereit

„Integrated Mobile Health Research Platform“ nennt sich das Forschungsprojekt des Geschäftsbereichs Informationstechnologie (IT) am Universitätsklinikum Tübingen, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in den nächsten zwei Jahren mit 472.000 Euro gefördert wird. Ziel ist es, eine digitale Forschungsplattform zu schaffen, auf der patientenbezogene Daten, die über mobile Endgeräte erhoben werden, für Wissenschaftler bereitgestellt und abgefragt werden können.

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Foto: PFH Göttingen
25. Mai 2016

Internationale Zertifizierung und Meisterbrief für Orthobioniker

Das Studienfach Orthobionik der PFH Private Hochschule Göttingen hat zwei wichtige Anerkennungen erreicht. Zum einen erlaubt die Category I-Zertifizierung durch die ISPO - International Society for Prosthetics and Orthotics den Absolventen künftig, weltweit eigenständig Patienten mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln zu versorgen. Zum anderen können die Orthobioniker mit nur einer weiteren Prüfung bei der Handwerkskammer Hannover den Meisterbrief für Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeister erwerben.

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13. April 2016

Beratungsausschuss der DGOOC: Stellungnahme zu sensomotorischen Einlagen jetzt online

In der Aprilausgabe der Zeitschrift "Orthopädieschuhtechnik" wurde die Stellungnahme des Beratungsausschusses der DGOOC zu "sensomotorisch wirkenden Fußorthesen" (sensomotorischen Einlagen) veröffentlicht. Der Beratungsausschuss hat die Konzepte und relevanten Studien zu sensomotorischen Fußorthesen ausführlich gesichtet und bewertet. In seiner Stellungnahme gibt er Hinweise, welche Kriterien bei der Verordnung und Ausführung dieser Fußorthesen beachtet werden müssen. Ab sofort steht ein PDF der Stellungnahme zum kostenlosen Download auf www.ostechnik.de bereit. Zur Stellungnahme des Beratungsausschusses gelangen Sie hier.

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Maridav/fotolia
30. November -0001

Unstatistik des Monats: Eine Stunde joggen, sieben Stunden länger leben

Eine amerikanische Studie über Jogging (Lee et al „Running as a Key Lifestyle Medicine for Longevity“) hat im April die Medien bewegt. Etwa 55.000 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 100 Jahren wurden untersucht, um herauszufinden, ob Laufen das Leben verlängert. Die Studie berichtet, dass Laufen mit einer Verringerung von Herzkrankheiten, Krebs und anderen Krankheiten einhergeht und diese Wirkung größer sei, als wenn man die gleiche Zeit mit Radfahren, Schwimmen, Gehen oder einem anderem Sport verbringt. Im Internet wurden die Ergebnisse mit Schlagzeilen wie „Eine Stunde Jogging verlängert Leben um sieben Stunden“ (ispo.com) oder „Jede Stunde Laufen schenkt dir 7 Stunden Lebenszeit!“ (woman.at) verbreitet. Warum das irreführend ist, erklärt die "Unstatistik" des Monats April.

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Wordley Calvo Stock/fotolia
30. November -0001

Präventionsübungen senken Risiko für Verletzung des vorderen Kreuzbands

Wer regelmäßig spezielle Übungen zur Prävention von vorderen Kreuzbandverletzungen macht, eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko für entsprechende Verletzungen oder gar einen Kreuzbandriss. Frauen profitieren noch mehr als Männer von diesen Übungen. In Situationen ohne Kontakt zu anderen Sportlern sinkt ihr Verletzungsrisiko um zwei Drittel. Das schließen Orthopäden und Unfallchirurgen aus mehreren großen Studien (1).

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weixx/AdobeStock
30. November -0001

Fettleibigkeit durch Identitätskrise bei Sättigungsnerven

Krankhafte Fettleibigkeit – das zeigt die Forschung der letzten zehn Jahre – entsteht vor allem im Gehirn. Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, haben dort nun einen molekularen Schalter entdeckt, der die Funktion von Sättigungsnerven und damit das Körpergewicht steuert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ‚Nature Metabolism‘ publiziert.

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Prof. Tim Pohlemann (Foto: Oliver Dietze)
30. November -0001

Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen lassen

Ein intelligentes Implantat soll bei Knochenbrüchen sofort ab der OP die Heilung überwachen und bei Fehlbelastung warnen. Es soll selbst aktiv durch Bewegungen gegensteuern, wenn nicht zusammenwächst, was zusammengehört: Das ist das Ziel einer Forschergruppe der Universität des Saarlandes unter Leitung des Unfallchirurgen Tim Pohlemann.

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Foto: Universität Paderborn
30. November -0001

Durch Sensoren in Alltagskleidung Bewegungen von Patienten überwachen

Ein Forscherteam hat Sensoren entwickelt, die in die Kleidung von Patienten integriert werden und Alltagsbewegungen kontinuierlich messen können. Diese sollen zum Beispiel dafür eingesetzt werden, um falsche Bewegungsmuster und Gründe für Hüft- und Knieleiden zu erfassen und die Rehabilitation zu unterstützen. Mit akustischen Signalen soll das individuelle Bewegungslernen des Patienten gefördert werden, über eine App können Behandler Rückmeldungen geben.

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Foto: Richard Villalon/AdobeStock
30. November -0001

Arthrose-Risiko durch Adipositas wird an Kinder und Enkel weitergegeben

Fettleibigkeit gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Arthrose. Neue Untersuchungen an Labormäusen zeigen, dass das Risiko auch in der nächsten Generation erhöht ist, selbst wenn die Nachkommen kein erhöhtes Körpergewicht haben. Die kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology veröffentlichten Ergebnisse werfen nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) Fragen zu Krankheitsmechanismen und zukünftigen Vermeidungsstrategien auf.

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Foto: ahmet/AdobeStock
30. November -0001

Studie: Corona-Virus SARS-CoV-2 kann als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe befallen

Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer Covid-19-Infektion verantwortlich sein könnte. Das fanden Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie heraus. Zudem zeigte sich eine Korrelation zwischen dem gleichzeitigen Bestehen mehrerer Erkrankungen (Co-Morbidität) und dem Virusbefall von Organen.

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