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06. Juni 2016

Hyperbare Sauerstofftherapie: Anhaltspunkte aber kein Beleg für Wirkung am diabetischen Fuß

Wenn Menschen mit einem sogenannten diabetischen Fußsyndrom zusätzlich zur konventionellen Behandlung eine Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) bekommen, kann das die Wundheilung begünstigen. Allerdings ist die Aussagesicherheit der verfügbaren Studienergebnisse eingeschränkt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) spricht deshalb in seinem Abschlussbericht nur davon, dass es Anhaltspunkte für eine Wirkung gibt, jedoch keine Belege.

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25. Mai 2016

Gesundheits-Apps - Plattform stellt Patientendaten für die medizinische Forschung bereit

„Integrated Mobile Health Research Platform“ nennt sich das Forschungsprojekt des Geschäftsbereichs Informationstechnologie (IT) am Universitätsklinikum Tübingen, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in den nächsten zwei Jahren mit 472.000 Euro gefördert wird. Ziel ist es, eine digitale Forschungsplattform zu schaffen, auf der patientenbezogene Daten, die über mobile Endgeräte erhoben werden, für Wissenschaftler bereitgestellt und abgefragt werden können.

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Foto: PFH Göttingen
25. Mai 2016

Internationale Zertifizierung und Meisterbrief für Orthobioniker

Das Studienfach Orthobionik der PFH Private Hochschule Göttingen hat zwei wichtige Anerkennungen erreicht. Zum einen erlaubt die Category I-Zertifizierung durch die ISPO - International Society for Prosthetics and Orthotics den Absolventen künftig, weltweit eigenständig Patienten mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln zu versorgen. Zum anderen können die Orthobioniker mit nur einer weiteren Prüfung bei der Handwerkskammer Hannover den Meisterbrief für Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeister erwerben.

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13. April 2016

Beratungsausschuss der DGOOC: Stellungnahme zu sensomotorischen Einlagen jetzt online

In der Aprilausgabe der Zeitschrift "Orthopädieschuhtechnik" wurde die Stellungnahme des Beratungsausschusses der DGOOC zu "sensomotorisch wirkenden Fußorthesen" (sensomotorischen Einlagen) veröffentlicht. Der Beratungsausschuss hat die Konzepte und relevanten Studien zu sensomotorischen Fußorthesen ausführlich gesichtet und bewertet. In seiner Stellungnahme gibt er Hinweise, welche Kriterien bei der Verordnung und Ausführung dieser Fußorthesen beachtet werden müssen. Ab sofort steht ein PDF der Stellungnahme zum kostenlosen Download auf www.ostechnik.de bereit. Zur Stellungnahme des Beratungsausschusses gelangen Sie hier.

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Maridav/fotolia
30. November -0001

Unstatistik des Monats: Eine Stunde joggen, sieben Stunden länger leben

Eine amerikanische Studie über Jogging (Lee et al „Running as a Key Lifestyle Medicine for Longevity“) hat im April die Medien bewegt. Etwa 55.000 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 100 Jahren wurden untersucht, um herauszufinden, ob Laufen das Leben verlängert. Die Studie berichtet, dass Laufen mit einer Verringerung von Herzkrankheiten, Krebs und anderen Krankheiten einhergeht und diese Wirkung größer sei, als wenn man die gleiche Zeit mit Radfahren, Schwimmen, Gehen oder einem anderem Sport verbringt. Im Internet wurden die Ergebnisse mit Schlagzeilen wie „Eine Stunde Jogging verlängert Leben um sieben Stunden“ (ispo.com) oder „Jede Stunde Laufen schenkt dir 7 Stunden Lebenszeit!“ (woman.at) verbreitet. Warum das irreführend ist, erklärt die "Unstatistik" des Monats April.

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Wordley Calvo Stock/fotolia
30. November -0001

Präventionsübungen senken Risiko für Verletzung des vorderen Kreuzbands

Wer regelmäßig spezielle Übungen zur Prävention von vorderen Kreuzbandverletzungen macht, eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko für entsprechende Verletzungen oder gar einen Kreuzbandriss. Frauen profitieren noch mehr als Männer von diesen Übungen. In Situationen ohne Kontakt zu anderen Sportlern sinkt ihr Verletzungsrisiko um zwei Drittel. Das schließen Orthopäden und Unfallchirurgen aus mehreren großen Studien (1).

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weixx/AdobeStock
30. November -0001

Fettleibigkeit durch Identitätskrise bei Sättigungsnerven

Krankhafte Fettleibigkeit – das zeigt die Forschung der letzten zehn Jahre – entsteht vor allem im Gehirn. Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, haben dort nun einen molekularen Schalter entdeckt, der die Funktion von Sättigungsnerven und damit das Körpergewicht steuert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ‚Nature Metabolism‘ publiziert.

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Prof. Tim Pohlemann (Foto: Oliver Dietze)
30. November -0001

Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen lassen

Ein intelligentes Implantat soll bei Knochenbrüchen sofort ab der OP die Heilung überwachen und bei Fehlbelastung warnen. Es soll selbst aktiv durch Bewegungen gegensteuern, wenn nicht zusammenwächst, was zusammengehört: Das ist das Ziel einer Forschergruppe der Universität des Saarlandes unter Leitung des Unfallchirurgen Tim Pohlemann.

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Foto: Universität Paderborn
30. November -0001

Durch Sensoren in Alltagskleidung Bewegungen von Patienten überwachen

Ein Forscherteam hat Sensoren entwickelt, die in die Kleidung von Patienten integriert werden und Alltagsbewegungen kontinuierlich messen können. Diese sollen zum Beispiel dafür eingesetzt werden, um falsche Bewegungsmuster und Gründe für Hüft- und Knieleiden zu erfassen und die Rehabilitation zu unterstützen. Mit akustischen Signalen soll das individuelle Bewegungslernen des Patienten gefördert werden, über eine App können Behandler Rückmeldungen geben.

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Foto: Richard Villalon/AdobeStock
30. November -0001

Arthrose-Risiko durch Adipositas wird an Kinder und Enkel weitergegeben

Fettleibigkeit gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Arthrose. Neue Untersuchungen an Labormäusen zeigen, dass das Risiko auch in der nächsten Generation erhöht ist, selbst wenn die Nachkommen kein erhöhtes Körpergewicht haben. Die kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology veröffentlichten Ergebnisse werfen nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) Fragen zu Krankheitsmechanismen und zukünftigen Vermeidungsstrategien auf.

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Foto: ahmet/AdobeStock
30. November -0001

Studie: Corona-Virus SARS-CoV-2 kann als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe befallen

Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer Covid-19-Infektion verantwortlich sein könnte. Das fanden Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie heraus. Zudem zeigte sich eine Korrelation zwischen dem gleichzeitigen Bestehen mehrerer Erkrankungen (Co-Morbidität) und dem Virusbefall von Organen.

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Foto: ThamKC/AdobeStock
30. November -0001

Studie: Kombination von Diabetes und Gicht erhöht Amputationsrisiko deutlich

Menschen, die sowohl an Gicht als auch an Diabetes leiden, haben gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt ein rund 25 Mal so hohes Risiko für eine Amputation peripherer Gliedmaßen, etwa von Füßen, Zehen oder Unterschenkel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Experten aus den USA auf dem virtuellen Jahreskongress der europäischen Rheumaliga EULAR 2020 präsentiert haben (1).

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Foto: ojoel/fotolia
30. November -0001

Studie belegt Zusammenhang zwischen Achsfehlstellung der Beine, Übergewicht und Arthrose

Eine Achsabweichung der Beine begünstiget massiv die Entstehung einer Arthrose in den Kniegelenken, insbesondere im Zusammenspiel mit Übergewicht. Da der Druck sich nicht mehr gleichmäßig in den Gelenken verteilt, werden an hochbelasteten Stellen Knorpel und Knochen intensiver als an anderen Stellen abgebaut. Das haben Forscher und Orthopäden der Universität des Saarlandes in einer Studie nachgewiesen, die im Fachjournal „Science Translational Medicine“ veröffentlicht wurde.

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Foto: sportpoint/AdobeStock
30. November -0001

Leitlinien für Sport mit Diabetes-Typ-1 entwickelt

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Othmar Moser, Professor für Exercise Physiology & Metabolism an der Universität Bayreuth, hat Leitlinien für Glukosemanagement beim Sport entwickelt. Die in den Zeitschriften „Diabetologia“ und „Pediatric Diabetes“ veröffentlichten Empfehlungen sollen Menschen mit Diabetes-Typ-1 vor Unter- und Überzuckerungen schützen.

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30. November -0001

Quantensensoren eröffnen Einblicke in die Muskelphysiologie

Das Team um Dr. Philip Broser (Kinderspital Sankt Gallen) und Professor Dr. Christoph Braun (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Universität Tübingen) untersuchte die elektrische Muskelaktivität in einem kleinen Fußmuskel bei einer Versuchsperson. Dabei stimulierten sie den motorischen Unterschenkelnerv (n. tibialis) des Probanden durch einen kurzen Reiz. Die sich anschließende elektrische Muskelaktivität erfassten sie mithilfe neuester Magnetfeldsensoren. Diese auf quantenmechanischen Prinzipien basierenden Sensoren werden auch optisch gepumpte Magnetometer, kurz OPM, genannt. Sie ermöglichten, die sehr kleinen magnetischen Felder aufzuzeichnen, welche durch die elektrische Aktivität im Muskel generiert wird und bis an die Körperoberfläche ausstrahlt. Auf diese Weise konnte das Team das sich im Muskel ausbreitende Aktionspotential messen, ohne dass die Sensoren den Probanden berührten.

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Foto: Halfpoint/AdobeStock
30. November -0001

Diabetes: Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf

Personen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für eine schwerwiegende COVID-19-Erkrankung im Vergleich zu Personen ohne Diabetes. Die Frage stellt sich, ob alle Diabetes-Patienten ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben oder ob bestimmte Risikofaktoren auch innerhalb dieser Gruppe zu erkennen sind. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) hat dazu relevante Erkenntnisse gewonnen.

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30. November -0001

Halten oder drücken? Neue Studie zu Formen isometrischer Muskelarbeit

Halten ist nicht drücken: Auch wenn unsere Muskeln dabei die gleiche Kraft erzeugen, stecken womöglich verschiedene Prozesse dahinter. Dr. Laura Schaefer und Prof. Frank Bittmann vom Neuromechanics Lab der Universität Potsdam fanden in einer Studie starke Hinweise darauf, dass es bei der sogenannten isometrischen Muskelarbeit, bei der Muskeln angespannt werden, aber ihre Länge nicht verändern, unterschiedliche Formen gibt.

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